Mit der Kiellegung samt tradi­tio­neller Münzzeremonie hat Costa Crociere in der Fincantieri-Werft in Monfalcone den Baubeginn der Costa Venezia gefeiert. Sie ist das erste Schiff der italie­ni­schen Reederei, das speziell für den chine­si­schen Markt entwi­ckelt wird.

Bei einer Größe von 135.500 BRZ wird die Costa Venezia bis zu 5.260 Passagiere in 2.116 Kabinen beher­bergen können. Sie sollen an Bord zu einer „virtu­ellen Reise nach Venedig“ verführt werden – durch das Design des Schiffs ebenso wie durch die Küche, die Musik und das Entertainment.

An  den Abenden werden die Gäste sogar in eine Art „Karneval in Venedig“ eintau­chen können, der vor allem durch seine kunst­vollen Masken welt­be­rühmt wurde. So ist es zumin­dest in einer Aussendung zu lesen – ohne dass Costa Crociere dabei auf Details eingeht.

Die Jungfernfahrt der Costa Venezia führt Anfang März 2019 von Triest nach Shanghai. Sie wird auch für die euro­päi­schen Kunden buchbar sein. Unterwegs sind Aufenthalte in Griechenland, Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Malaysia, Vietnam und Japan vorge­sehen.

Mit der Ankunft der Costa Venezia in China wird dann mit der Costa Fortuna eines der fünf Costa-Schiffe, die derzeit dort im Einsatz sind, nach Europa zurück­kehren. Dafür wird Fincantieri bereits im Jahr 2020 wird ein bauglei­ches Schwesterschiff der Costa Venezia fertig­stellen. Auch dieser Neubau ist für den chine­si­schen Markt gedacht.