Le Commandant-Charcot (c) Ponant

Arktis-Programm im Sommer 2021: Ponant fährt bis zum Nordpol

Die fran­zö­si­sche Lu­xus­ree­de­rei Po­nant wird ihr Ark­tis-Pro­gramm im Som­mer 2021 wie ge­plant um­set­zen. Im Mit­tel­punkt der be­reits buch­ba­ren Ex­pe­di­ti­ons­rei­sen ste­hen Grön­land, Spitz­ber­gen und Is­land. Zu­dem soll der neue „Eis­bre­cher“ Le Com­man­dant-Char­cot bis zum geo­gra­phi­schen Nord­pol vor­drin­gen.

Gleich zwei Po­nant-Schiffe wer­den im Som­mer 2021 im Spitz­ber­gen-Ar­chi­pel un­ter­wegs sein und auf sie­ben­tä­gi­gen Ex­pe­di­ti­ons­rei­sen die nörd­lichste In­sel­gruppe Nor­we­gens er­kun­den. Ei­nes der High­lights bil­det da­bei das Süd­ost-Sval­bard-Na­tur­re­ser­vats. Bei in­klu­dier­ten Aus­fahr­ten und An­lan­dun­gen mit den Zo­diacs und ei­nem Team er­fah­re­ner Na­tur­füh­rer kön­nen die Gäste eine viel­fäl­tige Tier­welt ent­de­cken.

Mag­da­le­n­efjord /​ Spitz­ber­gen (c) Stu­dio Po­nant /​ No­emie Wa­tel

Die Kreuz­fahr­ten ab/​bis Lon­gye­ar­byen un­ter dem Motto „Un­er­forsch­tes Spitz­ber­gen“ wer­den zu ver­schie­de­nen Ter­mi­nen im Juni und Juli 2021 an Bord der L‘Austral und der Le Bo­réal an­ge­bo­ten und sind ab 10.400 Euro pro Per­son buch­bar – mit Flug ab/​bis Pa­ris und den Trans­fers auf Spitz­ber­gen.

In Is­land wird Po­nant eben­falls zwei Schiffe sta­tio­nie­ren – Le Cham­p­lain und Le Jac­ques-Car­tier. Auf den sie­ben­tä­gi­gen Kreuz­fahr­ten geht es hier im Juli und Au­gust 2021 un­ter dem Motto „Is­lands Mo­sa­ik­land­schaf­ten“ mehr­mals zu den schöns­ten Land­schaf­ten der West­küste. Die Preise ab/​bis Reykja­vik be­gin­nen bei 4.040 Euro pro Per­son.

Le Com­man­dant-Char­cot (c) Po­nant

Der geo­gra­phi­sche Nord­pol ist das ganze Jahr über mit Pack­eis be­deckt und 700 Ki­lo­me­ter von je­dem Land ent­fernt. Trotz­dem wer­den die Gäste an Bord der neuen Le Com­man­dant-Char­cot zu den we­ni­gen Men­schen ge­hö­ren, die die­sen ab­ge­le­ge­nen Ort er­rei­chen kön­nen. Von Spitz­ber­gen wird das Schiff da­bei durch präch­tige Land­schaf­ten fah­ren, die sich mit den Be­we­gun­gen des Ei­ses und dem wech­seln­den Licht stän­dig ver­än­dern, und bis ins Drift­eis vor­drin­gen.

Auf die Gäste war­ten ex­klu­si­ven Ak­ti­vi­tä­ten wie Hun­de­schlit­ten­fahr­ten, Eis­fi­schen, Po­lartau­chen und Heiß­luft­bal­lon­fahr­ten, die im Rei­se­preis in­be­grif­fen oder op­tio­nal buch­bar sind. Zu­dem bie­tet die Route un­ter dem Motto „Der geo­gra­phi­sche Nord­pol“ zu die­ser Jah­res­zeit die Mög­lich­keit, be­son­ders viele Tier­ar­ten zu be­ob­ach­ten. Drei ver­schie­dene Ter­mine von Juli bis Au­gust 2021.

Le Com­man­dant-Char­cot (c) Po­nant

Die Le Com­man­dant-Char­cot wird im Juni 2021 in Dienst ge­stellt. Sie ist das erste Lu­xus-Po­lar­ex­pe­di­ti­ons­schiff der Eis­klasse PC2 – und auch das erste Po­lar­ex­pe­di­ti­ons­schiff mit ei­nem Hy­brid-An­trieb, der Flüs­sig­erd­gas (LNG) und Elek­tro­bat­te­rien kom­bi­niert und da­mit die Um­welt­be­las­tung so ge­ring wie mög­lich hält. Ein Preis­bei­spiel: Die Reise von 23. Au­gust bis 7. Sep­tem­ber 2021 von Lon­gye­ar­byen nach Reykja­vik ist ab 24.930 Euro pro Per­son buch­bar (in­klu­sive Flug Pa­ris-Lon­gye­ar­byen und Trans­fers vor Ort).

Ab­ge­run­det wird das Ark­tis-Pro­gramm von meh­re­ren län­ge­ren Grön­land-Rei­sen an Bord der L‘Austral und der Le Cham­p­lain. Zu­dem be­gibt sich die L‘Austral auf die Nord­ost­pas­sage von Tromsø nach Alaska und die Le Com­man­dant-Char­cot auf die Nord­west­pas­sage, die von Reykja­vík eben­falls nach Alaska führt. Beide Ex­pe­di­to­nen dau­ern je­weils 24 Tage. Die Preise be­gin­nen bei 20.870 bzw. 31.370 Euro pro Per­son.

Le Bo­real (c) Po­nant /​ Philip Plis­son

Po­nant hat für alle Neu­bu­chun­gen mit Ab­fahrt bis zum 31. Ok­to­ber 2021 fle­xi­ble Re­geln ein­ge­führt: Die Kun­den kön­nen bis 30 Tage vor der Kreuz­fahrt ohne An­gabe von Grün­den kos­ten­frei stor­nie­ren und ha­ben dann die Wahl zwi­schen ei­nem Gut­ha­ben und ei­ner Rück­erstat­tung.

Die An­zah­lung be­trägt le­dig­lich 10 Pro­zent. Für die Si­cher­heit der Gäste an Bord und an Land wurde ein ver­schärf­tes Hy­gie­ne­pro­to­koll er­ar­bei­tet. So muss je­der Pas­sa­gier bei der Ein­schif­fung ei­nen ne­ga­ti­ven PCR-Test vor­wei­sen. Auch alle Crew-Mit­glie­der wer­den re­gel­mä­ßig Tests un­ter­zo­gen.