Seabourn Venture (c) Seabourn

Neubau verspätet sich: Seabourn Venture kommt erst Ende 2021

Sea­bourn hat ei­nen neuen Lie­fer­ter­min für die Sea­bourn Ven­ture ver­kün­det: Das neue Lu­xus-Ex­pe­di­ti­ons­schiff wird nicht im Juni 2021, son­dern erst im De­zem­ber 2021 in die Flotte auf­ge­nom­men. Als Grund für die Ver­zö­ge­rung nennt die Lu­xu­marke von Car­ni­val die vor­über­ge­hende Schlie­ßung der Werft T. Ma­riotti in Ge­nua nach dem Be­ginn der Co­rona-Epi­de­mie, was zu Stö­run­gen des ge­sam­ten Bau­pro­zes­ses ge­führt habe.

Hier geht es zu den Bil­dern des Neu­baus

Die Ver­spä­tung des Neu­baus hat na­tür­lich auch mas­sive Aus­wir­kun­gen auf das Pro­gramm: Ei­gent­lich sollte die Sea­bourn Ven­ture ihre erste Sai­son von Juli 2021 bis April 2022 in der Ark­tis, in der Ant­ark­tis, auf dem Ama­zo­nas, in der Ka­ri­bik so­wie in Mit­tel- und Süd­ame­rika ver­brin­gen und da­bei mehr als 150 Rei­se­ziele an­steu­ern. Der Groß­teil die­ser Kreuz­fahr­ten wurde nun ab­ge­sagt. Ein­zig die Win­ter­sai­son 2021/​22 in der Ant­ark­tis wird von der Sea­bourn Quest über­nom­men.

Sea­bourn Ven­ture (c) Sea­bourn

Die Sea­bourn Ven­ture wird statt­des­sen ab 1. De­zem­ber 2021 mit ei­ner Reihe von „nor­we­gi­schen Win­ter­rei­sen“ de­bü­tie­ren. De­tails zur über­ar­bei­te­ten Er­öff­nungs­sai­son bis April 2022 will Sea­bourn aber erst im Ok­to­ber be­kannt ge­ben. Noch völ­lig un­klar ist, wann der zweite Neu­bau erst­mals in See ste­chen wird: Das Schwes­ter­schiff der Sea­bourn Ven­ture sollte ur­sprüng­lich im Mai 2022 aus­ge­lie­fert wer­den, wird sich aber wohl eben­falls deut­lich ver­spä­ten.

Ne­ben die­sen Än­de­run­gen hat Sea­bourn auch wei­tere Kreuz­fahr­ten von drei Lu­xus­schif­fen der Flotte stor­niert: Für die Sea­bourn Ova­tion wurde die ak­tu­elle Be­triebs­pause bis 3. Jän­ner 2021 ver­län­gert, für die Sea­bourn En­core bis 6. Jän­ner 2021 und für die Sea­bourn Quest so­gar bis 10. Mai 2021. Den Zeit­punkt für die Wie­der­auf­nahme der Kreuz­fahr­ten mit der Sea­bourn Odys­sey in der Ka­ri­bik will Sea­bourn „wei­ter­hin prü­fen“.