SHORT NEWS

Carnival Cruise Line storniert alle Kreuzfahrten bis Ende Juni

Car­ni­val Cruise Line hat den Neu­start in den USA um ei­nen wei­te­ren Mo­nat auf Juli 2021 ver­scho­ben und alle Kreuz­fahr­ten von 1. bis 30. Juni 2021 ab­ge­sagt. Bis­her hatte die größte Kreuz­fahrt­li­nie der Welt ih­ren Be­trieb nur bis 31. Mai 2021 ein­ge­stellt.

Wäh­rend die Royal Ca­rib­bean Group und Nor­we­gian Cruise Line be­reits ih­ren Neu­start von meh­re­ren Hei­mat­hä­fen au­ßer­halb der USA im kom­men­den Som­mer an­ge­kün­digt ha­ben, hält Car­ni­val wei­ter­hin daran fest, zu­nächst nur Kreuz­fahr­ten von US-Hä­fen an­bie­ten zu wol­len – ob­wohl die US-Ge­sund­heits­be­hörde CDC dies nach wie vor ver­hin­dert.

Ein Um­den­ken dürfte al­ler­dings be­reits ein­ge­setzt ha­ben, wie Prä­si­den­tin Chris­tine Duffy in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung an­deu­tet: „Ob­wohl wir keine Pläne ge­macht ha­ben, Schiffe au­ßer­halb un­se­rer US-Hei­mat­hä­fen zu ver­le­gen, ha­ben wir mög­li­cher­weise keine an­dere Wahl, als dies zu tun, um un­se­ren Be­trieb wie­der auf­zu­neh­men“, ist da zu le­sen.

Mit den neuen Ab­sa­gen hat sich üb­ri­gens auch die Jung­fern­fahrt der Mardi Gras in die öst­li­che Ka­ri­bik ein wei­te­res Mal ver­scho­ben. Statt am 29. Mai soll sie nun am 3. Juli 2021 in Port Ca­na­veral be­gin­nen. Ur­sprüng­lich sollte das De­büt des Neu­baus be­reits am 31. Au­gust 2020 in Ko­pen­ha­gen er­fol­gen, wurde aber seit­her schon vier­mal ver­tagt. Nun be­trägt die Ver­spä­tung schon zehn Mo­nate.

 

Sea­bourn Ven­ture auf dem Weg nach Ge­nua (c) Sea­bourn

Wichtiger Meilenstein beim Bau der neuen Seabourn Venture

Die Lu­xus­ree­de­rei Sea­bourn konnte ei­nen wei­te­ren Mei­len­stein beim Bau ih­res ers­ten Ex­pe­di­ti­ons­schiffs fei­ern: Nach der Fer­tig­stel­lung des Schiffs­rumpfs in der Werft T. Ma­riotti in San Gi­or­gio di No­garo bei Li­gnano hat sich die künf­tige Sea­bourn Ven­ture so­eben auf den Weg nach Ge­nua ge­macht.

Hier geht es zu den Bil­dern der Sea­bourn Ven­ture

Für die 1.200 See­mei­len lange Reise rund um Ita­lien wurde der Rumpf, der bis Deck 9 fer­tig­ge­stellt ist, in der Werft T. Ma­riotti in San Gi­or­gio di No­garo auf ein spe­zi­el­les Trans­port­schiff ge­la­den. Die Mo­to­ren und Ge­ne­ra­to­ren sind be­reits an Bord. Auch die Aus­rüs­tung der Ma­schi­nen­räume ist ab­ge­schlos­sen. Nach der An­kunft in der Werft T. Ma­riotti in Ge­nua sol­len dann die rest­li­chen Ar­bei­ten au­ßen und in­nen be­gin­nen.

Ihre Pre­mie­ren­sai­son wird die Sea­bourn Ven­ture von De­zem­ber 2021 bis April 2022 mit zwölf- bis 14-tä­gi­gen Nor­we­gen-Kreuz­fahr­ten zwi­schen Ko­pen­ha­fen und Tromsö ver­brin­gen. Das zweite, noch na­men­lose Schwes­ter­schiff soll im Laufe des Jah­res 2022 an den Start ge­hen. Beide Schiffe wer­den über 132 Ve­randa-Sui­ten ver­fü­gen, die vom be­kann­ten De­si­gner Adam Ti­hany ge­stal­tet wur­den. Be­son­dere Er­leb­nisse ver­spre­chen die zwei U‑Boote an Bord. Wir ha­ben hier be­reits aus­führ­lich über die Sea­bourn Ven­ture be­rich­tet.

