Spatenstich in Chile: Silversea baut das südlichste Hotel der Welt
In Puerto Williams – ganz im Süden von Chile – ist soeben der Spatenstich für das südlichste Hotel der Welt erfolgt. Entwickelt wird das Projekt von Silversea gemeinsam mit einem Konsortium chilenischer Investoren. Damit soll das Erlebnis für die Kreuzfahrtpassagiere während ihrer Reise in die Antarktis verbessert werden.
Geplant ist ein modernes Luxushotel mit 150 Zimmern hinter einer Glasfassade, die einen schönen Blick auf den Beagle-Kanal und die schneebedeckten Berge an der Südspitze von Südamerika freigibt. Zur Ausstattung gehören ein Restaurant, eine Bar, eine Lounge, ein Fitnesscenter und ein Souvenirladen, in dem die Arbeiten lokaler Handwerker ausgestellt werden. Die Eröffnung soll Ende 2025 erfolgen.

Puerto Williams gilt als idealer Ausgangspunkt für Expeditionskreuzfahrten in die Antarktis, wird aber derzeit ausschließlich von Silversea als Heimathafen genutzt. Hier beginnen und enden die bis zu 20-tägigen Polarexpeditionen der Silver Endeavour, Silver Cloud und Silver Wind, während alle anderen Reedereien weiterhin auf die weiter von der Antarktis entfernte, aber leichter erreichbare Hafenstadt Ushuaia in Argentinien setzen.
In Puerto Williams starten dafür auch die Flüge direkt in die Antarktis, die Silversea mit dem beliebten „Antarctica Bridge Fly-Cruise“-Programm anbietet. Die Gäste der Luxusreederei vermeiden damit die zweitägige, stets stürmische und höchst unangenehme Schiffspassage über die gefürchtete Drake-Straße und wechseln direkt auf dem „Weißen Kontinent“ vom Flugzeug auf das Schiff – oder umgekehrt.
Jason Liberty, Präsident und CEO der Royal Caribbean Group, betont die Bedeutung des Hotelprojekts für die Tochtergesellschaft Silversea: „Während wir weiterhin die Grenzen des ultimativen Urlaubserlebnisses für unsere Gäste verschieben, ermöglicht uns dieses neue Hotel, eine unvergleichliche Antarktisexpedition anzubieten, die unser vielfältiges Portfolio an Weltklasse-Reisen noch einmal erweitert.“





