Der Tod von drei PasÂsaÂgieÂren der MV HonÂdius sorgt derÂzeit weltÂweit für SchlagÂzeiÂlen. Nach der ofÂfiÂziÂelÂlen StelÂlungÂnahme verÂöfÂfentÂliÂchen wir hier das achte UpÂdate von OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons zur akÂtuÂelÂlen meÂdiÂziÂniÂschen SiÂtuaÂtion an Bord des ExÂpeÂdiÂtiÂonsÂschiffs mit Stand vom 11. Mai 2026, 21:30 Uhr MEZ. DieÂser ArÂtiÂkel wird lauÂfend akÂtuaÂliÂsiert, soÂbald neue ErÂkenntÂnisse vorÂlieÂgen.
Update 8 vom 11. Mai 2026, 21:30 Uhr MEZ
„OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons freut sich mitÂteiÂlen zu könÂnen, dass die erÂfolgÂreiÂche AusÂschifÂfung der Gäste und eiÂner beÂgrenzÂten AnÂzahl von BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂdern in GraÂnaÂdilla auf den KaÂnaÂriÂschen InÂseln abÂgeÂschlosÂsen ist. Um 19:00 Uhr OrtsÂzeit hat die MV HonÂdius den HaÂfen verÂlasÂsen und ist nun auf dem Weg nach RotÂterÂdam in den NieÂderÂlanÂden. Die Fahrt wird vorÂausÂsichtÂlich sechs Tage dauÂern. Als vorÂläuÂfiÂges AnÂkunftsÂdaÂtum ist der Abend des SonnÂtags, 17. Mai 2026, vorÂgeÂseÂhen.
Alle Gäste und eine beÂgrenzte AnÂzahl von BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂdern wurÂden von der MV HonÂdius zu beÂreitÂsteÂhenÂden FlugÂzeuÂgen geÂbracht. Die GeÂsamtÂzahl der in ihre HeiÂmatÂlänÂder und in die NieÂderÂlande zuÂrückÂgeÂbrachÂten PerÂsoÂnen beÂträgt 122 (35 BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂder, 87 Gäste). OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons möchte den loÂkaÂlen BeÂhörÂden auf den KaÂnaÂriÂschen InÂseln für ihre UnÂterÂstütÂzung bei der ErÂmögÂliÂchung dieÂses TransÂfers danÂken, der von der WHO und inÂterÂnaÂtioÂnaÂlen ReÂgieÂrunÂgen geÂleiÂtet und überÂwacht wurde.
DieÂser ProÂzess soÂwie früÂhere PhaÂsen dieÂser OpeÂraÂtion wäÂren ohne die UnÂterÂstütÂzung der nieÂderÂlänÂdiÂschen BeÂhörÂden und des nieÂderÂlänÂdiÂschen AuÂßenÂmiÂnisÂteÂriÂums nicht mögÂlich geÂweÂsen. Wir möchÂten auch den MenÂschen auf den KaÂnaÂriÂschen InÂseln für ihÂren BeiÂtrag zu dieÂser geÂmeinÂsaÂmen huÂmaÂniÂtäÂren HilfsÂakÂtion danÂken, ebenso wie der spaÂniÂschen ReÂgieÂrung für ihre züÂgiÂgen VorÂbeÂreiÂtunÂgen und die umÂfangÂreiÂche loÂgisÂtiÂsche UnÂterÂstütÂzung.
Das Schiff hat akÂtuÂell noch 25 BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂder an Bord. DarÂüber hinÂaus beÂgleiÂten zwei meÂdiÂziÂniÂsche FachÂkräfte das Schiff, um eine konÂtiÂnuÂierÂliÂche meÂdiÂziÂniÂsche ÜberÂwaÂchung durchÂzuÂfühÂren. Die LeiÂche des deutÂschen PasÂsaÂgiers, der am 2. Mai an Bord verÂstorÂben ist, verÂbleibt auf der MV HonÂdius. OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons wird sich mit den zuÂstänÂdiÂgen BeÂhörÂden abÂstimÂmen, um die ÜberÂfühÂrung nach AnÂkunft in den NieÂderÂlanÂden siÂcherÂzuÂstelÂlen.
