Norwegian Cruise Line schafft das vor drei Jahren ein­ge­führte „Premium All-inclusive“-Konzept für den euro­päi­schen Markt wie­der ab und ersetzt es durch ein neues Upgrade-Modell namens „Free at Sea“, das für alle Buchungen ab 2. April 2019 ange­bo­ten wird. Gleichzeitig sol­len die Kreuzfahrtpreise deut­lich sin­ken.

Wer sich künf­tig für „Free at Sea“ ent­schei­det, zahlt dafür bei einer sie­ben­tä­gi­gen Kreuzfahrt 99 Euro und kann dann zwei von fünf mög­li­chen Inklusiv-Paketen wäh­len:

- Getränkepaket mit alko­ho­li­schen und nicht alko­ho­li­schen Getränke bis zu 15 US-Dollar pro Glas
– Paket für die Spezialitätenrestaurants
– Internet-Paket
– Paket für Landausflüge mit einem Guthaben von 50 US-Dollar pro Kabine und Hafen
– Freunde und Familie zah­len nur die Steuern (gilt ab dem drit­ten Gast in der Kabine und nur auf aus­ge­wähl­ten Kreuzfahrten)

Norwegian Breakaway (c) Norwegian Cruise Line

Nähere Details hat Norwegian noch nicht ver­ra­ten. Auf län­ge­ren Kreuzfahrten kos­tet das Upgrade zwi­schen 149 und 199 Euro. In den Suiten, im „The Haven by Norwegian“ sowie in den Concierge-Kategorien an Bord der Norwegian Joy sind alle „Free at Sea“-Komponenten bereits im Reisepreis inbe­grif­fen.

„Premium All-inclu­sive“ beinhal­tete eine große Auswahl an Spirituosen, Fass- und Flaschenbiere, Weine im Glas und ver­schie­dene Cocktails bis zu 15 US-Dollar pro Glas, Kaffee-Spezialitäten in den Restaurants, eine breite Palette an Erfrischungsgetränken sowie 60 Minuten Gratis-Internet.

Auch das Trinkgeld für die Crew und die Trinkgelder für die Inklusivleistungen waren mit dem Reisepreis bezahlt. Zudem stand auf der Kabine eine Flasche Wasser pro Person und Tag zur Verfügung. Ob sich die Kreuzfahrtpreise nun tat­säch­lich so stark redu­zie­ren, um diese Leistungen wie­der aus­zu­glei­chen, darf bezwei­felt wer­den.