Car­nival Cruise Line wird im kom­menden Jahr erst­mals mit drei Schiffen in euro­päi­schen Gewäs­sern unter­wegs sein. Auf dem Rou­ten­plan stehen dabei Kreuz­fahrten im Mit­tel­meer­raum und in Nord­eu­ropa. Im Sommer 2019 hat die größte Kreuz­fahrt-Marke der Welt den Kon­ti­nent gar nicht im Pro­gramm.

Zu einem Europa-Ein­satz kommen im Jahr 2020 neben der Car­nival Legend auch die nach einer Reno­vie­rung umbe­nannte Car­nival Radi­ance (vor­mals Car­nival Vic­tory) und die neue Mardi Gras, die als erstes Flot­ten­mit­glied mit Flüs­sig­erdgas (LNG) betrieben wird.

Excel Suite auf der Mardi Gras (c) Car­nival Cruise Line

Der nach dem ersten Schiff der Ree­derei benannte Neubau nimmt in seiner Pre­mieren-Saison ab dem 9. Sep­tember 2020 von Sout­hampton zunächst Kurs auf die Kana­ri­schen Inseln, ehe es weiter nach New York geht (15 Tage ab 1.083 Euro).

Die Saison der Car­nival Legend beginnt am 3. Juni 2020 mit einer 16-tägigen Atlantik-Über­que­rung von New York über Grön­land, Island, die Shet­land Islands, Bel­fast und Cork nach Dover und endet am 30. Oktober 2020, wenn es in eben­falls 16 Tagen wieder zurück nach Nord­ame­rika geht. Diese Trans­at­lantik-Kreuz­fahrt führt von Bar­ce­lona nach Tampa.

Car­nival Legend (c) Car­nival Cruise Line

Dazwi­schen bietet das Schiff eine neun­tä­gige Kreuz­fahrt zu den nor­we­gi­schen Fjorden, eine neun­tä­gige Reise rund um West­eu­ropa und danach ver­schie­dene Routen im Mit­tel­meer mit einer Dauer von neun bís zwölf Tagen.

Im neuen, soeben ver­öf­fent­lichten Katalog für 2020 findet sich erst­mals auch San Fran­cisco als Ein­stiegs­hafen für Kreuz­fahrten mit der Car­nival Miracle. Von der West­küsten-Metro­pole geht es ent­lang der Baja Cali­fornia (fünf oder sechs Tage ab 489 Euro), nach Hawaii (16 oder 17 Tage ab 1.309 Euro) oder nach Alaska (11 oder 12 Tage ab 1.034 Euro). Wer bis 31. Juli 2019 ein Angebot aus dem Katalog bucht, erhält ein Bord­gut­haben von bis zu 50 US-Dollar pro Kabine sowie ein kos­ten­freies Kabinen-Upgrade.