Ovation of the Seas: Toter Finnwal in Alaska am Schiffsbug gefunden

Wie die In­ter­net-Platt­form Crui­se­Fe­ver be­rich­tet, hat am Frei­tag, dem 19. Juni 2026, die Ova­tion of the Seas von Royal Ca­rib­bean in Se­ward in Alaska mit ei­ner trau­ri­gen Ent­de­ckung am Bug an­ge­legt. Ein 18,6 Me­ter lan­ger, aus­ge­wach­se­ner Finn­wal war tot am Bul­bus am Schiffs­bug auf­ge­fun­den wor­den.

So­cial Me­dia Posts auf Red­dit zeig­ten Bil­der des Wals, der sich am Bug des Schif­fes ver­fan­gen hatte. Die Fo­tos lös­ten zahl­rei­che Kom­men­tare in der Com­mu­nity aus, ein Bei­trag er­reichte fast 300 Re­ak­tio­nen. Na­tur­schutz­be­hör­den ver­mu­te­ten spä­ter, dass der Wal, der ei­ner be­droh­ten Art an­ge­hört, träch­tig war.

Ob der Wal be­reits tot war, als das Schiff mit ihm kol­li­dierte, ist die zen­trale Frage der Un­ter­su­chung. Die Fi­sche­rei­be­hörde der Na­tio­nal Ocea­nic and At­mo­sphe­ric Ad­mi­nis­tra­tion (NOAA) und das Alaska Sea­Life Cen­ter un­ter­su­chen den Vor­fall, um die ge­naue To­des­ur­sa­che zu er­mit­teln.

Zwei Haupt­mög­lich­kei­ten wer­den ge­prüft. Ei­ner­seits, ob die Kol­li­sion des Schiffs wäh­rend der Fahrt mit dem le­ben­den Wal statt­fand, oder ob der Wal be­reits aus an­de­ren Grün­den, wie bei­spiels­weise Krank­heit oder eine frü­here Ver­let­zung, tot im Was­ser trieb, als das Schiff mit ihm kol­li­dierte. Um dies her­aus­zu­fin­den, füh­ren Wis­sen­schaf­ter eine Tier­sek­tion, eine so­ge­nannte Ne­kr­op­sie, durch. Sie un­ter­su­chen den Kör­per des Wals auf in­nere Ver­let­zun­gen, Prel­lun­gen oder Kno­chen­brü­che, die Auf­schluss dar­über ge­ben wür­den, ob der Wal zum Zeit­punkt des Auf­pralls noch lebte.

Das Er­eig­nis hat bei der Ree­de­rei, Mee­res­exper­ten und Um­welt­schüt­zern un­ter­schied­li­che Re­ak­tio­nen her­vor­ge­ru­fen. In den so­zia­len Me­dien wird be­reits hef­tig und kon­tro­vers dis­ku­tiert. Ei­nige wei­sen dar­auf hin, dass das Schiff mit 4.180 Pas­sa­gie­ren erst zum zwei­ten Mal den Kreuz­fahrt­ha­fen in Alaska an­ge­lau­fen hat, an­dere fra­gen sich, ob das Schiffs­ra­dar es hätte war­nen kön­nen. Ein selbst­er­nann­ter See­ex­perte auf Red­dit be­haup­tete, es sei für das Schiff prak­tisch un­mög­lich ge­we­sen, den Wal nachts zu se­hen, und die meis­ten Ra­dar­sys­teme wä­ren we­nig hilf­reich ge­we­sen, ins­be­son­dere da sich der Wal auf Was­ser­höhe be­fand.

Die Royal Ca­rib­bean Group er­klärte, sie ko­ope­riere un­ein­ge­schränkt mit der NOAA und warte auf die end­gül­ti­gen Er­geb­nisse der Ne­kr­op­sie.

„Wir be­dau­ern zu­tiefst, dass ei­nes un­se­rer Schiffe auf dem Weg nach Se­ward mit ei­nem Wal kol­li­diert ist. Jeg­li­che Be­ein­träch­ti­gung ma­ri­ner Öko­sys­teme neh­men wir sehr ernst. Das Schiff mel­dete den Vor­fall um­ge­hend den zu­stän­di­gen Be­hör­den.“

Stel­lung­nahme von Royal Ca­rib­bean

www.royalcaribbean.com

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