Global Ports Holding: 30-jährige Konzession für Hafen Ferrol

Die Ha­fen­be­hörde von Fer­rol-San Ci­brao Glo­bal Ports Fer­rol S.L. im Nord­wes­ten von Spa­nien hat der Glo­bal Ports Hol­ding Li­mi­ted (GPH), dem welt­weit größ­ten un­ab­hän­gi­gen Kreuz­fahrt­ha­fen­be­trei­ber, eine 30-jäh­rige Kon­zes­sion für Bau und Be­trieb des Kreuz­fahrt­ter­mi­nals im Ha­fen von Fer­rol er­teilt hat.

Diese Kon­zes­sion folgt auf die er­folg­rei­che Ver­gabe ei­ner 30-jäh­ri­gen Kon­zes­sion für den Kreuz­fahrt­ha­fen Fer­rol im No­vem­ber 2025 und mar­kiert ei­nen wich­ti­gen Mei­len­stein in der kon­ti­nu­ier­li­chen Ex­pan­sion der Gruppe in Spa­nien und der At­lan­tik­re­gion. Die Kon­zes­sion um­fasst eine Ge­samt­flä­che von 960 Qua­drat­me­tern am äu­ße­ren Wel­len­bre­cher­kai und wird in zwei Pha­sen rea­li­siert.

Kreuz­fahrt­ha­fen Fer­rol (c) Glo­bal Ports Hol­ding

Die erste Phase be­inhal­tet den Bau ei­nes 480 Qua­drat­me­ter gro­ßen Ter­mi­nal­ge­bäu­des. Eine zweite Phase ist ge­plant, so­bald der Kai für grö­ßere Kreuz­fahrt­schiffe voll be­triebs­be­reit ist. Zu­sätz­lich wird eine mo­bile An­lage zur Ver­fü­gung ste­hen, um An­läufe von wei­ter vom Haupt­ter­mi­nal ent­fern­ten Schif­fen zu un­ter­stüt­zen und dem Ha­fen die gleich­zei­tige Ab­fer­ti­gung meh­re­rer Kreuz­fahrt­schiffe zu er­mög­li­chen.

Nach der Kon­zes­si­ons­ver­gabe wird die Glo­bal Ports Hol­ding in­ner­halb von drei Mo­na­ten das Bau­pro­jekt für die erste Phase ein­rei­chen. Die Bau­ar­bei­ten sol­len, vor­be­halt­lich der er­for­der­li­chen Ge­neh­mi­gun­gen der Ha­fen­be­hörde, in­ner­halb von sechs Mo­na­ten be­gin­nen.

Das neue Ter­mi­nal wird Dienst­leis­tun­gen für Kreuz­fahrt­ge­sell­schaf­ten, Schiff­fahrts­agen­tu­ren, Pas­sa­giere und Ha­fen­dienst­leis­ter an­bie­ten, dar­un­ter Pas­sa­gier­füh­rung, Ge­päck­ab­fer­ti­gung, Gang­way-Ma­nage­ment und da­mit ver­bun­dene Ser­vices. Die Ent­wick­lung er­folgt un­ter Be­rück­sich­ti­gung von En­er­gie­ef­fi­zi­enz- und Nach­hal­tig­keits­kri­te­rien.

„Fer­rol ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Mei­len­stein für un­ser kon­ti­nu­ier­li­ches Wachs­tum in Spa­nien und der At­lan­tik­re­gion. Wir freuen uns, in die Ent­wick­lungs­phase die­ses Pro­jekts ein­zu­tre­ten und ein mo­der­nes Kreuz­fahrt­ter­mi­nal zu rea­li­sie­ren, das das Rei­se­er­leb­nis ver­bes­sert und gleich­zei­tig das lang­fris­tige Wachs­tum und die in­ter­na­tio­nale Po­si­tio­nie­rung des Rei­se­ziels un­ter­stützt.“

Meh­met Kut­man, Vor­stands­vor­sit­zen­der von Glo­bal Ports Hol­ding

Dank sei­ner stra­te­gi­schen Lage an der spa­ni­schen Nord­west­küste ent­lang wich­ti­ger At­lan­tik-Kreuz­fahrt­rou­ten stärkt Fer­rol die Prä­senz von Glo­bal Ports Hol­ding in Spa­nien und der ge­sam­ten At­lan­tik­re­gion. Durch die Nut­zung der glo­ba­len Be­triebs­er­fah­rung und der Be­zie­hun­gen zu Kreuz­fahrt­li­nien von Glo­bal Ports Hol­ding wird ein An­stieg der jähr­li­chen Pas­sa­gier­zah­len von etwa 23.000 im Jahr 2026 auf rund 80.000 bis 2034 pro­gnos­ti­ziert.

‚„Fer­rol hat gro­ßes Po­ten­zial als auf­stre­ben­des Kreuz­fahrt­ziel in Nord­spa­nien. Die Stadt ver­eint ma­ri­ti­mes Erbe, kul­tu­relle At­trak­ti­vi­tät und die Nähe zur Re­gion Ga­li­cien auf ein­zig­ar­tige Weise. Diese Kon­zes­sion ist ein wich­ti­ger Schritt in un­se­rem Be­stre­ben, eine mo­derne, ef­fi­zi­ente und nach­hal­tige Kreuz­fahrt­in­fra­struk­tur zu ent­wi­ckeln, die das lang­fris­tige Wachs­tum des Ha­fens un­ter­stützt. Mit der In­ves­ti­tion in das neue Ter­mi­nal wol­len wir das Rei­se­er­leb­nis ver­bes­sern, Fer­rols Po­si­tion auf den Kreuz­fahrt­rou­ten stär­ken und ei­nen nach­hal­ti­gen Mehr­wert für die Stadt, die Ha­fen­be­hörde und die lo­kale Be­völ­ke­rung schaf­fen.“

Fran­cesc Grau, GPH-Re­gio­nal­di­rek­tor West­li­ches Mit­tel­meer

Glo­bal Ports Hol­ding freut sich auf die enge Zu­sam­men­ar­beit mit der Ha­fen­be­hörde von Fer­rol-San Ci­brao und lo­ka­len Ak­teu­ren, um das nach­hal­tige Wachs­tum des Kreuz­fahrt­tou­ris­mus in Fer­rol zu un­ter­stüt­zen und zur brei­te­ren wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung und in­ter­na­tio­na­len Sicht­bar­keit der Stadt bei­zu­tra­gen.

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