MS Vista Serenity (c) 1AVista Reisen

Vista Serenity: Corona-Alarm auf einem Flussschiff auf der Mosel

Eine Wo­che nach ei­nem Co­rona-Alarm an Bord der Vista Se­re­nity liegt das Fluss­schiff des deut­schen Ver­an­stal­ters 1A Vista Rei­sen nach wie vor in Pie­sport auf der Mo­sel. Die ge­samte Be­sat­zung be­fin­det sich seit 18. Ok­to­ber in Qua­ran­täne. Mitt­ler­weile wur­den 13 Crew-Mit­glie­der po­si­tiv auf Co­vid-19 ge­tes­tet.

Wie das Tou­ris­tik-Por­tal FVW be­rich­tet, wurde 1A Vista Rei­sen am 17. Ok­to­ber von den zu­stän­di­gen Be­hör­den über ei­nen Gast in­for­miert, der nach der vo­ri­gen Reise der Vista Se­re­nity er­krankt war und da­nach ei­nen po­si­ti­ven PCR-Test ab­sol­viert hatte. Alle Crew-Mit­glie­der, die mit ihm Kon­takt hat­ten, wur­den dar­auf­hin iso­liert. Zu­dem führte der be­glei­tende Bord­arzt un­ver­züg­lich An­ti­gen­tests bei der ge­sam­ten Be­sat­zung durch.

Am 18. Ok­to­ber wurde dann die ge­samte Crew vom ört­li­chen Ge­sund­heits­amt un­ter Qua­ran­täne ge­stellt. Die 145 Pas­sa­giere an Bord hat­ten hin­ge­gen mehr Glück: Sie durf­ten – un­ge­tes­tet – mit Ta­xis nach Hause fah­ren, wur­den aber auf­ge­for­dert, sich da­nach eben­falls in Qua­ran­täne zu be­ge­ben.

1A Vista Rei­sen or­ga­ni­sierte die Rück­be­för­de­rung und brach die Kreuz­fahrt ab. Wie der Ver­an­stal­ter ge­gen­über FVW be­tont, würde auf al­len Fluss­kreuz­fahr­ten ein für das je­wei­lige Schiff er­ar­bei­te­tes Co­vid-19-Pro­to­koll um­ge­setzt. So muss­ten bei­spiels­weise alle Gäste der Vista Se­re­nity, die aus Ri­si­ko­ge­bie­ten an­reis­ten, bei der Ein­schif­fung ei­nen ne­ga­ti­ven Co­ro­na­test vor­le­gen. Zu­dem wurde an Bord täg­lich die Kör­per­tem­pe­ra­tur ge­mes­sen und es galt Mas­ken­pflicht.