Le Lapérouse (c) Ponant / Philip Plisson

Ponant: „Keltische“ Taufe der neuen Le Lapérouse auf Island

Die fran­zö­si­sche Lu­xus­ree­de­rei Po­nant hat mit der Le Lapé­rouse das erste Schiff ih­rer neuen Po­nant-Ex­plo­rers-Se­rie im Ha­fen von Haf­narf­jörður auf Is­land ge­tauft. Als Tauf­pa­tin fun­gierte Ma­ry­vonne Pi­n­ault – die Ehe­frau des Un­ter­neh­mers und Kunst­samm­lers Fran­çois Pi­n­ault.

Die leb­hafte Ze­re­mo­nie stand ganz im Zei­chen der Bre­ta­gne, wo Po­nant vor 30 Jah­ren ge­grün­det wurde. So er­tön­ten die kraft­vol­len Klänge der Du­del­sä­cke, Bom­bar­den und Trom­meln des Mu­sik­ensem­bles Ba­gad de Lann-Bi­houé. Die bre­to­ni­sche Hymne wurde von Bleu­wenn Me­vel in­ter­pre­tiert, wäh­rend Ko­nan Me­vel das Aus­lau­fen am Bug des Schif­fes mit sei­nem Du­del­sack be­glei­tete.

Le Lapé­rouse (c) Po­nant /​ Chris­to­phe Dugied

Am Tag der Taufe konn­ten die ge­la­de­nen Gäste ex­klu­siv die welt­weit erste Un­ter­was­ser-Lounge na­mens „Blue Eye“ ent­de­cken, mit der alle sechs Schiffe der Po­nant-Ex­plo­rers-Se­rie aus­ge­stat­tet wer­den. Hier kön­nen die Pas­sa­giere die Un­ter­was­ser­welt durch zwei große Bull­au­gen in Form von Wa­l­au­gen er­kun­den. Gleich­zei­tig zei­gen Bild­schirme in der Lounge Live-Auf­nah­men von drei am Schiffs­kör­per plat­zier­ten Un­ter­was­ser­ka­me­ras.

Dis­krete Un­ter­was­ser­schein­wer­fer er­mög­li­chen da­bei die Be­ob­ach­tung der Mee­res­gründe, ohne ein Ri­siko für die Mee­res­bio­sphäre dar­zu­stel­len. Dar­über hin­aus bie­tet die „Blue Eye“ welt­weit ein­zig­ar­tige Klang- und Füh­l­er­leb­nisse: Die na­tür­li­che Sym­pho­nie der gro­ßen Mee­res­tie­fen wird von Hy­dro­pho­nen ein­ge­fan­gen und live in die Lounge über­tra­gen. Durch Kör­per­re­so­nanz ist sie auch über so­ge­nannte „Body Lis­tening So­fas“ spür­bar.

Le Lapé­rouse (c) Po­nant /​ Chris­to­phe Dugied

Die Über­nahme der Kreuz­fahr­tree­de­rei Po­nant im Jahr 2015 durch die Ar­té­mis-Gruppe – die Fa­mi­li­en­hol­ding von Fran­çois Pi­n­ault – hat die Ent­wick­lung des Un­ter­neh­mens ra­sant be­schleu­nigt. Ein Er­geb­nis ist die neue Se­rie der Po­nant Ex­plo­rers, die bis 2020 die Flotte um sechs Kreuz­fahrt­yach­ten er­gän­zen wird.

Die Le Lapé­rouse ist jetzt das erste die­ser sechs Schiffe, das in Dienst ge­stellt wurde. Das zweite – die Le Cham­p­lain – sticht im Herbst 2018 erst­mals in See. Die Le Bou­gain­ville und die Le Dumont‑d’Urville fol­gen 2019 und ein Jahr spä­ter dann auch die Le Bel­lot und die Le Sur­ville. Die bau­glei­chen Yach­ten sind spe­zi­ell für Ex­pe­di­ti­ons­kreuz­fahr­ten kon­zi­piert und kön­nen durch ihre ge­ringe Größe auch ab­ge­le­gene Re­gio­nen an­lau­fen.

Le Lapé­rouse: Da­ten & Fak­ten

- Bau­werft: VARD /​ Nor­we­gen
– In­dienst­stel­lung: Juni 2018
– Länge: 131 Me­ter
– Breite: 18 Me­ter
– Tief­gang: 4,6 Me­ter
– Ge­schwin­dig­keit: ma­xi­mal 15 Kno­ten
– Flagge: Frank­reich
– Eis­klasse: 1C
– Zo­diac-Flotte: 10
– Pas­sa­gier­decks: 6
– Be­sat­zungs­stärke: ca. 110
– Pas­sa­giere: 184
– Ka­bi­nen: 92
– Re­stau­rants: 2
– Be­son­der­hei­ten: Un­ter­was­ser-Lounge, In­fi­nity-Pool, va­ria­ble Ma­rina mit drei Po­si­tio­nen (Son­nen­deck, Mini-An­le­ger, Was­ser­sport­platt­form)

Le Lapé­rouse (c) Po­nant /​ Chris­to­phe Dugied