Plastikfreier Urlaub auf der Mein Schiff Flotte: Mit dieser Vision hat TUI Cruises das neue Programm „Wasteless“ gestartet. Bis Ende 2020 sollen Plastikprodukte und verzicht­bare Einwegartikel an Bord der Schiffe und an Land vermieden und durch Alternativen aus nach­wach­senden und natür­li­chen Rohstoffen ersetzt werden.

„Wir betreiben die modernste und umwelt­freund­lichste Kreuzfahrtflotte welt­weit. Mit dem Programm gehen wir im Bereich Abfallmanagement noch einen Schritt weiter und werden syste­ma­tisch Plastikabfall redu­zieren“, erklärt Wybcke Meier, CEO von TUI Cruises.

(c) TUI Cruises

Das unter­neh­mens­weite Programm verfolgt einen ganz­heit­li­chen Ansatz: Wichtige Partner und Lieferanten sowie die Mitarbeiter in der Zentrale, die Besatzungsmitglieder an Bord und die Gäste der Flotte sollen dazu beitragen, dass sämt­liche Plastikeinwegprodukte und andere Einwegprodukte nach und nach verschwinden. „Wir konzen­trieren uns zunächst vor allem auf Maßnahmen im Hotel- und Gastronomiebereich. Was hier schnell auffällt: Auch vermeint­lich kleine Maßnahmen haben eine große Wirkung“ so Meier.

Schon seit der Unternehmensgründung spielt die Vermeidung von Plastikmüll eine große Rolle. So wurden zum Beispiel alle Kabinen mit Wasser-Karaffen aus Glas ausge­stattet, die von den Gästen über Wasserspender auf den Gängen jeder­zeit aufge­füllt werden können. Das spart Plastik-Einwegflaschen.

Auf allen neuen Schiffen von TUI Cruises (ab der Mein Schiff 3) wurden darüber hinaus in den Duschen auf den Kabinen wieder­auf­füll­bare Spender für Shampoo und Duschgel ange­bracht. So werden jähr­lich flot­ten­weit rund 380.000 Einwegverpackungen gespart.

(c) TUI Cruises

Auf den Kabinen geht es jetzt auch weiter: Die Frottee-Slipper für den Gang zum Pool oder in die Sauna werden zukünftig nicht mehr einzeln in Plastik verpackt, sondern ganz einfach in die Taschen der Bademäntel gesteckt. Ersparnis: 250.000 Plastikverpackungen pro Jahr. Der Wäschebeutel für die Abgabe von zu reini­gender Kleidung ist künftig aus bio-basiertem Kunststoff. Auch hier werden etwa 270.000 Plastiktüten einge­spart.

Im Gastronomiebereich sind die Zahlen noch beein­dru­ckender. Den Anfang macht hier die Umstellung der Coffee-to-go-Becher im Crew-Bereich: Die Innenbeschichtung und Deckel sind künftig aus bio-basiertem und nicht mehr aus erdöl­ba­siertem Kunststoff.

Die Gäste bekommen ihren Cocktail auch weiterhin gerührt und nicht geschüt­telt. Doch allein die Umstellung auf Holzrührer bringt eine Ersparnis von 1,5 Millionen Plastikrührern. Auch Cocktailspieße aus Plastik gehören bald der Vergangenheit an: Künftig werden so gut fünf Millionen der kleinen Spieße einge­spart. Plastik-Strohhalme werden nur noch auf Nachfrage an Gäste ausge­geben. Dadurch werden rund drei Millionen Strohhalme jähr­lich einge­spart. Mehr Informationen sind unter www.tuicruises.com/nachhaltigkeit/wasteless zu finden.