Pech für MSC Cruises: Eigentlich wollte die Reederei ihr neuestes Kreuzfahrtschiff am 2. Juni 2018 in Civitavecchia taufen. Doch die Fincantieri-Werft im italie­ni­schen Monfalcone kann die MSC Seaview nicht recht­zeitig fertig­stellen.

Laut einer Aussendung der Reederei wird MSC den Neubau erst am 4. Juni 2018 offi­ziell über­nehmen können. Eine von 7. bis 10. Juni 2018 geplante Kurz-Kreuzfahrt musste daher abge­sagt werden.

MSC Seaview (c) MSC Cruises

Auch die Taufe wird um eine Woche verschoben und findet nun am 9. Juni 2018 in Genua statt. Danach wird die MSC Seaview wie ursprüng­lich geplant zu ihrer Jungfernfahrt von Genua aufbre­chen.

„Etwa 4.000 Arbeiter umfasst das Team der Fincantieri-Werft, das rund um die Uhr daran arbeitet, das Schiff für seine erste Saison bereit zu machen“, heißt es in der Aussendung vin MSC Cruises: „Dennoch werden einige zusätz­liche Tage für die finalen Arbeiten nötig sein. Sie sind erfor­der­lich, um den Gästen das einzig­ar­tige Urlaubserlebnis zu garan­tieren, dass sie von MSC Cruises erwarten können“.

Die MSC Seaview ist ein bauglei­ches Schwesterschiff der erst im November 2017 in Dienst gestellten MSC Seaside, die ganz­jährig in der Karibik unter­wegs ist. Mit einer Länge von 323 Metern und einer Größe von 154.000 BRZ kann sie bis zu 5.429 Gäste und 1.413 Crew-Mitglieder beher­bergen.

Ihre Premierensaison im Sommer 2018 wird die MSC Seaview im west­li­chen Mittelmeer verbringen und hier auf jeweils acht­tä­gigen Routen neben den Einschiffungshäfen Genua, Marseille und Barcelona auch Neapel, Messina und Malta ansteuern. Im Winter 2018/​19 wird sie dann in Brasilien statio­niert, ehe sie im Sommer 2019 wieder in das Mittelmeer zurück­kehrt.