Royal Caribbean International muss die Allure of the Seas ab 21. Jänner 2018 für drin­gende Reparaturen ins Trockendock schi­cken: Offenbar sind es Probleme mit dem Antrieb des Schiffs, die einen ein­wö­chi­gen Aufenthalt in der Grand Bahamas Werft erzwin­gen.

In einer Aussendung spricht die US-ame­ri­ka­ni­sche Reederei zwar nur von „ganz nor­ma­len Instandhaltungsarbeiten“. Ganz so „nor­mal“ dürfte der Wert-Aufenthalt aber dann doch nicht sein, denn geplant war er kei­nes­falls – und immer­hin muss dafür eine kom­plette ein­wö­chige Kreuzfahrt mit bis zu 6.000 betrof­fe­nen Passagieren abge­sagt wer­den.

Allure of the Seas (c) Royal Caribbean International

Jedenfalls berich­ten Passagiere der Allure of the Seas schon seit eini­gen Wochen, dass das Schiff wegen Problemen mit dem Antrieb nur noch mit redu­zier­ter Geschwindigkeit fah­ren kann. Auf der Route in die west­li­che Karibik hat das keine gro­ßen Auswirkungen, auf der Route in die öst­li­che Karibik aber sehr wohl.

Royal Caribbean hat daher in die­ser Woche die Kunden dar­über infor­miert, dass die Häfen von St. Kitts und St. Thomas auf eini­gen Kreuzfahrten bis in den November hin­ein durch San Juan auf Puerto Rico ersetzt wer­den. Zudem wird die Aufenthaltsdauer in ande­ren Häfen redu­ziert.

Die Allure of the Seas hatte bereits im Winter 2013/​14 einige Probleme mit dem Antrieb, die dann bei einem Werftaufenthalt im Frühjahr 2014 beho­ben wur­den. Mit 222.282 BRZ ist sie – gemein­sam mit den nahezu bau­glei­chen Schwesterschiffen Oasis of the Seas und Harmony of the Seas – das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Bei Doppelbelegung der Kabinen bie­tet sie Platz für rund 5.400 Passagiere.