Hapag-Lloyd Cruises: Erlebnisse zwischen Eis und Äquator
Klimatisch könnten sie kaum gegensätzlicher sein, doch eint die Nordwestpassage und die Südsee ein gemeinsames Versprechen, das Außergewöhnliche zwischen Eis und Äquator. Die kleinen, wendigen Expeditionsschiffe von Hapag-Lloyd Cruises bringen die Gäste an Orte, die nur wenige je erreichen.
Auf selten befahrenen Routen geht es nach Churchill, wo derzeit Belugawale durch die Hudson Bay ziehen, zu abgelegenen Inseln wie Palau, Tonga oder Bora Bora, verstreut im endlosen Blau des Pazifiks, und für alle, die das Extreme suchen, wartet die Nordwestpassage, eine anspruchsvolle Route, die bisher nur wenigen Schiffen gelungen ist.

An Bord der drei Expeditionsschiffe von Hapag-Lloyd Cruises begleiten wissenschaftliche Experten jede Reise, mit Vorträgen, Exkursionen und Zodiac-Anlandungen. Offene Decks, gläserne Balkone und ein begehbarer Bug bringen die Gäste so nah ans Geschehen wie kaum anderswo. Gemeinsam werden besondere Ziele in kleiner Gemeinschaft und mit Respekt vor Natur und Kultur entdeckt.
Expedition Hudson Bay und Grönland

Aktuell ist die Hanseatic nature auf einer Premierenroute unterwegs, die selbst für erfahrene Reisende Neuland ist. Zwischen der weiten Tundra Nordkanadas, den abgelegenen Inseln der Hudson Bay sowie Grönlands Küsten, führt eine der letzten echten Expeditionsrouten.
In der vergangenen Woche besuchte die Hanseatic nature Chesterfield Inlet, eine Inuit-Siedlung an der Westküste der Hudson Bay. Als erstes Expeditionsschiff, das diesen abgelegenen Ort erreichte, empfingen die Einwohnerinnen und Einwohner Gäste und Crew mit außergewöhnlicher Herzlichkeit. Ein bewegender Moment, der die besondere Atmosphäre dieser Reise unterstreicht.

Am Wochenende erreichten die Expeditionsteilnehmer dann den Zielhafen in Churchill, eine Kleinstadt in der kanadischen Provinz Manitoba, die nur per Flugzeug, Zug oder über die Hudson Bay zugänglich ist. Churchill gilt als einer der letzten Orte, an denen die Wildnis Nordamerikas nahezu unberührt geblieben ist. Dort erlebten die Gäste ein beeindruckendes Schauspiel, als sich verspielte Belugawale in den Gewässern vor der Stadt tummelten.
Nach erfolgreichem Gästewechsel hat die Hanseatic nature ihre Rückreise angetreten. Nun folgt dieselbe Route in umgekehrter Reihenfolge von Churchill nach Kangerlussuaq. Aktuell nimmt sie Kurs auf die Hudson Bay und weiter nach Grönland, wo zum Abschluss der Reise der Eisfjord von Ilulissat und die Eisberge in der Disko Bucht warten.
Nordwestpassage

Währenddessen nimmt die Hanseatic inspiration Kurs auf eine der anspruchsvollsten und längsten Seerouten der Welt, die Nordwestpassage. Noch bis Anfang September verbindet sie arktische Wildnis mit maritimer Pionierarbeit. Aktuell steht Popof Island auf dem Programm, bekannt als Heimat beeindruckender Bisonherden. Später geht es weiter nach Unalaska Island, wo die Zwiebeltürme der ältesten russisch-orthodoxen Kirche Nordamerikas von Siedlern erzählen, die einst ihr Glück im fernen Westen suchten.
Ein Höhepunkt dieser Expedition ist das geplante Treffen mit dem Schwesterschiff Hanseatic spirit, sofern Wetter und Eislage es erlauben. Die Chance, Eisbären, Moschusochsen und Polarfüchse zu beobachten, macht die Passage zu einem Naturerlebnis, das lange in Erinnerung bleibt. Nach 30 Tagen auf See wird die Hanseatic inspiration am 8. September zurück in Kangerlussuaq in Grönland erwartet. Wer in diesem Jahr nicht an Bord war, kann sich auf eine neue Gelegenheit im Jahr 2026 freuen.
Südsee-Trilogie Mantas, Mythen und Moai

Gäste, die lieber die Zehen ins warme Wasser tauchen und tropische Temperaturen erleben möchten, können mit der Hanseatic spirit auf drei aufeinanderfolgenden Routen mitten durch das Herz des Südpazifiks reisen. Von Palau über die Trobriand-Inseln, Fiji, Tonga und Bora Bora bis hin zur Osterinsel führt die Route zu Inselwelten fernab der üblichen Kreuzfahrtrouten.
Die Tierwelt zeigt sich in farbenprächtiger Vielfalt. In türkisblauen Lagunen gleiten Meeresschildkröten lautlos dahin, leuchtende Rifffische huschen zwischen Korallen, und an Land lassen sich exotische Vogelarten wie die seltene Orangentaube auf Fiji beobachten. Begegnungen mit ursprünglichen Kulturen sowie markante Inselformationen wecken das Gefühl, auf den Spuren wahrer Entdecker zu sein. Auf von Experten begleiteten Ausflügen, teils an Bord der Zodiacs, gelangen die Gäste zu abgelegenen Traumstränden und entdecken entlang verschlungener Flussarme und verborgener Pfade an Land die unberührte Dschungelwelt.
Reisebeispiele

Nordwestpassage mit der Hanseatic inspiration 2026
Die Expedition führt von Seward in Alaska durch die legendäre Nordwestpassage bis nach Kangerlussuaq in Grönland. 30 Tage, vom 5. August bis 4. September 2026, buchbar im Platin-Tarif ab 28.250 Euro pro Person bei Doppelbelegung, inklusive Anreisepaket.
Mystik und Magie in entlegenen Welten mit der Hanseatic spirit
Diese Route startet in Koror auf Palau und steuert unter anderem Papua-Neuguinea, die Trobriand- und Salomoninseln an, bevor sie auf Fiji endet. 23 Tage, vom 23. Oktober bis 15. November 2025, buchbar im Silber-Tarif ab 17.086 Euro pro Person bei Doppelbelegung, inklusive An- und Abreisepaket.






