Mein Schiff

Mein Schiff 1: Rock ’n‘ Sail 2026 mit Peter Maffay im Mittelmeer

Nach zwei er­folg­rei­chen und aus­ge­buch­ten Rock ’n’ Sail-Rei­sen mit Pe­ter Maf­fay und Band auf der Nord- und Ost­see hat es An­fang Mai 2026 erst­mals „Lei­nen los im Mit­tel­meer“ ge­hei­ßen. Noch vor dem Start sei­ner Love Places 2026-Tour hat der Aus­nah­me­künst­ler die gut 2.700 Gäste an Bord der Mein Schiff 1 be­geis­tert.

Vom 8. bis 13. Mai 2026 führte die Route von Palma de Mal­lorca über Gi­bral­tar und Car­ta­gena wie­der zu­rück nach Palma de Mal­lorca, be­glei­tet von be­son­de­rer mu­si­ka­li­scher Un­ter­hal­tung.

Ne­ben drei Kon­zert­aben­den mit dem Kult­mu­si­ker er­war­tete die Gäste ein ab­wechs­lungs­rei­ches Rah­men­pro­gramm mit Talk­run­den und vie­len wei­te­ren tol­len Show-Acts. So stand auch in die­sem Jahr wie­der Maf­fays Frau Hen­drikje Bals­meyer ge­mein­sam mit ih­rer Band Studio3 auf der Bühne.

Dar­über hin­aus brach­ten Mit­glie­der der Maf­fay-Band das Pu­bli­kum mit ei­ge­nen Pro­jek­ten und So­lo­shows in Stim­mung. Per­kus­sio­nis­tin und Sän­ge­rin Charly Klau­ser etwa prä­sen­tierte ihr ei­ge­nes Pro­gramm, be­glei­tet von ih­rem Kol­le­gen und Maf­fay-Gi­tar­ris­ten JB Mei­jers. Ebenso über­zeugte Ya­ris, Sohn von Pe­ter Maf­fay, mit Songs sei­nes ak­tu­el­len „Kein Plan B“-Albums. Ya­ris wurde da­bei von The Voice-Star Luca Grace be­glei­tet. Auch der Sin­ger und Song­wri­ter Björn Paul­sen zeigte, dass auch die nörd­lichste Stimme Deutsch­lands den Maf­fay-Fans rich­tig ein­hei­zen kann.

Kon­zert­abende an Bord mit Pe­ter Maf­fay (c) TUI Crui­ses

Ein be­son­de­rer Hö­he­punkt er­gab sich am letz­ten Abend der Reise, als Pe­ter Maf­fay wäh­rend der Show von Studio3 ge­mein­sam mit sei­nem Band­kol­le­gen Pas­cal Kra­vetz und sei­ner sie­ben­jäh­ri­gen Toch­ter Anouk das Udo-Lin­den­berg-Lied „Wozu sind Kriege da“ prä­sen­tierte.

Ne­ben die­sem au­ßer­ge­wöhn­li­chen Rock ’n’ Sail-Pro­gramm konn­ten die Gäste zwei ent­spannte See­tage ge­nie­ßen und bei den Land­gän­gen in Gi­bral­tar und Car­ta­gena viel­fäl­tige Aus­flüge bu­chen oder die Mein Schiff Pre­mium-In­klu­siv­leis­tun­gen an Bord ge­nie­ßen.

Als be­son­de­rer Hö­he­punkt die­ser Reise er­wies sich aber er­neut die Nähe zwi­schen Künst­lern und Pu­bli­kum.

„Da ist so eine tiefe Bin­dung, die sich auch in den vie­len Ge­schich­ten wi­der­spie­gelt, die man wäh­rend der Reise er­lebt und die auch der Grund sind, warum ich die­sen be­son­de­ren Trip hier schon zum wie­der­hol­ten Male ma­che.“

Pe­ter Maf­fay

Wie be­reits im ver­gan­ge­nen Jahr gab es auch 2026 eine Ver­stei­ge­rung zu­guns­ten der Deut­schen Ge­sell­schaft zur Ret­tung Schiff­brü­chi­ger, bei der die­ses Mal stolze 25.000 Euro ein­ge­nom­men wur­den. Un­ter den Ham­mer ka­men un­ter an­de­rem ein si­gnier­tes Vi­nyl­plat­ten-Set von Pe­ter Maf­fay, ein si­gnier­tes Rock ’n’ Sail 2026-Ban­ner, ein si­gnier­tes Buch so­wie eine si­gnierte und ge­spielte Akus­tik­gi­tarre.

Mit der er­folg­rei­chen Mit­tel­meer-Pre­miere setzte Rock ’n’ Sail die Ver­bin­dung aus Mu­sik, Ge­mein­schaft und be­son­de­ren Er­leb­nis­sen auf See ein­drucks­voll fort.