DerÂzeit werÂden die geÂnauen AbÂläufe bei der AnÂkunft in RotÂterÂdam beÂsproÂchen. Fest steht, dass die MV HonÂdius eiÂner DesÂinÂfekÂtion unÂterÂzoÂgen wird. Die EinÂzelÂheiÂten zu den ReiÂniÂgungsÂvorÂschrifÂten für das Schiff werÂden derÂzeit festÂgeÂlegt. DarÂüber hinÂaus werÂden sich alle verÂbleiÂbenÂden BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂder an Bord an die von den nieÂderÂlänÂdiÂschen BeÂhörÂden festÂgeÂlegÂten meÂdiÂziÂniÂschen UnÂterÂsuÂchungs- und QuaÂranÂtäÂneÂaufÂlaÂgen halÂten. OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons steht in AbÂspraÂche mit dem RIVM und der WHO, um zu kläÂren, ob für zuÂkünfÂtige ExÂpeÂdiÂtioÂnen zuÂsätzÂliÂche SiÂcherÂheitsÂmaßÂnahÂmen erÂforÂderÂlich sind.“
Update 7 vom 10. Mai 2026, 12:40 Uhr MEZ
„Die MV HonÂdius lief am SonnÂtag, 10. Mai 2026, um 06:24 Uhr OrtsÂzeit im HaÂfen von GraÂnaÂdilla auf TeÂneÂriffa ein. UnÂter der LeiÂtung der loÂkaÂlen BeÂhörÂden, der WHO und ausÂgeÂwählÂter inÂterÂnaÂtioÂnaÂler ReÂgieÂrunÂgen wird derÂzeit die AusÂschifÂfung alÂler Gäste und eiÂner beÂgrenzÂten AnÂzahl von BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂdern durchÂgeÂführt. Dies erÂfolgt mit BeiÂbooÂten und – falls erÂforÂderÂlich – mit den ZoÂdiac-BooÂten der MV HonÂdius. Nach der AusÂschifÂfung werÂden alle PerÂsoÂnen unÂverÂzügÂlich zu den beÂreitÂsteÂhenÂden FlugÂzeuÂgen geÂbracht.
Der AbÂlauf der AusÂschifÂfung wird mit der AnÂkunft der RückÂfühÂrungsÂflüge koÂorÂdiÂniert. OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons ist nicht an der PlaÂnung und DurchÂfühÂrung der GäsÂteÂunÂterÂsuÂchung und RückÂfühÂrung beÂteiÂligt. Wie von der WHO in ZuÂsamÂmenÂarÂbeit mit mehÂreÂren inÂterÂnaÂtioÂnaÂlen OrÂgaÂniÂsaÂtioÂnen und ReÂgieÂrunÂgen darÂgeÂlegt, werÂden die Gäste auf dem LuftÂweg in ihre jeÂweiÂliÂgen LänÂder transÂporÂtiert, wo sie sich in QuaÂranÂtäne beÂgeÂben. Diese VerÂfahÂren werÂden von den jeÂweiÂliÂgen naÂtioÂnaÂlen BeÂhörÂden festÂgeÂlegt. In SpaÂnien finÂdet keine QuaÂranÂtäne für nicht-spaÂniÂsche StaatsÂanÂgeÂhöÂrige statt.
NachÂdem alle Gäste und ein Teil der BeÂsatÂzung von Bord geÂganÂgen sind, wird die MV HonÂdius in Santa Cruz auf TeÂneÂriffa bunÂkern und die notÂwenÂdiÂgen VorÂräte an Bord nehÂmen. AnÂschlieÂßend wird das Schiff mit den verÂbleiÂbenÂden BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂdern an Bord zum HaÂfen von RotÂterÂdam in den NieÂderÂlanÂden fahÂren. WeiÂtere DeÂtails zur AnÂkunft des SchifÂfes in RotÂterÂdam werÂden beÂkannt geÂgeÂben, soÂbald sie verÂfügÂbar sind. Die vorÂausÂsichtÂliÂche FahrÂzeit nach RotÂterÂdam beÂträgt etwa fünf Tage.“
Update 6 vom 7. Mai 2026, 17:15 Uhr MEZ
„Das zweite von zwei SaÂniÂtätsÂflugÂzeuÂgen, das eine der drei PerÂsoÂnen beÂförÂdert, die gesÂtern von der MV HonÂdius verÂlegt wurÂden, ist in den NieÂderÂlanÂden geÂlanÂdet. SpeÂziaÂliÂsierte meÂdiÂziÂniÂsche Teams und ScreeÂning-Teams haÂben die PerÂson an Bord in EmpÂfang geÂnomÂmen. Die drei PerÂsoÂnen, die gesÂtern von der MV HonÂdius meÂdiÂziÂnisch verÂlegt wurÂden, beÂfinÂden sich soÂmit in der ObÂhut von meÂdiÂziÂniÂschem FachÂperÂsoÂnal – zwei mit SymÂptoÂmen und eine ohne SymÂptome.