 

Road Town /​ Tor­tola (c) pixabay

British Virgin Islands öffnen Tortola wieder für Kreuzfahrtschiffe

Die Bri­tish Vir­gin Is­lands (BVI) wer­den das Pier auf der In­sel Tor­tola ab Juni wie­der für Kreuz­fahrt­schiffe öff­nen – al­ler­dings nur, wenn alle Pas­sa­giere und Crew-Mit­glie­der an Bord voll­stän­dig ge­gen Co­vid-19 ge­impft sind. Das hat die BVI Ports Aut­ho­rity so­eben an­ge­kün­digt.

Das erste große Schiff, das auf Tor­tola an­le­gen wird, dürfte die Ce­le­brity Mill­en­nium von Ce­le­brity Crui­ses sein. Wie be­reits be­rich­tet, be­ginnt sie ab 5. Juni 2021 mit 7‑­Nächte-Kreuz­fahr­ten ab/​bis St. Maar­ten zu ei­ni­gen der be­lieb­tes­ten Ka­ri­bik­in­seln. Eine der bei­den ab­wech­selnd an­ge­bo­te­nen Rou­ten soll da­bei auch nach Tor­tola füh­ren.

Alle er­wach­se­nen Gäste und alle Crew-Mit­glie­der müs­sen auf die­sen Rei­sen eine voll­stän­dige Co­vid-19-Imp­fung vor der Ein­schif­fung nach­wei­sen. Bei Kin­dern un­ter 18 Jah­ren ge­nügt ein ne­ga­ti­ves Test­ergeb­nis. „Wir freuen uns sehr, Teil die­ser neuen Route zu sein. Ob­wohl das Kreuz­fahr­t­er­leb­nis an­ders sein wird als vor der Pan­de­mie, sind wir be­strebt, un­se­ren Part­nern und ih­ren Gäs­ten ei­nen si­che­ren und an­ge­neh­men Kreuz­fahrtstopp zu bie­ten“, sagt Ole­an­vine May­nard, Ge­schäfts­füh­rer der BVI Ports Aut­ho­rity.

Auch Aruba, Cu­ra­cao, die me­xi­ka­ni­sche In­sel Co­zu­mel, die Ba­ha­mas, Bar­ba­dos und St. Lu­cia ha­ben be­reits er­klärt, dass sie wie­der Kreuz­fahrt­schiffe emp­fan­gen wol­len. Die nicht weit von BVI ent­fern­ten US Vir­gin Is­lands mit dem be­son­ders be­lieb­ten Kreuz­fahrt-Ziel St. Tho­mas kön­nen diese Ent­schei­dung hin­ge­gen nicht selbst tref­fen. Für sie gel­ten die Be­stim­mun­gen der US-Ge­sund­heits­be­hörde CDC – wie für alle Hä­fen in den USA.

 

Mein Schiff 1 (c) TUI Crui­ses

TUI Cruises verlängert die Kanaren-Saison der Mein Schiff 1

TUI Crui­ses hat den Auf­ent­halt der Mein Schiff 1 auf den Ka­na­ri­schen In­seln noch­mals um zwei Wo­chen bis 6. Mai 2021 ver­län­gert. Da­mit sind noch zwei wei­tere, je­weils ein­wö­chige Kreuz­fahr­ten ab/​bis Las Pal­mas auf Gran Ca­na­ria buch­bar. So lange bleibt auch die Mein Schiff 2 in der Re­gion.

Die erste der bei­den neuen Kreuz­fahr­ten der Mein Schiff 1 führt von 22. bis 29. April 2021 nach Lan­za­rote, Te­ne­riffa und La Go­mera, die zweite von 29. April bis 6. Mai 2021 nach Fu­er­te­ven­tura, Te­ne­riffa und La Palma. Beide Rou­ten be­inhal­ten drei See­tage und las­sen sich zu ei­ner 14-tä­gi­gen Reise kom­bi­nie­ren.

Die nächste Kreuz­fahrt soll die Mein Schiff 1 dann ab 12. Mai 2021 in vier Ta­gen von Bre­mer­ha­ven über Oslo und Ko­pen­ha­gen nach Kiel füh­ren – ge­folgt von ei­ner Reihe von Nor­we­gen-Rei­sen ab/​bis Kiel. Dass diese Pläne der Ent­wick­lung der Co­rona-Lage stand­hal­ten wer­den, ist noch un­ge­wiss. Fest steht nur, dass es auf­grund der Be­stim­mun­gen in Spa­nien keine Über­stel­lungs­fahrt mit Pas­sa­gie­ren von Gran Ca­na­ria nach Bre­mer­ha­ven ge­ben wird.

