TUI Cruises: Übernahme der Mein Schiff Flow von Fincantieri
Wenige Tage vor der ersten Reise der Mein Schiff Flow, dem zweiten Schiff der InTUItion-Klasse, hat in der Fincantieri Werft im italienischen Monfalcone die offizielle Übernahme durch TUI Cruises stattgefunden. Am 20. Juni folgt die Taufe des Neubaus in der Bucht vor Triest.
Vertreter beider Unternehmen, darunter Wybcke Meier und Frank Kuhlmann, CEO und CFO von TUI Cruises, sowie Pierroberto Folgiero, CEO und General Manager von Fincantieri, Luigi Matarazzo, General Manager der Fincantieri Merchant Ships Division und Cristiano Bazzara, Direktor der Fincantieri Werft in Monfalcone, nahmen an der formellen Übergabe teil.
Die erste offizielle Reise der Mein Schiff Flow startet am 14. Juni 2026 in Triest. Im Anschluss an die Taufe und die Taufreise wird die Mein Schiff Flow dann zunächst im Mittelmeer ab und bis Palma eingesetzt. Die Wintersaison 2026/27 startet das jüngste Flottenmitglied dann in Nordeuropa, bevor Anfang 2027 die Kanarischen Inseln und die Karibik auf dem Programm stehen.
„Die offizielle Übergabe der Mein Schiff Flow ist ein ganz besonderer Moment für uns. Die Teams an Bord und an Land sowie die Werft haben in den letzten Monaten hervorragende Arbeit geleistet. Mit der Mein Schiff Flow setzen wir die Erfolgsgeschichte der InTUItion-Klasse fort. Die neue Schiffsklasse verbindet großzügige Freiräume, innovatives Design und Nähe zum Meer auf besondere Weise. Gleichzeitig ist sie ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg zu einem noch emissionsärmeren Kreuzfahrtbetrieb: Sowohl die Mein Schiff Relax als auch die Mein Schiff Flow werden im Sommer 2026 mit Bio-LNG betrieben.“
Wybcke Meier, CEO TUI Cruises
Die Mein Schiff Flow steht für die nächste Generation emissionsärmerer Kreuzfahrttechnologie und wird in Barcelona im Sommer 2026 regelmäßig Bio-LNG bunkern. Das Schwesterschiff, die Mein Schiff Relax, wird ihre Sommersaison in Nordeuropa durchgängig mit Bio-LNG absolvieren. Beide Schiffe können perspektivisch auch mit E‑LNG fahren.
Darüber hinaus ist das Schiff mit verbesserten Katalysatoren für eine Stickoxidminderung auf Euro‑6 Norm im Hafenbetrieb sowie einem Landstromanschluss ausgestattet. Dieser sichert einen fast emissionsfreien Schiffsbetrieb während der Hafenliegezeit, etwa 40 Prozent der Betriebszeit, wenn Strom aus erneuerbaren Energiequellen genutzt wird.





