Costa Cro­ciere baut die Flotte weiter aus: Auf der Fin­can­tieri Werft im ita­lie­ni­schen Mar­ghera wurde soeben der Bau­be­ginn eines neuen Schiffs mit 2.116 Kabinen gefeiert, das 2020 in Dienst gestellt werden soll. Wie das Schwes­ter­schiff Costa Venezia wird es spe­ziell für den chi­ne­si­schen Markt ent­wi­ckelt.

Zwi­schen 2019 und 2021 werden ins­ge­samt vier neue Kreuz­fahrt­schiffe in die Costa-Flotte auf­ge­nommen. Die Kapa­zität der Ree­derei steigt damit in nur drei Jahren um 43 Pro­zent. Den Anfang macht im Februar 2019 die bereits im Bau befind­liche Costa Venezia.

Costa Venezia (c) Costa Cro­ciere

Eben­falls noch im Jahr 2019 wird die Costa Sme­ralda als erstes Kreuz­fahrt­schiff der Welt mit Flüs­siggas-Antrieb (LNG) auf der Meyer Werft im fin­ni­schen Turku fer­tig­ge­stellt. Im Jahr 2020 folgt dann das noch namen­lose Schwes­ter­schiff der Costa Venezia und 2021 schließ­lich eine Schwester der Costa Sme­ralda.

Gleich­zeitig gibt es auch einige Ände­rungen bei der bestehenden Flotte: Nach der Costa Vic­toria, die bereits seit 30. März 2018 wieder regel­mäßig im Mit­tel­meer unter­wegs ist, wird ab März 2019 auch die Costa For­tuna von China nach Europa zurück­kehren und hier künftig ein­wö­chige Kreuz­fahrten ab/​bis Genua unter­nehmen.

Costa Venezia (c) Costa Cro­ciere

Dafür ver­lässt die Costa neo­Ri­viera Ende 2019 die Flotte und wech­selt zu AIDA Cruises, wo sie nach einer Umge­stal­tung unter dem neuen Namen AIDA­mira zum Ein­satz kommt. Die Zahl der Costa-Schiffe wird damit bis 2021 von 14 auf 17 steigen.

Ins­ge­samt inves­tiert die aus Costa Cro­ciere und AIDA Cruises bestehende Costa-Gruppe der­zeit mehr als sechs Mil­li­arden Euro in sieben neue Kreuz­fahrt­schiffe: Zusätz­lich zu den vier Neu­bauten für Costa erhält AIDA Cruises drei neue LNG-Schiffe, die zwi­schen Herbst 2018 und 2023 ihren Betrieb auf­nehmen werden.