Miami: Die besten Aktivitäten vor und nach der Kreuzfahrt

Port­Mi­ami ist die Kreuz­fahrt­haupt­stadt der Welt und be­vor­zug­ter Start­punkt für alle gro­ßen Kreuz­fahrt­ge­sell­schaf­ten. Mi­ami ist so­mit ein idea­les Rei­se­ziel, um auch vor oder nach ei­ner Kreuz­fahrt viel­fäl­tige Ak­ti­vi­tä­ten und Er­leb­nisse zu ge­nie­ßen.

Port­Mi­ami schloss das Ge­schäfts­jahr 2024, das von An­fang Ok­to­ber 2023 bis Ende Sep­tem­ber 2024 ging, mit ei­nem wei­te­ren Re­kord­jahr ab. Mit 8.233.056 Kreuz­fahrt­pas­sa­gie­ren, was ei­nem An­stieg von 12,79 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jah­res­re­kord ent­spricht, ist das Rei­se­ziel nicht ohne Grund die welt­weite Kreuz­fahrt­haupt­stadt.

Mi­ami (c) Ryan Par­ker via Un­s­plash

In der lau­fen­den Sai­son 2024/​25 scheint dies durch die In­be­trieb­nahme sechs neuer Kreuz­fahrt­schiffe und Ter­mi­nals noch deut­li­cher wer­den. Dar­un­ter ist auch das neue Ter­mi­nal AA von MSC Crui­ses, das nach sei­ner Fer­tig­stel­lung das größte der Welt sein wird.

Für Gäste, die von Port­Mi­ami aus zu ei­ner Kreuz­fahrt auf­bre­chen oder ge­rade von ei­ner sol­chen zu­rück­kom­men gibt es in Ha­fen­nähe zahl­rei­che Dinge zu er­le­ben. Das Rei­se­ziel bie­tet op­ti­male Vor­aus­set­zun­gen, um den Ur­laub zu ver­län­gern, egal ob nur für ein paar Stun­den oder für ei­nen ge­sam­ten Tag.

Vier Stunden Zeit: Shopping, Nervenkitzel und Strand

Mi­ami /​ Bay­side Mar­ket­place (c) Mar­tha Bai­ley via Un­s­plash

Ganz in der Nähe vom Ha­fen be­fin­det sich der Bay­side Mar­ket­place, ein Einkaufs‑, Re­stau­rant- und Un­ter­hal­tungs­zen­trum am Was­ser. Ne­ben tro­pi­schen Bou­ti­quen und Lo­ka­len mit Blick auf den Strand, star­ten hier auch die auf­re­gen­den Fahr­ten mit Thril­ler Mi­ami Speed­boat Ad­ven­tures. Auf die­ser 45-mi­nü­ti­gen Hoch­ge­schwin­dig­keits­tour kann ne­ben dem Ner­ven­kit­zel auch die Aus­sicht auf viele High­lights der Ge­gend ge­nos­sen wer­den, wie Fi­sher Is­land und der Art Deco His­to­ric Dis­trict in Mi­ami Beach. Atem­be­rau­bend ist auch der Blick vom Sky­views Mi­ami Aus­sichts­rad, das zirka 60 Me­ter über den Bay­side Mar­ket­place hoch­schwebt.

Nach 15 bis 20 Mi­nu­ten Au­to­fahrt er­rei­chen Son­nen­hung­rige South Beach. Wer die Land­schaft aus ei­nem an­de­ren Blick­win­kel be­trach­ten möchte, macht ei­nen Spa­zier­gang über den Beach­walk. Wei­ter west­lich liegt die be­rühmte Lin­coln Road, mit zahl­rei­chen Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten, Ca­fés und Re­stau­rants.

Sechs Stunden Zeit: Ziplining, Kunst und Museen

Mi­ami (c) aurora.kreativ via Un­s­plash

Auch für Fa­mi­lien gibt es in der Nähe von Port­Mi­ami viel zu ent­de­cken. Kin­der und El­tern wer­den die vie­len Ak­ti­vi­tä­ten und Spiel­sta­tio­nen im Mi­ami Children’s Mu­seum lie­ben, das in we­ni­ger als zehn Mi­nu­ten zu er­rei­chen ist. Noch ak­ti­ver wird es beim Tree­top Trek­king Mi­ami und den zahl­rei­chen Seil­rut­schen und Hän­ge­brü­cken, die die At­trak­tion bie­tet.