Das Schiff steuÂert weiÂterÂhin die KaÂnaÂriÂschen InÂseln an – geÂnauer geÂsagt den HaÂfen von GraÂnaÂdilla (TeÂneÂriffa). An Bord beÂfinÂden sich keine PerÂsoÂnen mit SymÂptoÂmen. Das meÂdiÂziÂniÂsche PerÂsoÂnal bleibt unÂter der LeiÂtung und AnÂleiÂtung des RIVM (NieÂderÂlänÂdiÂsches InÂstiÂtut für GeÂsundÂheit und UmÂwelt), der WHO und der nieÂderÂlänÂdiÂschen ReÂgieÂrung.
VorÂläuÂfig wird die AnÂkunft der MV HonÂdius im HaÂfen von GraÂnaÂdilla auf TeÂneÂriffa für die früÂhen MorÂgenÂstunÂden am SonnÂtag, 10. Mai, erÂwarÂtet. Dies kann sich noch änÂdern. OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons steht in enÂgem und stänÂdiÂgem AusÂtausch mit den zuÂstänÂdiÂgen BeÂhörÂden beÂzügÂlich des geÂnauen AnÂkunftsÂorÂtes, der QuaÂranÂtäne- und ScreeÂning-VerÂfahÂren für alle Gäste soÂwie eiÂnes geÂnauen ZeitÂplans.“
Update 5 vom 6. Mai 2026, 22:45 Uhr MEZ
„Das erste von zwei SaÂniÂtätsÂflugÂzeuÂgen, das zwei der drei PerÂsoÂnen beÂförÂdert, die heute früh von der MV HonÂdius verÂlegt wurÂden, ist in den NieÂderÂlanÂden geÂlanÂdet. Die beiÂden PerÂsoÂnen an Bord wurÂden von speÂziaÂliÂsierÂten meÂdiÂziÂniÂschen Teams in EmpÂfang geÂnomÂmen. Das zweite SaÂniÂtätsÂflugÂzeug, das die dritte PerÂson beÂförÂdert, hat derÂzeit VerÂspäÂtung. Die PerÂson an Bord dieÂses FlugÂzeugs beÂfinÂdet sich weiÂterÂhin in eiÂnem staÂbiÂlen ZuÂstand. Wir werÂden so bald wie mögÂlich über die AnÂkunft dieÂses zweiÂten FlugÂzeugs beÂrichÂten.
OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons kann beÂstäÂtiÂgen, dass die MV HonÂdius Kap Verde um 19:15 Uhr MEZ verÂlasÂsen hat und nun Kurs nach NorÂden nimmt. Nach dem akÂtuÂelÂlen Plan wird die MV HonÂdius zu den KaÂnaÂriÂschen InÂseln fahÂren. Dies wird vorÂausÂsichtÂlich drei bis vier Tage dauÂern. Drei weiÂtere meÂdiÂziÂniÂsche FachÂkräfte sind an Bord geÂganÂgen, um wähÂrend der ÜberÂfahrt eine opÂtiÂmale meÂdiÂziÂniÂsche VerÂsorÂgung zu geÂwährÂleisÂten“.
