MSC World Europa vor der Insel Ponza in Seenot geraten

Wie meh­rere ita­lie­ni­sche Me­dien be­rich­ten, ist das Kreuz­fahrt­schiff MSC World Eu­ropa von MSC Crui­ses mit 8.585 Men­schen an Bord am frü­hen Mor­gen des 25. Au­gust vor der Küste der ita­lie­ni­schen In­sel Ponza in See­not ge­ra­ten.

Nach An­ga­ben der Küs­ten­wa­che mel­dete das un­ter mal­te­si­scher Flagge fah­rende Schiff, das mit 6.496 Pas­sa­gie­ren und 2.089 Be­sat­zungs­mit­glie­dern an Bord von Ge­nua nach Nea­pel un­ter­wegs war, am 25. Au­gust 2025 um 7:25 Uhr dem Na­tio­na­len Ko­or­di­nie­rungs­zen­trum für See­not­ret­tung, dass es etwa acht See­mei­len süd­west­lich der In­sel Ponza ein elek­tri­sches Pro­blem mit sei­nen Mo­to­ren ge­ge­ben habe.

Ponza (c) pv746 auf Pix­a­bay

Die Lage an Bord scheine ru­hig und un­ter Kon­trolle zu sein. Wet­ter und See­gang seien güns­tig, und die Bord­ge­ne­ra­to­ren wür­den die Ver­sor­gung der Pas­sa­giere wei­ter­hin ge­währ­leis­ten. Zwei Schlep­per seien aus den Hä­fen Gioia Tauro und Nea­pel aus­ge­lau­fen, um dem Kreuz­fahrt­schiff zu hel­fen und es si­cher in den Ha­fen von Nea­pel zu brin­gen. Auch spe­zia­li­sierte Tech­ni­ker des Un­ter­neh­mens seien vor Ort, um die not­wen­di­gen Kon­trol­len an Bord durch­zu­füh­ren und das Pro­blem zu be­he­ben.

Als Vor­sichts­maß­nahme wur­den das Pa­trouil­len­boot CP 308 der Küs­ten­wa­che von Ponza und das Pa­trouil­len­boot CP 280 der Küs­ten­wa­che von Nea­pel in das Ge­biet ent­sandt. Au­ßer­dem ist ein Über­flug ei­nes Hub­schrau­bers AW 139 – Nemo, eben­falls der Küs­ten­wa­che, ge­plant.

MSC World Eu­ropa (c) MSC Crui­ses

Wie ein Pas­sa­gier mit­teilt, seien alle Dienste wie­der­her­ge­stellt und das Schiff prak­tisch aus lo­gis­ti­scher Sicht be­triebs­be­reit. Es stehe aber al­les still, die Mo­to­ren seien im­mer noch blo­ckiert. An Bord scheint die Lage ru­hig zu sein, die Ur­lau­ber son­nen sich und schwim­men im Pool.

Das See­not­ret­tungs­zen­trum der Küs­ten­wa­che in Ci­vi­ta­vec­chia über­wacht die Si­tua­tion stän­dig über seine Sys­teme zur Über­wa­chung des See­ver­kehrs und steht in di­rek­tem Kon­takt mit dem Schiff und sei­nem Ei­gen­tü­mer.

Wie der „Cor­riere della Sera“ am 25. Au­gust um 16.34 Uhr be­rich­tet, konnte das Schiff dank des teil­weise wie­der­her­ge­stell­ten An­triebs­sys­tems um 15:40 Uhr wei­ter­fah­ren. So­bald die MSC World Eu­ropa ih­ren ge­plan­ten An­lauf­ha­fen Nea­pel er­reicht, wird eine gründ­li­che tech­ni­sche Über­prü­fung durch­ge­führt. Die See­be­din­gun­gen sind güns­tig und soll­ten es auch in den nächs­ten Stun­den blei­ben. Nach ak­tu­el­len In­for­ma­tio­nen wer­den die Schlepp­ar­bei­ten zwi­schen acht und neun Stun­den dau­ern, so­dass die An­kunft in Nea­pel für Mon­tag­abend ge­gen 21 Uhr er­war­tet wird. Nach dem An­do­cken kön­nen die Gäste von und an Bord ge­hen. Wenn keine wei­te­ren Pro­bleme auf­tre­ten, wird das Schiff am Diens­tag­mor­gen zu sei­nem nächs­ten Stopp in Mes­sina auf­bre­chen.

www.msccruises.at

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