Ponant

Ponant: Einsatz von zwei Schiffen in Französisch-Polynesien

Die Po­nant Ex­plo­ra­ti­ons Group er­wei­tert ab der Win­ter­sai­son 2026/​27 ihre Ak­ti­vi­tä­ten in Fran­zö­sisch-Po­ly­ne­sien mit dem Ein­satz von zwei Schif­fen und ver­grö­ßert da­mit ihr An­ge­bot an Rou­ten und Rei­se­zie­len.

Auf­bau­end auf über 27 Jah­ren Er­fah­rung mit der Paul Gau­guin in der Re­gion, wird die Po­nant Ex­plo­ra­ti­ons Group die Le Jac­ques Car­tier ne­ben dem tra­di­ti­ons­rei­chen Schiff ein­set­zen. Die Stra­te­gie mit zwei Schif­fen zielt auf un­ter­schied­li­che Markt­seg­mente ab, wo­bei je­des Schiff ei­nen in­di­vi­du­el­len Kreuz­fahrt­stil bie­tet.

Paul Gau­guin vor Bora Bora © PONANT /​ Tim McKenna

Die Paul Gau­guin, spe­zi­ell für fla­che La­gu­nen ge­baut und ganz­jäh­rig in Fran­zö­sisch-Po­ly­ne­sien sta­tio­niert, bleibt das Stamm­schiff der Re­gion. In der Sai­son 2026/​27 bie­tet das Schiff 66 Ab­fahr­ten mit 165 Ka­bi­nen und Sui­ten an, wo­bei die Ge­sell­schafts­in­seln, Tu­a­motu und Mar­que­sas im Vor­der­grund ste­hen. Aus­ge­wählte Rou­ten füh­ren auch zu den Cook­in­seln, Fiji und Tonga.

Die Le Jac­ques Car­tier kon­zen­triert sich auf Ex­pe­di­ti­ons­kreuz­fahr­ten zu ab­ge­le­ge­ne­ren und we­ni­ger be­such­ten In­sel­grup­pen. Das Schiff mit 92 Ka­bi­nen und Sui­ten bie­tet neun Ab­fahr­ten und be­fährt Rou­ten, die die Tuamotu‑, Marquesas‑, Austral‑, Gam­bier- und Pit­cairn­in­seln um­fas­sen. Drei neue Dis­co­very-Rou­ten wer­den ein­ge­führt, die zu ei­ner 42-tä­gi­gen Reise kom­bi­niert wer­den kön­nen, die sechs In­sel­grup­pen und 23 In­seln an­steu­ert.

Ent­span­nen auf dem Pool­deck der Paul Gau­guin (c) Po­nant /​ Tim McKenna

Die neuen Rei­se­rou­ten ba­sie­ren auf Vor­er­kun­dun­gen von Ex­pe­di­ti­ons­lei­ter José Sa­rica auf den Aus­tral- und Tu­a­motu-In­seln. Da­bei lag der Schwer­punkt auf der Ent­wick­lung von Land­pro­gram­men in Zu­sam­men­ar­beit mit den lo­ka­len Ge­mein­schaf­ten. Im Zuge die­ser Ar­beit wur­den sechs neue Hä­fen in den bei­den Ar­chi­pe­len in das Pro­gramm auf­ge­nom­men. Diese be­inhal­ten kul­tu­relle Ak­ti­vi­tä­ten wie Be­grü­ßungs­ze­re­mo­nien, Kunst­hand­werks­work­shops und Be­su­che hei­li­ger Ma­rae-Stät­ten.

Die bei­den Schiffe bie­ten un­ter­schied­li­che Er­leb­nisse an Bord und an Land. Die Paul Gau­guin führt ihr eta­blier­tes Kul­tur­pro­gramm fort, in­klu­sive ta­hi­ti­scher Gast­ge­ber und op­tio­na­ler Aus­flüge in je­dem Ha­fen, un­ter­stützt von ei­nem PADI-zer­ti­fi­zier­ten Tauch­team. Die Le Jac­ques Car­tier bie­tet pro Gast und Tag eine ge­führte Ak­ti­vi­tät un­ter der Lei­tung lo­ka­ler Ex­per­ten. Die An­lan­dun­gen er­fol­gen mit Bei­boo­ten, tra­di­tio­nel­len Boo­ten und Zo­diacs.

de.ponant.com

Elisabeth Kapral

Als Juristin hat Elisabeth gelernt, exakt zu formulieren. Das kommt ihr jetzt zugute, wenn sie für cruise4news schreibt. Worüber sie schreibt, weiß sie dabei ganz genau, denn sie hat in den letzten 15 Jahren mehr als 80 Kreuzfahrten mit den verschiedensten Reedereien unternommen.
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