Update 4 vom 6. Mai 2026, 14:45 Uhr MEZ
„Wir könÂnen beÂstäÂtiÂgen, dass die drei PerÂsoÂnen, die auf eine meÂdiÂziÂniÂsche VerÂleÂgung warÂteÂten, erÂfolgÂreich von Bord geÂbracht wurÂden und sich nun mit eiÂnem SaÂniÂtätsÂflugÂzeug auf dem Weg zu OrÂten beÂfinÂden, an deÂnen eine speÂziaÂliÂsierte VerÂsorÂgung und eine anÂgeÂmesÂsene meÂdiÂziÂniÂsche UnÂterÂsuÂchung geÂwährÂleisÂtet sind. Zwei der PerÂsoÂnen beÂfinÂden sich weiÂterÂhin in eiÂnem ernsÂten ZuÂstand. Die dritte PerÂson ist zwar derÂzeit symÂptomÂfrei, stand jeÂdoch in enÂgem KonÂtakt mit der PerÂson, die am 2. Mai 2026 an Bord verÂstorÂben ist. Die beiÂden symÂptoÂmaÂtiÂschen PerÂsoÂnen wurÂden bisÂlang nicht poÂsiÂtiv auf HanÂtaÂviÂren geÂtesÂtet.
In ZuÂsamÂmenÂarÂbeit mit dem RIVM (NieÂderÂlänÂdiÂsches InÂstiÂtut für GeÂsundÂheit und UmÂwelt) verÂstärkt OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons die meÂdiÂziÂniÂsche VerÂsorÂgung an Bord durch zwei FachÂärzte für InÂfekÂtiÂonsÂkrankÂheiÂten, die heute mit dem FlugÂzeug aus den NieÂderÂlanÂden einÂtrefÂfen. DaÂmit wird siÂcherÂgeÂstellt, dass im nächsÂten VerÂlauf dieÂser sich entÂwiÂckelnÂden SiÂtuaÂtion bei BeÂdarf eine opÂtiÂmale meÂdiÂziÂniÂsche VerÂsorÂgung geÂwährÂleisÂtet ist.
Zum jetÂziÂgen ZeitÂpunkt ist das geÂplante WeiÂterÂreiÂseÂziel der MV HonÂdius die KaÂnaÂriÂschen InÂseln. OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons steht in enÂgem und stänÂdiÂgem AusÂtausch mit den zuÂstänÂdiÂgen BeÂhörÂden hinÂsichtÂlich des geÂnauen AnÂkunftsÂorÂtes, der QuaÂranÂtäne- und ScreeÂning-VerÂfahÂren für alle Gäste soÂwie eiÂnes geÂnauen ZeitÂplans. Wir könÂnen zum jetÂziÂgen ZeitÂpunkt keine DeÂtails zur WeiÂterÂreise der Gäste beÂstäÂtiÂgen. Dies hängt von meÂdiÂziÂniÂschen EmpÂfehÂlunÂgen und dem ErÂgebÂnis strenÂger ScreeÂning-VerÂfahÂren ab.
Das BunÂdesÂamt für GeÂsundÂheit (BAG) in der Schweiz hat beÂstäÂtigt, dass ein PasÂsaÂgier, der auf der ersÂten Etappe der Reise (UsÂhuaia nach St. HeÂlena, 1. bis 24. April 2026) mitÂgeÂreist ist, poÂsiÂtiv auf das HanÂtaÂviÂrus geÂtesÂtet wurde und derÂzeit im UniÂverÂsiÂtätsÂspiÂtal ZüÂrich beÂhanÂdelt wird. Seine Frau, die ihn beÂgleiÂtet hat, zeigt keine SymÂptome, beÂfinÂdet sich jeÂdoch vorÂsorgÂlich in SelbstÂisoÂlaÂtion. OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons steht beÂzügÂlich dieÂser EntÂwickÂlung in KonÂtakt mit den zuÂstänÂdiÂgen BeÂhörÂden. Alle auf dieÂser Reise anÂweÂsenÂden Gäste wurÂden von OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons konÂtakÂtiert. DaÂmit steigt die GeÂsamtÂzahl der beÂstäÂtigÂten HanÂtaÂviÂrus-Fälle im ZuÂsamÂmenÂhang mit dieÂser Reise auf drei“.
