Silversea Cruises ist nun offi­zi­ell ein Teil der Familie von Royal Caribbean Cruises: Die Aufsichtsbehörden haben grü­nes Licht für den Erwerb von 66,7 Prozent der Anteile an der Luxusreederei gege­ben.

Laut einer Aussendung basierte der Kauf auf einem Unternehmenswert von 2 Milliarden US-Dollar. Manfredi Lefebvre d’Ovidio bleibt wei­ter­hin Executive Chairman von Silversea und behält 33,3 Prozent der Anteile.

Silver Muse (c) Silversea

Als ers­ten Schritt haben die Unternehmen das gemein­same „Project Invictus“ vor­ge­stellt: In einer mehr­jäh­ri­gen Initiative soll das Ultra-Luxus-Angebot von Silversea schritt­weise auf das nächste Level geho­ben wer­den. Die erste Maßnahme star­tet bereits am 19. August mit einem ver­bes­ser­ten Champagner- und Kaviar-Angebot auf der Silver Muse, das danach auf die gesamt Flotte aus­ge­wei­tet wer­den soll.

Auch die Silversea-Flotte wird auf­ge­wer­tet: Die geplante Renovierung der Silver Whisper im Dezember 2018 wird nun deut­lich umfas­sen­der aus­fal­len als ursprüng­lich erwar­tet und auch die Nachrüstung der Gäste-Suiten beinhal­ten. Darüber hin­aus geht die Silver Wind eben­falls noch im Dezember 2018 ins Trockendock. Beide Schiffe sol­len in Design und Ausstattung der neuen Silver Muse ange­gli­chen wer­den, was dann im nächs­ten Jahr auch mit der Silver Shadow pas­sie­ren wird.

Mit dem Zugang von Silversea besteht die RCL-Markenwelt nun­mehr aus Royal Caribbean International, Celebrity Cruises, Azamara Cruises, TUI Cruises und Pullmantur Cruceros. Die Flotte zählt ins­ge­samt 59 Schiffe mit wei­te­ren 15 Schiffen in der Entwicklung.