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Eigent­lich sollte die AIDA­aura längst in Bra­si­lien sein, als sie am Sonntag um 7 Uhr mor­gens end­lich den Hafen von Min­delo ver­lassen konnte. Seit Dienstag – also fünf lange Tage – saß das Schiff wäh­rend der großen Welt­reise auf der Kap­verden-Insel São Vicente fest.

Schuld war laut einer Mit­tei­lung von AIDA Cruises ein tech­ni­scher Defekt, der auf dem Weg von Madeira zu den Kap­verden auf­ge­treten war. Einige gas­tro­no­mi­sche Bereiche waren dadurch ohne Strom und konnten keine warme Speisen anbieten.

Obwohl Antrieb und Kli­ma­an­lage nicht betroffen waren, ent­schied die Ree­derei, dass das Schiff so lange in Min­delo bleiben sollte, bis die aus Deutsch­land ein­ge­flo­genen Tech­niker mit den nötigen Ersatz­teilen ein­ge­troffen waren.

In der Zwi­schen­zeit habe man für die rund 1.000 Pas­sa­giere an Deck gegrillt und sie auch in ver­schie­dene Restau­rants an Land ein­ge­laden. Zudem wurden ver­schie­dene Aus­flüge auf São Vicente und zu den benach­barten Inseln ange­boten, heißt es bei AIDA Cruises.

Die AIDA­aura soll nun am Don­nerstag im bra­si­lia­ni­schen Sal­vador da Bahía ankommen. In der Zwi­schen­zeit arbeitet die Ree­derei bereits an einer Anpas­sung des Rei­se­ver­laufes, der Anfang dieser Woche ver­öf­fent­licht werden soll. Irgendwie muss man jetzt die fünf Tage wieder auf­holen, was wohl nicht ohne die Strei­chung ein­zelner Häfen gehen wird.