Royal Caribbean kündigt eine neue Schiffsklasse an

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Royal Ca­rib­bean In­ter­na­tio­nal er­hält eine neue Schiffs­klasse: Vor­erst sol­len zwei Kreuz­fahrt­schiffe der neuen „Icon Class“ auf der Meyer Werft im fin­ni­schen Turku ge­baut wer­den, die in den Jah­ren 2022 und 2024 erst­mals in See ste­chen.

Ein ent­spre­chen­der Vor­ver­trag mit der Werft wurde so­eben un­ter­zeich­net. Beide Schiffe sol­len je­weils Platz für 5.000 Pas­sa­giere bie­ten und mit Flüs­sig­gas (LNG) be­trie­ben wer­den. „Da­mit ma­chen wir ei­nen Schritt wei­ter in Rich­tung un­se­res Ziels, den Rauch aus un­se­ren Schorn­stei­nen zu ent­fer­nen“, sagt Ri­chard Fain, CEO von Royal Craib­bean Crui­ses Ltd.

Har­mony of the Seas (c) Royal Ca­rib­bean In­ter­na­tio­nal

Au­ßer­dem will die ame­ri­ka­ni­sche Ree­de­rei auf ei­nem be­reits be­stehen­den Flot­ten­mit­glied der Oa­­­sis-Klasse im Jahr 2017 erste Tests ei­ner neuen Bren­n­­stof­f­zel­­len-Tech­­no­­lo­gie be­gin­nen, die dann in grö­ße­rem Um­fang auch auf den nächs­ten Neu­bau­ten der Quan­­tum-Klasse ge­plant sind.

Da­mit könn­ten die Emis­sio­nen der Schiffe noch­mals deut­lich re­du­ziert wer­den. Zu­gleich würde das eine neue Ära in der Kreu­z­­fahrt-In­­­dus­­trie ein­lei­ten, denn der­zeit gibt es noch kein Schiff, das mit Brenn­stoff­zel­len un­ter­wegs ist. De­tails zu De­sign und Aus­stat­tung der „Icon Class“, die mit 5.000 Pas­sa­gie­ren klei­ner als die Oa­­­sis-Klasse, aber grö­ßer als die Quan­­tum-Klasse aus­fal­len wird, will Royal Ca­rib­bean erst zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt ver­ra­ten – noch werde daran ge­ar­bei­tet, heißt es.

Kreuz­fahrt­schiffe mit LNG-An­­trieb hat­ten zu­letzt schon AIDA Crui­ses, Costa Cro­ciere und MSC Crui­ses in Auf­trag ge­ge­ben. So wie auch die bei­den nun an­ge­kün­dig­ten Neu­bau­ten von Royal Ca­rib­bean kön­nen sie al­ler­dings auch nach wie vor mit Ma­ri­ne­die­sel be­trie­ben wer­den, falls ir­gendwo auf die­ser Welt ge­rade kein LNG zur Ver­fü­gung steht. Das erste Schiff die­ser Art dürfte im Jahr 2019 für Costa erst­mals in See ste­chen und wird eben­falls bei Meyer Turku ge­baut.

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