Unfall der Anna Katharina mit Sachschaden und 14 Verletzten

Nicht nur deutsch­spra­chige Me­dien, son­dern auch die In­ter­net-Platt­form CruiseRadio.net be­rich­tet von ei­nem Un­fall ei­nes Fluss­kreuz­fahrt­schiffs auf der Do­nau in Wien, bei dem mehr als ein Dut­zend Men­schen ver­letzt wor­den sind. Die Anna Ka­tha­rina von Phoe­nix Rei­sen mit rund 200 Gäs­ten an Bord er­litt beim Auf­prall an ei­ner Schleu­sen­mauer schwere Schä­den am Bug.

Das Schiff prallte in der Nähe des Kraft­werks Freu­denau ge­gen eine Schleu­sen­mauer, wo­bei 14 Per­so­nen ver­letzt wur­den. Sechs von ih­nen, über­wie­gend deut­sche Staats­an­ge­hö­rige, wur­den in ein na­he­ge­le­ge­nes Kran­ken­haus ge­bracht, konn­ten aber kurze Zeit spä­ter wie­der ent­las­sen wer­den. Sie wur­den we­gen leich­ter Ver­let­zun­gen wie Rü­cken- und Na­cken­schmer­zen be­han­delt.

Do­nau bei Wien (c) Chris­tian Lendl via Un­s­plash

Ein Spre­cher der Ret­tungs­dienste be­stä­tigte ge­gen­über lo­ka­len Me­dien, dass es keine Schwer­ver­letz­ten gab und sich nie­mand in kri­ti­schem Zu­stand be­fand. Be­rich­ten zu­folge er­eig­nete sich der Zu­sam­men­stoß ver­mut­lich bei na­hezu vol­ler Ge­schwin­dig­keit.

Der Un­fall er­eig­nete sich am Frei­tag ge­gen 4:30 Uhr Orts­zeit, was die Zahl der Ver­letz­ten ver­mut­lich mi­ni­mierte. Das Schiff wurde schwer be­schä­digt, konnte aber ein Ein­drin­gen von Was­ser ver­hin­dern. Im Bug­be­reich, wo die Schä­den am größ­ten wa­ren, be­fin­den sich die Pan­ora­ma­ter­rasse und die Lounge. Auf­grund der frü­hen Stunde be­fan­den sich dort keine Gäste oder Be­sat­zungs­mit­glie­der.

Die 135 Me­ter lange Anna Ka­tha­rina ge­hört der deut­schen Ree­de­rei Phoe­nix Rei­sen. Das 2019 ge­baute Schiff ver­kehrt auf Do­nau, Rhein und Main und hat eine rund 40-köp­fige Be­sat­zung. Die sie­ben­tä­gige Kreuz­fahrt durch Deutsch­land, Ös­ter­reich, Un­garn und die Slo­wa­kei star­tete am ver­gan­ge­nen Wo­chen­ende in Pas­sau.

Ret­tungs­kräfte, dar­un­ter Po­li­zei, Feu­er­wehr und die Wie­ner Be­rufs­ret­tung, wa­ren schnell vor Ort. Alle Gäste und Be­sat­zungs­mit­glie­der konn­ten ge­ret­tet und auf ein an­de­res Schiff ge­bracht wer­den, um ihre Reise fort­zu­set­zen. Die ört­li­chen Be­hör­den ha­ben eine um­fas­sende Un­ter­su­chung ein­ge­lei­tet und den 49-jäh­ri­gen pol­ni­schen Ka­pi­tän be­fra­gen las­sen. Die Un­fall­ur­sa­che ist noch un­klar, lo­kale Me­dien be­rich­ten je­doch, dass ein tech­ni­scher De­fekt als mög­li­che Ur­sa­che in Be­tracht ge­zo­gen wird.

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