Die erste Hälfte ihres aktu­ellen Geschäfts­jahres ist für die TUI Group gar nicht gut gelaufen: Die Ver­luste liegen im Zeit­raum von 1. Oktober 2018 bis 31. März 2019 bei 300,6 Mil­lionen Euro und fallen damit deut­lich höher aus als im Vor­jahr (-169,7 Mil­lionen Euro). Die Kreuz­fahrts­parte brachte dem Kon­zern hin­gegen einmal mehr satte Gewinne.

Ins­ge­samt erzielten die drei Kreuz­fahrt­marken TUI Cruises, Hapag-Lloyd Cruises und Marella Cruises von Oktober 2018 bis März 2019 ein berei­nigtes EBITA von 106,4 Mil­lionen Euro. Im Ver­gleich zu den 93,7 Mil­lionen Euro im Vor­jahr bedeutet das einen Zuwachs von 13,6 Pro­zent.

Auch die durch­schnitt­liche Rate pro Tag und Pas­sa­gier ent­wi­ckelte sich durch­wegs positiv: Bei Hapag-Lloyd Cruises stieg sie im Jah­res­ver­gleich von 600 auf 639 Euro und bei Marella Cruises von 136 auf 145 Bri­ti­sche Pfund. Einzig bei TUI Cruises war sie mit 148 Euro kon­stant. Die durch­schnitt­liche Aus­las­tung blieb unver­än­dert: Hapag-Lloyd Cruises erreichte 77 Pro­zent, TUI Cruises 99 Pro­zent und Marella Cruises 100 Pro­zent.

Der Ausbau des Ange­bots setzt sich indes weiter fort: Nach der Indienst­stel­lung der Mein Schiff 2 bei TUI Cruises Anfang Februar 2019 ergänzte Ende März die Marella Explorer 2 die Flotte von Marella Cruises. Anfang Mai trat mit der Han­seatic nature dann das erste von drei neuen Luxus-Expe­di­ti­ons­schiffen bei Hapag-Lloyd Cruises seine Jung­fern­fahrt an. Im Herbst 2019 folgt die Han­seatic inspi­ra­tion und 2021 wird dann die MS Bremen durch die neue Han­seatic spirit ersetzt.