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Kreuz­fahrt­schiffe, die zu viele Schad­stoffe aus­stoßen, sind in Nor­wegen künftig nicht mehr erwünscht: Das Land will ab 2019 fünf bekannte Fjorde für alle älteren Schiffe sperren – dar­unter auch den welt­be­rühmten Gei­rang­er­fjord.

Wie inter­na­tio­nale Nach­rich­ten­agen­turen berichten, will Umwelt­mi­nister Vidar Hel­gesen bis Ende 2018 ein ent­spre­chendes Regel­werk aus­ar­beiten lassen, das den Aus­stoß von Schwefel und Stick­oxiden deut­lich ver­rin­gert und auch das Ent­leeren der Abwas­ser­tanks ver­hin­dert.

Kon­kret geht es um den Syn­nulvs­fjord, an dem die Ort­schaft Hel­le­sylt liegt, den von ihm abzwei­genden Gei­rang­er­fjord und den benach­barten Tafjord sowie den Aur­lands­fjord mit dem beliebten Kreuz­fahrt­ziel Flam und den benach­barten Nærøy­fjord. Sie gehören alle zum UNESCO-Welt­na­tur­erbe.

Hel­gesen schätzt, dass rund die Hälfte der Kreuz­fahrt­schiffe, die der­zeit die nor­we­gi­schen Fjorde besu­chen, bereits vor dem Jahr 2000 gebaut wurde und damit nicht den modernen Umwelt­an­for­de­rungen ent­spreche. Das bedeute, dass wohl „einige Ree­de­reien ihre Schiffe aus­tau­schen müssen“, so der Minister.