Costa und die „Banca del Vino“ in Pollenzo haben eine lang­fris­tige Kooperation gestar­tet. Zum Auftakt wurde exklu­siv für die Flotte eine neue Weinkarte mit mehr als 100 renom­mier­ten Marken aus Italien und der gan­zen Welt zusam­men­ge­stellt.

Dank dem fun­dier­ten Wissen der Weinbank, die sich seit vie­len Jahren für die Wahrung der öno­lo­gi­schen Geschichte Italiens ein­setzt, wur­den dabei Weingüter aus­ge­wählt, die das Beste aus Italiens lan­ger Weintradition ver­ei­nen. Alle Weine wur­den nach­hal­tig und orga­nisch pro­du­ziert und sol­len per­fekt zu den tra­di­tio­nel­len ita­lie­ni­schen Menüs pas­sen, die an Bord ser­viert wer­den.

Enoteca Verona auf der Costa neoRomantica (c) Costa Crociere

Die neue Weinkarte ist ab sofort an Bord der Costa-Flotte erhält­lich und beinhal­tet Weine aus 19 Regionen Italiens sowie aus Frankreich, Portugal, Spanien, Neuseeland, Australien und den USA. Die Selektion ist in vier Kategorien unter­teilt: nach­hal­tige Weine, orga­ni­sche Weine, Vins du Terroir und Weine, die regio­nale ita­lie­ni­sche Gerichte ideal beglei­ten.

Alle nach­hal­ti­gen Weine stam­men von Weingütern, die auf Anbaumethoden mit gerin­gen Auswirkung auf die Umwelt set­zen und die Biodiversität schüt­zen. Unter die­sen Weinen fin­den sich bei­spiels­weise der Roero Arneis Pradalupo DOCG von Fontanafredda aus dem Piemont, der Friuli Colli Orientali Sauvignon DOC von Le Vigne di Zamò oder der Pinot Nero dell’Alto Adige von Elena Walch.

In der Kategorie „nach­hal­tige Weine“ fin­den sich auch bio­dy­na­mi­sche Weine, bei deren Herstellung der Schutz des Ökosystems beson­ders im Vordergrund steht. Es dür­fen nur Methoden ver­wen­det wer­den, wel­che die Bodenfruchtbarkeit unter­stüt­zen und bei der Verarbeitung den Mondkalender berück­sich­ti­gen.

(c) Costa Crociere

So ent­steht ein authen­ti­scher Ausdruck des jewei­li­gen Terroirs, bei dem Klima, Umwelt und der mensch­li­che Einfluss geschmack­lich deut­lich her­vor­tre­ten. Beste Beispiele dafür sind der Gavi DOCG von La Raia aus dem Piemont und der Teroldego Rotaliano DOCG von Foradori aus dem Trentino.

Die orga­ni­schen Weine  stam­men von Winzern, die weder syn­the­ti­sche Chemikalien noch gen­tech­nisch ver­än­dernde Organismen ein­set­zen. Die Auswahl beinhal­tet unter ande­rem den Albana di Romagna Vigna Rocca DOCG von Tre Monti, den Frascati Superiore Racemo DOCG von L’Olivella aus Lazio, den Aglianico del Vulture Il Repertorio DOC der Cantine del Notaio aus der Basilicata und den Chianti Classico Riserva Berardenga DOCG der Fattoria di Fèlsina aus der Toskana.

Zusätzlich bie­tet die neue Karte ita­lie­ni­sche und inter­na­tio­nale Weine, die als echte Ikonen gel­ten – wie den Trento DOC Giulio Ferrari Riserva del Fondatore Extra Brut, den Bolgheri Sassicaia der Tenuta San Guido oder auch den Champagne Brut AOC Dom Perignon.

Gegründet wurde die Genossenschaft der „Banca del Vino“ 2001 in den Weinkellern der Agenzia di Pollenzo von Carlo Petrini, dem Vorsitzenden der Vereinigung „Slow Food“. In Zusammenarbeit mit der Universität für gas­tro­no­mi­sche Wissenschaften wer­den jedes Jahr die bes­ten Weine aus­ge­sucht und in Weinkellern aus dem 19. Jahrhundert gela­gert. Die Weine stam­men aus­nahms­los aus Kellereien, zu deren Philosophie der Schutz des Ökosystems zählt.