LESEZEIT: 1 MINUTE

Die MS Edel­weiss der Ree­derei Scylla AG ist in der Nacht zum Mitt­woch, 20. März 2019, auf der Waal in Nim­wegen frontal mit einem Fracht­schiff kol­li­diert. Das Fluss­kreuz­fahrt­schiff, das für den Schweizer Rei­se­ver­an­stalter Thurgau Travel unter­wegs war, wurde dabei schwer beschä­digt.

Wie meh­rere nie­der­län­di­sche News-Por­tale berichten, ereig­nete sich das Unglück kurz vor 4 Uhr früh unter einer Eisen­bahn­brücke nahe der Grenze zwi­schen Deutsch­land und den Nie­der­landen, als sich die MS Edel­weiss gerade auf dem Weg nach Rot­terdam befand. Als Folge des Zusam­men­stoßes brach im Rumpf des Schiffs ein Feuer aus, das aber rasch wieder gelöscht werden konnte.

Lokale Ret­tungs­teams brachten die 160 Pas­sa­giere und 42 Crew-Mit­glieder an Land. Sie kamen alle mit dem Schre­cken davon. Nur ein Gast musste mit leichten Ver­let­zungen zur Kon­trolle in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert werden.

Laut einer Aus­sen­dung von Thurgau Travel haben inzwi­schen 148 der 160 Pas­sa­giere ihre Reise auf einem anderen Schiff der Scylla-Flotte fort­ge­setzt. Nur zwölf Gäste wollten lieber sofort nach Hause zurück­kehren. Das mit Autos bela­dene Fracht­schiff konnte mit eigener Kraft bis zur nächsten Anle­ge­stelle fahren.

Der Zug­ver­kehr auf der eben­falls beschä­digten Brücke wurde kurz­zeitig unter­bro­chen, aber schon bald wieder auf­ge­nommen. Die 2013 in Dienst gestellte MS Edel­weiss ist die meiste Zeit des Jahres auf dem Rhein zwi­schen Basel und Ams­terdam unter­wegs. Die Ursache der Kol­li­sion ist der­zeit noch nicht bekannt.