Drei Fragen an Peter Maffay

Pe­ter Maf­fay rockt erst­mals das Mit­tel­meer (c) TUI Crui­ses

Wäh­rend der Rock ’n’ Sail wurde auf der Mein Schiff 1 auf Wunsch sehr vie­ler Gäste die ganze Zeit deine Mu­sik ge­spielt. Hast du dich je­mals so in Dau­er­schleife selbst ge­hört?

Pe­ter Maf­fay: Nein, nein, ich bin nicht so selbst­ver­liebt und höre mir die ganze Zeit meine ei­ge­nen Lie­der an (lacht). Es gibt nur ei­nen Um­stand, für den ich mich lange da­mit be­schäf­ti­gen muss: wenn wir das Re­per­toire für eine neue Tour zu­sam­men­stel­len. Al­ler­dings steige ich dann eher theo­re­tisch ein und über­lege mir, mit wel­chen Songs wir un­se­rem Pu­bli­kum eine Freude ma­chen kön­nen. Auf der Mein Schiff 1 war es aber so, dass ich die Songs zwi­schen Schla­fen­ge­hen, Auf­wa­chen, Zäh­ne­put­zen und ich weiß nicht, was al­les die ge­samte Zeit ge­hört habe. Da­bei ist mir auf­ge­fal­len, dass da wirk­lich ei­nige Stü­cke da­bei sind, de­nen ich mal wie­der mehr Au­gen­merk schen­ken sollte, weil sie zwar lange zu­rück­lie­gen, aber doch noch sehr gut sind. Mir ha­ben die Tage auf dem Schiff ei­nen klei­nen An­stoß da­für ge­ge­ben, wie­der ein­mal tie­fer im Ar­chiv zu gra­ben.

Nach ei­nem drei­vier­tel Jahr Pause hast du auf der Mein Schiff 1 erst­mals wie­der mit dei­ner Band ge­mein­sam vor Pu­bli­kum ge­stan­den, noch dazu in ei­nem so be­son­de­ren Rah­men. Bist du in so ei­nem Mo­ment trotz dei­ner Er­fah­rung ner­vös?

Pe­ter Maf­fay: Ja, ich spüre im­mer noch die Ner­vo­si­tät, die eine gute Band oder ein Mu­si­ker ei­gent­lich im­mer ver­spü­ren sollte – aus Re­spekt vor dem Pu­bli­kum und den Um­stän­den, die sich wäh­rend ei­nes Kon­zerts ent­wi­ckeln kön­nen. Da hat je­der ein biss­chen, ich sag’s mal sa­lopp: Man­schet­ten. Die­ses Ge­fühl hält an, bis man merkt, ob das Ding, was man los­ge­tre­ten hat, funk­tio­niert oder nicht. Diese Ner­vo­si­tät, die spürt auch das Pu­bli­kum, und das ist dann sel­ber ein biss­chen in War­te­stel­lung.

Wenn es noch Schwach­stel­len gibt, die uns wäh­rend der Show auf­fal­len, be­spre­chen wir sie vor dem nächs­ten Kon­zert beim Sound­check.

Wenn von 100 Pro­zent fünf Pro­zent feh­len, sagt man sich als spor­ti­ver Mu­si­ker, dass das nicht sein muss, weil wir an­ge­tre­ten sind, um 100 Pro­zent zu emp­fin­den und wei­ter­zu­ge­ben.

Auf dem Schiff bist du dei­nen Fans die ge­samte Zeit über sehr nah. Wie ist das für dich?

Pe­ter Maf­fay: Auf die­sem Schiff ge­hö­ren die Gäste vor­nehm­lich zu mei­ner Ge­ne­ra­tion oder sind zu­min­dest im ähn­li­chen Al­ter. Das ist ein un­fass­ba­rer Um­stand, denn ich be­trachte es als eine aus­ge­spro­chene Ehre, dass sich Men­schen mit uns, mit mir, über ei­nen so lan­gen Zeit­raum aus­ein­an­der­ge­setzt ha­ben. Diese Treue für­ein­an­der ist au­ßer­ge­wöhn­lich, so­gar mehr als au­ßer­ge­wöhn­lich. Da ist so eine tiefe Bin­dung, die sich auch in den vie­len Ge­schich­ten wi­der­spie­gelt, die man wäh­rend der Reise er­lebt und die auch der Grund sind, warum ich die­sen be­son­de­ren Trip hier schon zum wie­der­hol­ten Male ma­che.

www.meinschiff.com

Elisabeth Kapral

Als Juristin hat Elisabeth gelernt, exakt zu formulieren. Das kommt ihr jetzt zugute, wenn sie für cruise4news schreibt. Worüber sie schreibt, weiß sie dabei ganz genau, denn sie hat in den letzten 15 Jahren mehr als 80 Kreuzfahrten mit den verschiedensten Reedereien unternommen.
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