Costa Firenze (c) Costa Crociere

Ein Schiff für China: Costa Crociere übernimmt die Costa Firenze

Costa Cro­ciere hat die auf der Fin­can­tieri-Werft in Mar­ghera fer­tig­ge­stellte Costa Firenze of­fi­zi­ell in die Flotte auf­ge­nom­men. Bei ei­ner Größe von 135.500 BRZ kann der für den chi­ne­si­schen Markt kon­zi­pierte Neu­bau mehr als 5.200 Pas­sa­giere be­her­ber­gen. Zu­nächst wird er ab Ende Fe­bruar 2021 im Mit­tel­meer kreu­zen, aber schon im Ok­to­ber dau­er­haft nach Asien über­sie­deln.

Das De­sign der Costa Firenze steht ganz im Zei­chen von Flo­renz und der Epo­che der Re­nais­sance, die diese tos­ka­ni­sche Stadt ge­prägt hat wie keine an­dere. So sol­len sich die (chi­ne­si­schen) Gäste nach den Vor­stel­lun­gen von Costa Cro­ciere in den öf­fent­li­chen Be­rei­chen wie bei ei­nem Spa­zier­gang durch eine Straße oder über ei­nen Platz in Flo­renz füh­len.

Costa Firenze (c) Costa Cro­ciere

Da­mit folgt das Kon­zept des jüngs­ten Neu­baus dem eben­falls für China ent­wick­tel­ten Schwes­ter­schiff Costa Ve­ne­zia, das im März 2019 erst­mals in See ge­sto­chen ist und Ve­ne­dig in den Mit­te­lü­punkt stellt. Das ku­li­na­ri­sche An­ge­bot in den 13 Re­stau­rants und sie­ben Bars ba­siert auf der me­di­ter­ra­nen Kü­che. Dazu kommt als Neue­rung ein Aben­teu­er­park für Fa­mi­lien.

Costa Firenze (c) Costa Cro­ciere

Die Costa Firenze wird ab 28. Fe­bruar 2021 auf ein­wö­chi­gen Kreuz­fahr­ten im west­li­chen Mit­tel­meer un­ter­wegs sein, die nach Ge­nua, La Spe­zia (mit Aus­flü­gen nach Flo­renz), Nea­pel, Va­len­cia, Bar­ce­lona und Mar­seille füh­ren. Von Mai bis Ok­to­ber 2021 folgt dann eine an­dere Route mit Ge­nua, Ci­vi­ta­vec­chia (Rom), Nea­pel, Ibiza, Bar­ce­lona und Mar­seille.

Costa Firenze (c) Costa Cro­ciere

Im Ok­to­ber 2021 er­folgt schließ­lich die Über­stel­lung nach Asien, wo sich die Costa Firenze der be­reits dort sta­tio­nier­ten Costa Ve­ne­zia an­schlie­ßen wird. Beide sind Teil ei­nes Ex­pan­si­ons­plans der Costa Group, der bis 2023 den Bau von sie­ben neuen Schif­fen mit ei­ner In­ves­ti­tion von ins­ge­samt mehr als 6 Mil­li­ar­den Euro um­fasst. Die Costa Firenze ist da­bei das vierte fer­tig­ge­stellte Schiff. Drei wei­tere sol­len noch fol­gen.