Costa Toscana (c) Costa Crociere

Costa Crociere feiert das Aufschwimmen der Costa Toscana

Costa Cro­ciere hat das Auf­schwim­men der neuen Costa Tos­cana auf der Meyer Werft im fin­ni­schen Turku ge­fei­ert. Wie ihr Schwes­ter­schiff Costa Sme­ralda wird sie mit Flüs­sig­erd­gas (LNG) an­ge­trie­ben. Die Fer­tig­stel­lung ist im De­zem­ber 2021 ge­plant. Seine erste Sai­son wird der ei­gent­lich für den chi­ne­si­schen Markt ge­dachte Neu­bau in Bra­si­lien ver­brin­gen.

Wäh­rend der Auf­schwimm-Ze­re­mo­nie, die bei tief­win­ter­li­chen Be­din­gun­gen statt­fand, wurde das Tro­cken­dock, in dem die Costa Tos­cana in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten ge­baut wurde, lang­sam ge­flu­tet und der Neu­bau be­rührte zum ers­ten Mal das Was­ser. An ei­nem Pier der Werft er­folgt nun in der In­nen­aus­bau, ehe das Schiff im Herbst zur Ab­lie­fe­rung in der Ost­see ge­tes­tet und schließ­lich in Be­trieb ge­nom­men wird.

Auf­schwim­men der Costa Tos­cana (c) Costa Cro­ciere

Die Costa Tos­cana wurde als rei­sende „Smart City“ kon­zi­piert, in der nach­hal­tige Lö­sun­gen und Kon­zepte der Kreis­lauf­wirt­schaft an­ge­wen­det wer­den, um die Um­welt­be­las­tung zu re­du­zie­ren. Dank der Ver­wen­dung von LNG wird es mög­lich sein, die Emis­sio­nen von Schwe­fel­di­oxid und Fein­staub in der At­mo­sphäre um 100 bzw. 95 Pro­zent zu re­du­zie­ren. Gleich­zei­tig wer­den die Emis­sio­nen von Stick­oxi­den um 85 Pro­zent und von CO2 um bis zu 20 Pro­zent ge­senkt.

An Bord wird das Meer­was­ser in spe­zi­el­len Ent­sal­zungs­an­la­gen ver­ar­bei­tet, um den täg­li­chen Was­ser­be­darf zu de­cken, und der En­er­gie­ver­brauch dank ei­nes in­tel­li­gen­ten Sys­tems auf ein Mi­ni­mum re­du­ziert. Dar­über hin­aus wer­den an Bord auch Ma­te­ria­lien wie Plas­tik, Pa­pier, Glas und Alu­mi­nium zu 100 Pro­zent ge­trennt ge­sam­melt und re­cy­celt.

Auf­schwim­men der Costa Tos­cana (c) Costa Cro­ciere

Das neue Flagg­schiff wird nach den Plä­nen von Star­de­si­gner Adam D. Ti­hany als Hom­mage an die Tos­kana ge­stal­tet. Alle Ein­rich­tungs­ge­gen­stände, Be­leuch­tun­gen, Stoffe und Ac­ces­soires wer­den in Ita­lien her­ge­stellt und von 15 Part­nern spe­zi­ell für das neue Flagg­schiff ent­wor­fen. Das „Herz“ der Costa Tos­cana wird da­bei das „Co­los­seo“ sein – ein Raum über drei Decks in der Mitte des Schiffs, der den bes­ten Shows ge­wid­met ist und un­ter an­de­rem über große Bild­schirme an den Wän­den und in der Kup­pel ver­fügt.

Auf dem obers­ten Deck be­fin­det sich ein Open-Air-Bal­kon mit ei­nem Kris­tall­bo­den, der den Ner­ven­kit­zel des „Flie­gens“ über dem Meer er­le­ben lässt. Mehr als 2.600 Ka­bi­nen für bis zu 5.224 Pas­sa­giere, vier Pools, ein Be­ach Club mit ita­lie­ni­schem Flair, ein Spa, The­men­bars in Zu­sam­men­ar­beit mit gro­ßen ita­lie­ni­schen Mar­ken und 16 Re­stau­rants run­den die Aus­stat­tung ab.

Die Costa Tos­cana wird in der Sai­son 2021/​22 ihr De­büt in Bra­si­lien ge­ben. Die erste Kreuz­fahrt führt ab 26. De­zem­ber 2021 in ei­ner Wo­che ab/​bis San­tos nach Sal­va­dor und Il­héus. Von 2. Jän­ner bis 10. April 2022 fol­gen 15 wei­tere Kreuz­fahr­ten mit die­ser Route, die in San­tos und Sal­va­dor be­gin­nen. Die Reise von Bra­si­lien nach Ita­lien star­tet schließ­lich am 17. April 2022 in San­tos.