MS Paul Gauguin (c) Paul Gauguin Cruises / tim-mckenna.com

Französisch-Polynesien: Corona-Fall an Bord der Paul Gauguin

Auch in der Süd­see ver­läuft der Neu­start der Kreuz­fahr­ten nicht nach Wunsch: Wie lo­kale Me­dien be­rich­ten, wurde an Bord der MS Paul Gau­guin in Fran­zö­sisch-Po­ly­ne­sien ein Co­rona-Fall fest­ge­stellt. Das Lu­xus­schiff liegt der­zeit im Ha­fen von Pa­peete auf Ta­hiti, wo nun alle Pas­sa­giere und Crew-Mit­glie­der ge­tes­tet wer­den sol­len.

Ob es sich bei der in­fi­zier­ten Per­son um ei­nen Pas­sa­gier oder ein Crew-Mit­glied han­delt, ist ak­tu­ell noch nicht be­kannt. Als die In­fek­tion am 1. Au­gust 2020 ent­deckt wurde, be­fand sich die MS Paul Gau­gin ge­rade zwi­schen Bora Bora und Ran­gi­roa. Sie kehrte dar­auf­hin so­fort nach Pa­peete – dem Aus­gangs­punkt der Kreuz­fahrt – zu­rück, wo sie am Mor­gen des 2. Au­gust ein­traf.

An­geb­lich be­rich­tete ein Pas­sa­gier an Bord über ei­nen po­si­ti­ven Selbst­test. Ein zwei­ter, von Me­di­zi­nern durch­ge­führ­ter Test be­stä­tigte die In­fek­tion. Die Per­son, die mit dem kran­ken Pas­sa­gier reiste, wurde hin­ge­gen ne­ga­tiv ge­tes­tet. Beide ha­ben das Schiff in­zwi­schen ver­las­sen. Die üb­ri­gen 148 Pas­sa­giere müs­sen hin­ge­gen in ih­ren Ka­bi­nen blei­ben, bis ihre Test­ergeb­nisse be­kannt sind. Fran­zö­sisch-Po­ly­ne­sien ver­langt, dass alle Be­su­cher vor ih­rer An­kunft ge­tes­tet wer­den und sich vier Tage nach dem Be­tre­ten des Ter­ri­to­ri­ums noch ein­mal selbst tes­ten.

Paul Gau­gin Crui­ses ist mit sei­nem ein­zi­gen Schiff das ganze Jahr über in Fran­zö­sisch-Po­ly­ne­sien un­ter­wegs. Nach dem Co­rona-Shut­down hatte das Un­ter­neh­men erst im Juli den Be­trieb mit ei­ner ers­ten Kreuz­fahrt nur für Ein­hei­mi­sche wie­der auf­ge­nom­men. Die ak­tu­elle, zweite Reise war auch für in­ter­na­tio­nale Gäste buch­bar. Sie wurde nun ab­ge­bro­chen. Im Nor­mal­fall bie­tet die MS Paul Gau­guin Platz für ma­xi­mal 332 Pas­sa­giere.