Update 3 vom 5. Mai 2026, 19:15 Uhr MEZ
„Die meÂdiÂziÂniÂsche EvaÂkuÂieÂrung von zwei PerÂsoÂnen, die derÂzeit drinÂgend meÂdiÂziÂniÂsche VerÂsorÂgung beÂnöÂtiÂgen, soÂwie der AnÂgeÂhöÂriÂgen des am 2. Mai verÂstorÂbeÂnen GasÂtes erÂfolgt mit zwei SpeÂziÂalÂflugÂzeuÂgen, die sich auf dem Weg nach Kap Verde beÂfinÂden. Von dort aus solÂlen die PaÂtiÂenÂten in die NieÂderÂlande evaÂkuÂiert werÂden. Zum jetÂziÂgen ZeitÂpunkt liegt uns noch kein geÂnauer ZeitÂplan vor.
SoÂbald diese drei PerÂsoÂnen siÂcher vom Schiff geÂbracht wurÂden und auf dem Weg in die NieÂderÂlande sind, wird die MV HonÂdius ihre WeiÂterÂfahrt anÂtreÂten. Wir plaÂnen, zu den KaÂnaÂriÂschen InÂseln zu fahÂren, entÂweÂder nach Gran CaÂnaÂria oder TeÂneÂriffa, was eine FahrtÂzeit von drei TaÂgen beÂdeuÂtet. DerÂzeit lauÂfen GeÂspräÂche mit den zuÂstänÂdiÂgen BeÂhörÂden. SoÂbald konÂkrete Pläne vorÂlieÂgen, werÂden wir diese beÂkannt geÂben“.
Update 2 vom 5. Mai, 17.30 Uhr MEZ
„Das Schiff beÂfinÂdet sich weiÂterÂhin vor der Küste von Kap Verde. Die GeÂspräÂche mit den zuÂstänÂdiÂgen BeÂhörÂden über die nächsÂten Schritte für die MV HonÂdius – einÂschließÂlich eiÂner mögÂliÂchen AusÂschifÂfung und WeiÂterÂfühÂrung der Reise – dauÂern an. Zwei BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂder an Bord beÂnöÂtiÂgen weiÂterÂhin drinÂgend meÂdiÂziÂniÂsche VerÂsorÂgung.
Die UnÂterÂsuÂchunÂgen zur UrÂsaÂche der ErÂkranÂkung und zu eiÂnem mögÂliÂchen ZuÂsamÂmenÂhang zwiÂschen den FälÂlen dauÂern an. Zum jetÂziÂgen ZeitÂpunkt wurÂden auÂßer den beÂreits geÂmelÂdeÂten FälÂlen keine weiÂteÂren PerÂsoÂnen an Bord idenÂtiÂfiÂziert, die SymÂptome aufÂweiÂsen. In enÂger AbÂstimÂmung mit den zuÂstänÂdiÂgen BeÂhörÂden lauÂfen derÂzeit VorÂbeÂreiÂtunÂgen für die meÂdiÂziÂniÂsche EvaÂkuÂieÂrung von PerÂsoÂnen, die derÂzeit drinÂgend meÂdiÂziÂniÂsche VerÂsorÂgung beÂnöÂtiÂgen.
Was die mögÂliÂche Quelle des HanÂtaÂviÂrus beÂtrifft, verÂweiÂsen wir auf ÄuÂßeÂrunÂgen der WHO-DiÂrekÂtoÂrin Dr. MaÂria Van Kerkhove und der UN-SpreÂcheÂrin, woÂnach das HanÂtaÂviÂrus zwar in der ReÂgel über NaÂgeÂtiere (Kot/​Urin) auf den MenÂschen überÂtraÂgen wird, die WHO jeÂdoch eine mögÂliÂche ÜberÂtraÂgung von Mensch zu Mensch auf dem Schiff unÂterÂsucht. Laut Van Kerkhove wird verÂmuÂtet, dass sich die erste inÂfiÂzierte PerÂson höchstÂwahrÂscheinÂlich beÂreits vor dem EinÂsteiÂgen mit dem ViÂrus anÂgeÂsteckt hat“.
