Sonderflüge für Gäste der Mein Schiff 4 von Maskat nach Frankfurt
Zwei Sonderflüge für TUI Cruises mit 650 Fluggästen sind am Vormittag des 7. März auf dem Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt gelandet. Die Gäste der Mein Schiff 4 wurde auf dem Landweg von Dubai nach Maskat im Oman gebracht, von wo die Sonderflüge mit Qatar Airways gestartet sind.
Erste Gäste hatte TUI am Dienstag mit Emirates zurück nach Deutschland geflogen. TUI Cruises hatte in den letzten Tagen weitere Voll-Charter der Emirates für die Rückreise gebucht und geht davon aus, an diesem Wochenende alle Gäste der Mein Schiff 4 nach Hause fliegen zu können.

Die Rückreise der Gäste der Mein Schiff 5, die in Doha liegt, soll zeitnah beginnen, wird aber vermutlich weitere Tage benötigen. Aufgrund der gesperrten Seewege und Lufträume sind die Voraussetzungen in Doha komplexer. Die Krisenstäbe von TUI arbeiten weiter mit Partner-Airlines und dem Flugbetrieb der TUI Airline an verschiedenen Routen. Erste Flüge für die Gäste der Mein Schiff 5 sind aus Saudi-Arabien beauftragt, direkte Flüge aus Doha sind in der Planung, sobald der Flughafen dies möglich macht.
TUI Vorstandsvorsitzender Sebastian Ebel betont, dass die Sicherheit weiterhin oberste Priorität hat und bedank sich bei den Gästen für die Geduld bei ihrer Rückreise. Noch konnten nicht alle Gäste zurück nach Deutschland reisen, da Luft- und Seewege gesperrt sind. Sobald eine Route von den Behörden freigegeben wird, werde sie genutzt.

Die Lagebewertung der Behörden ist entscheidend für sichere Reisewege und Abflug-Termine. TUI setzt weiter die eigene Flugzeug-Flotte ein, arbeitet mit Partner-Airlines wie Emirates und Qatar Airways und chartert Flugzeuge.
„Ich danke den Behörden des Oman und den Mitarbeitenden der Deutschen Botschaft in Maskat für die Unterstützung, die die beiden Flüge nach Frankfurt in der Nacht von Freitag auf Samstag möglich gemacht hat. Allen Gästen, die noch in der Golf-Region auf ihre Rückreise warten, versichere ich: Wir tun alles, um sie zeitnah und sicher nach Hause fliegen zu können. Flugzeuge stehen in ausreichender Zahl bereit, entscheidend sind sichere Flughäfen und Luft-Korridore, die die Behörden freigeben.“
Sebastian Ebel, TUI Vorstandsvorsitzender