 

Han­sea­tic spi­rit in Tul­cea (c) Ha­pag-Lloyd Crui­ses

Hapag-Lloyd verschiebt die Jungfernfahrt der Hanseatic spirit

Ha­pag-Lloyd Crui­ses muss die am 15. Mai 2021 ge­plante Jung­fern­fahrt der neuen Han­sea­tic spi­rit ab/​bis Ham­burg in die Nord- und Ost­see ver­schie­ben. Sie soll nun ir­gend­wann im Som­mer die­ses Jah­res mit ei­ner ähn­li­chen Route statt­fin­den.

Ei­nen ge­nauen Ter­min kann die Ree­de­rei der­zeit noch nicht nen­nen. Die drei fol­gen­den Kreuz­fahr­ten des Neu­baus wur­den aber be­reits ab­ge­sagt. Die Ver­schie­bung be­grün­det Ha­pag-Lloyd Crui­ses mit Ver­zö­ge­run­gen bei der Fer­tig­stel­lung des Schiffs in der nor­we­gi­schen Lang­s­ten Werft in der Nähe von Åle­sund – eine Folge der ak­tu­el­len Ein­schrän­kun­gen im Per­so­nen- und Gü­ter­ver­kehr durch die Co­rona-Pan­de­mie.

Die Han­sea­tic spi­rit ist das dritte neue Ex­pe­di­ti­ons­schiff von Ha­pag-Lloyd Crui­ses nach den be­reits in Dienst ge­stell­ten Schwes­ter­schif­fen Han­sea­tic na­ture und Han­sea­tic in­spi­ra­tion sein. Alle drei bie­ten Platz für je­weils 230 Pas­sa­giere und sind für den Ein­satz in den Po­lar­re­gio­nen mit der höchs­ten Eis­klasse für Pas­sa­gier­schiffe aus­ge­stat­tet. Der Schiffs­rumpf wurde in der VARD Werft im ru­mä­ni­schen Tul­cea fer­tig­ge­stellt, ehe die Han­sea­tic spi­rit für den In­nen­aus­bau nach Nor­we­gen wech­selte.

 

Singapur Kreuzfahrten
Quan­tum of the Seas in Sin­ga­pur (c) Royal Ca­rib­bean In­ter­na­tio­nal

Quantum of the Seas bleibt länger in Singapur

Royal Ca­rib­bean hat den Ein­satz der Quan­tum of the Seas in Sin­ga­pur um wei­tere vier Mo­nate von Juni bis Ok­to­ber 2021 ver­län­gert. Seit An­fang De­zem­ber hat das Schiff hier be­reits rund 50.000 Pas­sa­giere auf mehr als 30 Kreuz­fahr­ten be­för­dert, ohne dass es auch nur zu ei­nem ein­zi­gen Co­rona-Fall an Bord ge­kom­men ist.

Die Quan­tum of the Seas und die World Dream von Dream Crui­ses sind die ein­zi­gen Schiffe, die von den lo­ka­len Be­hör­den die Ge­neh­mi­gung für Kreuz­fahr­ten ab/​bis Sin­ga­pur er­hal­ten ha­ben. Ihre drei- und vier­tä­gi­gen Kurz­rei­sen be­stehen aus­schließ­lich aus See­ta­gen und sind nur für Ein­hei­mi­sche buch­bar. Zu­dem gel­ten strenge Si­cher­heits­vor­schrif­ten.

So ist die Ka­pa­zi­tät auf 50 Pro­zent li­mi­tiert, vor der Ein­schif­fung ist ein PCR-Test für alle Pas­sa­giere ver­pflich­tend und nach der Reise noch ein An­ti­gen-Schnell­test am Kreuz­fahrt­ter­mi­nal. An Bord sind strikte Des­in­fek­ti­ons­pro­to­kolle, eine Mas­ken­pflicht und ein Ab­stand von min­des­tens ei­nem Me­ter zu an­de­ren Per­so­nen vor­ge­schrie­ben. Ins­ge­samt ha­ben die bei­den Schiffe auf diese Art be­reits 120.000 Gäste trans­por­tiert.

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