Start THEMEN KREUZFAHRT-WELT Kreuz­fahrt-Gäste sterben bei Flug­zeug­un­glück in Alaska

Kreuzfahrt-Gäste sterben bei Flugzeugunglück in Alaska

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Update /​​ 15. Mai 2019: Die Zahl der Todes­opfer ist inzwi­schen leider auf sechs gestiegen. Wie lokale Medien berichten, haben Ret­tungs­teams die beiden Ver­missten am Dienstag in einer Bucht nahe der Stadt Ket­chikan tot geborgen.

Tra­gi­scher Zwi­schen­fall wäh­rend eines Aus­flugs in Alaska: Bei der Kol­li­sion von zwei Was­ser­flug­zeugen bei Ket­chikan sind am Montag-Nach­­­mittag vier Pas­sa­giere der Royal Princess und einer der beiden Piloten ums Leben gekommen. Zehn Pas­sa­giere wurden ver­letzt ins Kran­ken­haus gebracht.

Bei den Unglücks­ma­schinen han­delte es sich laut ame­ri­ka­ni­schen Medi­en­be­richten um ein­mo­to­rige Was­ser­flug­zeuge – eine de Havil­land Otter DHC-3 von Taquan Air und eine klei­nere de Havil­land DHC-2 Beaver eines pri­vaten Betrei­bers. Wie der Zusam­men­stoß pas­sieren konnte, ist der­zeit noch unklar. Der Himmel war zu diesem Zeit­punkt stark bewölkt, das Wetter aber ansonsten gut.

Princess Cruises hat inzwi­schen bestä­tigt, dass sich zehn Pas­sa­giere und der Pilot an Bord des grö­ßeren Flug­zeugs befanden. Die Kreu­z­­fahrt-Gäste hatten über die Ree­derei einen Aus­flug zu den Misty Fjords gebucht und konnten nach dem Zusam­men­stoß ver­letzt, aber lebend aus dem Wasser des George Inlet bei Ket­chikan geborgen werden. Drei von ihnen befinden sich aller­dings in einem kri­ti­schen Zustand.

Im klei­neren Flug­zeug saßen vier Pas­sa­giere, die direkt bei einem pri­vaten Anbieter gebucht hatten. Sie dürften alle ums Leben gekommen sein. Zwei Per­sonen werden noch ver­misst. Neben zahl­rei­chen klei­neren Booten betei­ligte sich auch ein Hub­schrauber der Küs­ten­wache an der Such­ak­tion.

Royal Princess (c) Princess Cruises

Die Royal Princess befindet sich aktuell auf einer ein­wö­chigen Alaska-Kreu­z­­fahrt, die am 11. Mai 2019 in Van­couver begonnen hat und am 18. Mai in Ancho­rage zu Ende gehen wird. Bei einer Größe von 141.000 BRZ kann das Schiff bis zu 3.600 Gäste bei Dop­pel­be­le­gung der Kabinen beher­bergen.

Laut „US Today“ ver­zeich­nete Alaska in den letzten acht Jahren vier töd­liche Flug­zeug­ab­stürze mit Kreuz­fahrt­pas­sa­gieren. Zuletzt starben im Juni 2015 acht Gäste der MS Wes­terdam von Hol­land Ame­rica Line, als ihr Flug­zeug wäh­rend eines Rund­flugs in der Nähe von Ket­chikan gegen einen Berg krachte.

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