Update 1 vom 4. Mai, 23.30 Uhr MEZ
„OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons hat weiÂterÂhin mit eiÂner ernsÂten meÂdiÂziÂniÂschen SiÂtuaÂtion an Bord der MV HonÂdius zu kämpÂfen, die vor der Küste von Kap Verde vor AnÂker liegt.Zwei BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂder an Bord weiÂsen weiÂterÂhin akute AtemÂwegsÂbeÂschwerÂden auf – eiÂnes daÂvon in leichÂter, das anÂdere in schweÂrer Form. Beide beÂnöÂtiÂgen drinÂgend meÂdiÂziÂniÂsche VerÂsorÂgung. Diese BeÂsatÂzungsÂmitÂglieÂder sind briÂtiÂscher und nieÂderÂlänÂdiÂscher StaatsÂanÂgeÂhöÂrigÂkeit.
DerÂzeit wurÂden keine weiÂteÂren PerÂsoÂnen mit SymÂptoÂmen idenÂtiÂfiÂziert. OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons kann aber über die WHO beÂstäÂtiÂgen, dass bei der nieÂderÂlänÂdiÂschen StaatsÂbürÂgeÂrin, die am 27. April 2026 nach dem AusÂsteiÂgen auf St. HeÂlena verÂstorÂben ist, eine VaÂriÂante des HanÂtaÂviÂrus nachÂgeÂwieÂsen wurde. DaÂmit steigt die GeÂsamtÂzahl der beÂstäÂtigÂten HanÂtaÂviÂrus-Fälle auf zwei.
Die StimÂmung an Bord der m/​v HonÂdius bleibt ruÂhig, die PasÂsaÂgiere sind im AllÂgeÂmeiÂnen geÂfasst. OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons ist beÂmüht, den GäsÂten KlarÂheit und SiÂcherÂheit zu verÂmitÂteln und ihre AusÂschifÂfung soÂwie die meÂdiÂziÂniÂschen UnÂterÂsuÂchunÂgen zu beÂschleuÂniÂgen. Die TeamÂmitÂglieÂder von OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons arÂbeiÂten unÂerÂmüdÂlich daran, alle PerÂsoÂnen an Bord zu unÂterÂstütÂzen und strenge GeÂsundÂheits- und SiÂcherÂheitsÂvorÂkehÂrunÂgen einÂzuÂhalÂten. Dazu geÂhöÂren IsoÂlaÂtiÂonsÂmaßÂnahÂmen, HyÂgieÂneÂproÂtoÂkolle und meÂdiÂziÂniÂsche ÜberÂwaÂchung.
Die nieÂderÂlänÂdiÂschen BeÂhörÂden beÂreiÂten akÂtiv eine meÂdiÂziÂniÂsche EvaÂkuÂieÂrung der beiÂden PerÂsoÂnen mit SymÂptoÂmen soÂwie der PerÂson vor, die mit dem am 2. Mai verÂstorÂbeÂnen Gast in VerÂbinÂdung stand. Dazu werÂden zwei SpeÂziÂalÂflugÂzeuge einÂgeÂsetzt, die mit der erÂforÂderÂliÂchen meÂdiÂziÂniÂschen AusÂrüsÂtung ausÂgeÂstatÂtet sind und von geÂschulÂtem meÂdiÂziÂniÂschem PerÂsoÂnal beÂsetzt werÂden. Dies ist noch nicht beÂstäÂtigt und kann sich änÂdern. Ein geÂnauer ZeitÂplan für diese komÂplexe OpeÂraÂtion ist derÂzeit noch nicht beÂkannt.
Das Schiff beÂfinÂdet sich weiÂterÂhin vor der Küste von Kap Verde. An Bord beÂfinÂden sich 149 PerÂsoÂnen aus 23 verÂschieÂdeÂnen LänÂdern. Die AusÂschifÂfung der PasÂsaÂgiere, die meÂdiÂziÂniÂsche EvaÂkuÂieÂrung und die meÂdiÂziÂniÂsche UnÂterÂsuÂchung erÂforÂdern die GeÂnehÂmiÂgung der loÂkaÂlen GeÂsundÂheitsÂbeÂhörÂden soÂwie die AbÂstimÂmung mit dieÂsen. Sie haÂben das Schiff beÂsucht und die SiÂtuaÂtion beÂgutÂachÂtet. Der meÂdiÂziÂniÂsche TransÂport der beiÂden erÂkrankÂten PerÂsoÂnen an Bord hat noch nicht stattÂgeÂfunÂden. Die enge ZuÂsamÂmenÂarÂbeit mit loÂkaÂlen und inÂterÂnaÂtioÂnaÂlen BeÂhörÂden – darÂunÂter die WHO, das RIVM, die zuÂstänÂdiÂgen BotÂschafÂten und das nieÂderÂlänÂdiÂsche AuÂßenÂmiÂnisÂteÂrium – wird fortÂgeÂsetzt.