Nach ei­nem auf­re­gen­den Vor­mit­tag be­nö­tigt je­der eine Pause zur Stär­kung. Down­town Mi­ami ist we­ni­ger als zehn Mi­nu­ten ent­fernt und bie­tet viele An­lauf­stel­len, so zum Bei­spiel das ent­spannte Re­stau­rant Verde im Pé­rez Art Mu­seum Mi­ami (PAMM). Es ser­viert Ge­richte, die mit lo­ka­len, sai­so­na­len Zu­ta­ten zu­be­rei­tet wer­den, und bie­tet ei­nen herr­li­chen Blick auf die Bis­cayne Bay. Bei ei­ner an­schlie­ßen­den Tour durch das PAMM, ent­de­cken die Be­su­cher zeit­ge­nös­si­sche in­ter­na­tio­nale Kunst­werke des 20. und 21. Jahr­hun­derts.

Das be­nach­barte Phil­lip and Pa­tri­cia Frost Mu­seum of Sci­ence bie­tet vier Stock­werke vol­ler Wun­der, dar­un­ter ein 3D-Pla­ne­ta­rium und ein rie­si­ges Aqua­rium mit ei­nem Ocu­lus, der Mee­res­le­be­we­sen zeigt.

Ein gesamter Tag und Abend: Graffiti, Kulinarik und Kultur

Mi­ami /​ De­sign Dis­trict (c) Ta­tiana Bal­letti via Un­s­plash

Wer mehr Zeit hat, darf Mi­amis kul­tur­rei­che Vier­tel nicht ver­pas­sen, an­ge­fan­gen in Wyn­wood, wo ganze Häu­ser­blocks von In­dus­trie­ge­bäu­den mit Stra­ßen­kunst und Wand­ma­le­reien be­kann­ter Graf­fiti-Künst­ler zu fin­den sind. Be­son­ders bei ei­nem Be­such der sich stän­dig wei­ter­ent­wi­ckeln­den Wyn­wood Walls oder dem Mu­seum of Graf­fiti, wird ei­nem die Be­deu­tung des Vier­tels be­wusst.

Nur wei­tere fünf Au­to­mi­nu­ten ent­fernt war­tet eine an­dere Be­son­der­heit auf die Ur­lau­ber. Der Mi­ami De­sign Dis­trict bie­tet eine Fülle von Ar­chi­tek­tur, öf­fent­li­cher Kunst und Mu­seen so­wie edle Lu­xus­ge­schäfte und ei­nige Mi­che­lin-Sterne-Re­stau­rants.

Wer in die pul­sie­rende kul­tu­relle Seite von Mi­ami ein­tau­chen will, sollte den Abend im his­to­ri­schen Little Ha­vana ver­brin­gen. Auf der Calle Ocho lässt sich ne­ben au­then­tisch ku­ba­ni­scher Kü­che und tra­di­tio­nel­lem Kaf­fee auch das Zi­gar­ren­dre­hen er­le­ben. Im Mi­che­lin-emp­foh­le­nen Cafe La Trova paa­ren sich als Ab­schluss be­son­dere Cock­tail-Krea­tio­nen mit leb­haf­ter Mu­sik und Salsa-Rhyth­men.

Transport-Tipps

Mi­ami (c) Alin An­der­sen via Un­s­plash

Die ein­fachste Mög­lich­keit die De­sti­na­tion ab Port­Mi­ami zu ent­de­cken ist ein Taxi, Uber oder Lyft zu neh­men. Das ein­zige öf­fent­li­che Ver­kehrs­mit­tel, das di­rekt nach Port­Mi­ami fährt, ist der Co­ral Way Trol­ley, der zwi­schen Port­Mi­ami und Co­ral Gab­les ver­kehrt.

Wei­tere Mög­lich­kei­ten ab Down­town Mi­ami bie­tet der kos­ten­lose Me­tro­Mo­ver, ab dem Haupt­bahn­hof der Bright­line-Hoch­ge­schwin­dig­keits­zug oder der Me­tro­bus 100, um nach Mi­ami Beach zu kom­men.

Tipps zur Gepäckaufbewahrung

Mi­ami /​ Bay­side (c) Ale­jan­dro Luengo via Un­s­plash

Port­Mi­ami bie­tet keine Ge­päck­auf­be­wah­rung an, da­her soll­ten sich Kreuz­fah­rer mit ih­rer Ree­de­rei in Ver­bin­dung set­zen und sich über früh­zei­ti­ges Ein­che­cken er­kun­di­gen. Au­ßer­halb des Ha­fens bie­tet „Hold My Lug­gage“ ei­nen Ge­päck­auf­be­wah­rungs- und Lie­fer­ser­vice am Bay­side Mar­ket­place.

www.MiamiandBeaches.de

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