Sonntag, 16. Dezember 2018

Hurtigruten

Für einen umweltschonenden Antrieb der Schiffe will Hurtigruten künftig flüssiges Biogas (LBG) einsetzen – ein fossilfreier Kraftstoff, der aus Fischereiabfällen und anderen organischen Resten gewonnen wird.
Mit dem größten Einzelprojekt in der Geschichte der Reederei macht Hurtigruten die MS Richard With in zwei Schritten zu einem brandneuen Schiff für die traditionsreiche Strecke zwischen Bergen und Kirkenes. 
Das neue Expeditionsschiff MS Roald Amundsen kann nicht wie geplant bereits im Juli dieses Jahres erstmals in See stechen. Stattdessen wird die Jungfernfahrt nun erst am 3. Mai 2019 in Lissabon beginnen. 
Heuer jährt sich zum zehnten Mal die Taufe des ersten Hurtigruten-Schiffs, das ausschließlich für Expeditions-Seereisen gebaut wurde. Seit 2007 legte die MS Fram bereits rund 700.000 Seemeilen zurück.
200 Destinationen in 28 Ländern mit fünf Schiffen umfasst der neue Hurtigruten-Katalog für die Expeditions-Seereisen in der Wintersaison 2018/19 - erstmals auch mit dem Neubau MS Roald Amundsen.
Die MS Roald Amundsen wird das weltweit erste Expeditionsschiff mit Hybrid-Antrieb sein. Es wird auf der Kleven Werft an der Westküste Norwegens gebaut. Die Auslieferung ist für 2018 geplant.
In den Jahren 2018 und 2019 wird Hurtigruten zwei nagelneue Expeditionsschiffe in Dienst stellen. Ihre Namen stehen schon fest: „Roald Amundsen“ und „Fridtjof Nansen“.
Das neueste Expeditionsschiff der Reederei wird künftig an der norwegischen Küste pendeln, aber auch in die Arktis fahren - unter anderem nach Grönland, Island und ins arktische Kanada.
Die Neubauten werden Platz für jeweils rund 600 Passagiere in 300 Kabinen bieten. Das erste Exemplar soll im Sommer 2018 fertiggestellt werden, das zweite folgt im Sommer 2019.