m/s Paul Gauguin (c) Paul Gauguin Cruises / tim-mckenna.com

Paul Gauguin Cruises nimmt Südsee-Kreuzfahrten wieder auf

Fran­zö­sisch-Po­ly­ne­sien wird sich am 15. Juli 2020 wie­der für den in­ter­na­tio­na­len Tou­ris­mus öff­nen. Paul Gau­guin Crui­ses hat da­her die Wie­der­auf­nahme der Süd­see-Kreuz­fahr­ten mit der m/​s Paul Gau­gin ab Juli an­ge­kün­digt. Die fran­zö­si­sche Ree­de­rei Po­nant als Ei­gen­tü­mer wird ein um­fas­sen­des Hy­giene-Pro­to­koll für das kleine Lu­xus­schiff er­stel­len, heißt es in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung.

Den An­fang ma­chen zwei je­weils ein­wö­chige Kreuz­fahr­ten ab/​bis Pa­peete (Ta­hiti) am 11. und 18. Juli 2020, die aus­schließ­lich für den lo­ka­len fran­zö­sisch-po­ly­ne­si­schen Markt buch­bar sind. Die Route führt nach Hu­a­hine und zum Motu Ma­hana – ei­ner Pri­vat­in­sel der Ree­de­rei vor der Küste von Ta­ha’a. Zu­dem sind je­weils zwei Tage in Bora Bora (mit täg­li­chem Zu­gang zu ei­nem Pri­vat­strand) und in Moo­rea vor­ge­se­hen.

MS Paul Gau­guin (c) Paul Gau­guin Crui­ses /​ tim-mckenna.com

Am 29. Juli 2020 star­tet dann eine 10-tä­gige Reise, auf der erst­mals auch in­ter­na­tio­nale Gäste be­grüßt wer­den sol­len. Ne­ben Hu­a­hine, Bora Bora, Motu Ma­hana und Moo­rea wird die m/​s Paul Gau­gin da­bei auch Ran­gi­roa und Faka­rava im Tu­a­motu-Ar­chi­pel be­su­chen. Im Au­gust 2020 und dar­über hin­aus nimmt Paul Gau­guin Crui­ses dann wie­der die ur­sprüng­lich ge­plan­ten Kreuz­fahr­ten ab/​bis Ta­hiti mit ei­ner Dauer von sie­ben bis 14 Ta­gen auf.

Die von Paul Gau­guin Crui­ses und Po­nant ent­wi­ckel­ten Co­rona-Pro­to­kolle be­gin­nen be­reits beim Check-in: Vor dem Ein­stei­gen müs­sen alle Gäste und Crew-Mit­glie­der ein ärzt­li­ches For­mu­lar vor­le­gen, ei­nen Fra­ge­bo­gen aus­fül­len und sich ei­ner Ge­sund­heits­prü­fung und ei­nem Scree­ning durch das me­di­zi­ni­sche Per­so­nal des Schiffs un­ter­zie­hen. Das ge­samte Ge­päck durch­läuft eine Des­in­fek­ti­ons­zone mit Ne­bel oder UV-Lam­pen.

MS Paul Gau­guin (c) Paul Gau­guin Crui­ses /​ tim-mckenna.com

Auf dem Schiff wer­den die Ka­bi­nen zu 100 Pro­zent mit Frisch­luft durch nicht um­lau­fende Kli­ma­an­la­gen ver­sorgt. In den öf­fent­li­chen Be­rei­chen wird die be­lüf­tete Luft min­des­tens fünf­mal pro Stunde er­neu­ert. Die Re­stau­rants wur­den neu ge­stal­tet und bie­ten nun aus­schließ­lich „kon­takt­lose“ Spei­se­mög­lich­kei­ten à la carte. Alle öf­fent­li­chen Räume wer­den ma­xi­mal zu 50 Pro­zent be­legt. Zu­dem sind stünd­li­che Des­in­fek­tio­nen al­ler Be­rüh­rungs­punkte wie Tür­griffe und Hand­läufe vor­ge­se­hen.

Die Crew-Mit­glie­der müs­sen bei Kon­takt mit den Gäs­ten eine Maske oder ein Schutz­vi­sier tra­gen. Die Gäste wer­den ge­be­ten, in den Flu­ren eine Maske zu tra­gen. Für alle öf­fent­li­chen Räume wird sie „emp­foh­len“. Die Zo­diacs wer­den nach je­dem Zwi­schen­stopp gründ­lich des­in­fi­ziert. Das Boar­ding nach den Land­aus­flü­gen ist nur nach ei­ner Tem­pe­ra­tur­prü­fung und Des­in­fek­tion der Pas­sa­giere und ih­rer per­sön­li­chen Ge­gen­stände ge­stat­tet.