Vier luxu­riöse Kreuzfahrtyachten der Serie „Ponant Explorers“ lässt Ponant bereits bauen. Doch die fran­zö­si­sche Reederei will noch mehr – und hat des­halb soeben zwei wei­tere Exemplare bestellt: Die Neuzugänge Le Bellot und Le Surville wer­den im ers­ten Halbjahr 2020 in Dienst gestellt. 

Die ers­ten zwei Neubauten der „Ponant Explorers“-Serie – Le Lapérouse und Le Champlain – wer­den im September 2018 zu ihren ers­ten Expeditionsreisen aus­bre­chen. Im Sommer 2019 fol­gen die Le Bougainville und die Le Dumont-d’Urville.

Mit den zwei zusätz­li­chen Exemplaren wird die Ponant-Flotte dann auf elf Schiffe wach­sen – und wenn im April 2021 auch der vor kur­zem in Auftrag gege­bene neue Eisbrecher mit 135 Kabinen erst­mals in See sticht, wer­den es sogar zwölf Schiffe sein, die mit ins­ge­samt 2.000 Crew-Mitgliedern auf 460 Kreuzfahrten auf allen Weltmeeren unter­wegs sind.

Suite mit Terrasse /​ Le Lapérouse (c) Ponant /​ Philip Plisson /​ Sterling Design

Wie die vier ers­ten Schiffe der Serie wer­den auch die Le Bellot und die Le Surville auf der nor­we­gi­schen Werft VARD gebaut und bei einer Größe von 10.000 BRZ und einer Länge von 129 Metern über ledig­lich 92 Balkonkabinen und Suiten für maxi­mal 180 Passagiere ver­fü­gen, die von 110 Crew-Mitgliedern betreut wer­den.

Diese geringe Größe soll es den Yachten ermög­li­chen, außer­ge­wöhn­li­che und abge­le­gene Destinationen anzu­fah­ren, die den grö­ße­ren Schiffen nicht zugäng­lich sind. Dazu gehö­ren zum Beispiel die Antarktis, die Arktis, Alaska, der Amazonas, der Orinoco, die Îles Éparses („Verstreute Inseln im Indischen Ozean“), Kimberley in Australien, Papua-Neuguinea und sogar der geo­gra­phi­sche Nordpol und die Nordostpassage.

„Blue Eye“ an Bord der neuen Explorer-Schiffe von Ponant (c) Jaques Rougerie Architecte

Als Weltneuheit wer­den die sechs Explorer-Schiffe alle­samt über eine Unterwasserlounge namens „Blue Eye“ ver­fü­gen, in der Videoaufnahmen aus drei Unterwasserkameras auf große Bildschirme über­tra­gen wer­den. Gleichzeitig sol­len meh­rere Unterwassermikrofone die natür­li­che Symphonie der Tiefsee in einem Umkreis von fünf Kilometern ein­fan­gen und in Form von akus­ti­schen Wellen direkt in die Lounge über­tra­gen. Das Klangerlebnis wird dabei durch die „Body Listening Sofas“ auch direkt spür­bar sein.