Wir könÂnen beÂstäÂtiÂgen, dass die Gäste nicht in Kap Verde von Bord geÂhen werÂden – mit AusÂnahme der drei PerÂsoÂnen, deÂren meÂdiÂziÂniÂsche EvaÂkuÂieÂrung geÂplant ist. Zum jetÂziÂgen ZeitÂpunkt steht ein endÂgülÂtiÂger AusÂschifÂfungsÂort für die übÂriÂgen Gäste an Bord der MV HonÂdius noch nicht fest. Es wird erÂwoÂgen, nach Las PalÂmas oder TeÂneÂriffa weiÂterÂzuÂfahÂren, wo weiÂtere meÂdiÂziÂniÂsche UnÂterÂsuÂchunÂgen und MaßÂnahÂmen stattÂfinÂden könnÂten – orÂgaÂniÂsiert und überÂwacht von der WHO und den nieÂderÂlänÂdiÂschen GeÂsundÂheitsÂbeÂhörÂden. Dies muss noch beÂstäÂtigt werÂden“.
Aktualisierter Zeitplan zur medizinischen Situation an Bord
- Am 11. April 2026 verÂstarb ein PasÂsaÂgier an Bord der MV HonÂdius. Die ToÂdesÂurÂsaÂche konnte an Bord nicht festÂgeÂstellt werÂden. Am 24. April wurde dieÂser PasÂsaÂgier auf St. HeÂlena von Bord geÂbracht, woÂbei seine Frau ihn bei der RückÂfühÂrung beÂgleiÂtete.
- Am 27. April 2026 wurde OceanÂwide ExÂpeÂdiÂtiÂons darÂüber inÂforÂmiert, dass sich der ZuÂstand der EheÂfrau wähÂrend der RückÂreise verÂschlechÂtert hatte und sie späÂter verÂstorÂben war. Beide PasÂsaÂgiere waÂren nieÂderÂlänÂdiÂsche StaatsÂanÂgeÂhöÂrige. Am 4. Mai 2026 wurde bei dieÂser PerÂson eine VaÂriÂante des HanÂtaÂviÂrus nachÂgeÂwieÂsen (UpÂdate).
- Am 27. April 2026 erÂkrankte ein weiÂteÂrer PasÂsaÂgier schwer und wurde meÂdiÂziÂnisch nach SüdÂafrika evaÂkuÂiert. Diese PerÂson wird derÂzeit auf eiÂner InÂtenÂsivÂstaÂtion in JoÂhanÂnesÂburg beÂhanÂdelt und beÂfinÂdet sich in eiÂnem kriÂtiÂschen, aber staÂbiÂlen ZuÂstand. DieÂser PasÂsaÂgier ist briÂtiÂscher StaatsÂanÂgeÂhöÂriÂger. Bei dieÂsem PaÂtiÂenÂten wurde eine VaÂriÂante des HanÂtaÂviÂrus nachÂgeÂwieÂsen.
- Am 2. Mai 2026 verÂstarb ein weiÂteÂrer PasÂsaÂgier an Bord. Die ToÂdesÂurÂsaÂche ist noch nicht geÂklärt. DieÂser PasÂsaÂgier war deutÂscher StaatsÂanÂgeÂhöÂriÂger.
- Am 6. Mai beÂstäÂtigte das BunÂdesÂamt für GeÂsundÂheit (BAG) in der Schweiz, dass ein PasÂsaÂgier, der auf der ersÂten Etappe der Reise (UsÂhuaia nach St. HeÂlena, 1. bis 24. April 2026) mitÂgeÂreist war, poÂsiÂtiv auf das HanÂtaÂviÂrus geÂtesÂtet wurde und derÂzeit im UniÂverÂsiÂtätsÂspiÂtal ZüÂrich beÂhanÂdelt wird (UpÂdate).