Die deutsche Umweltorganisation NABU hat Havila Voyages an die Spitze ihres Kreuzfahrt-Rankings für 2026 gesetzt. Dies erfolgt aufgrund der Bemühungen des Unternehmens, ganzheitliche nachhaltige Lösungen umzusetzen und die CO₂- und Schadstoffemissionen entlang der norwegischen Küste weiter zu reduzieren.
Wie bereits im vergangenen Jahr setzen die Schiffe des familiengeführten Unternehmens Havila Voyages Maßstäbe für die Kreuzfahrtbranche.
„Wir fühlen uns geehrt, auch in diesem Jahr wieder den ersten Platz zu belegen und zu sehen, dass unsere Bemühungen anerkannt werden. Erst im vergangenen November haben wir gezeigt, dass klimaneutrale Fahrten auf der Postschiffroute bereits heute möglich sind.“
Bent Martini, Geschäftsführer von Havila Voyages
Historische Reise mit Biogas

Im Jahr 2025 senkte das Unternehmen die CO₂-Emissionen weiter und übertraf die gesetzlichen Anforderungen bei weitem. Einer der Höhepunkte des Jahres war im Herbst 2025, als die Havila Polaris eine historische klimaneutrale Rundreise von 2.500 Seemeilen von Bergen nach Kirkenes und zurück absolvierte, angetrieben mit Biogas und mit einer tatsächlichen Emissionsreduktion von 95,5 Prozent.
„Diese Fahrt hat gezeigt, dass es durchaus möglich ist, in der nächsten Vertragsperiode strengere Umweltanforderungen auf der Küstenroute zu erfüllen – ohne Abstriche bei der Sicherheit oder der Betriebsleistung. Daher lautet unsere Botschaft ganz einfach: Was an der rauen norwegischen Küste möglich ist, ist auch anderswo möglich.“
Bent Martini, Geschäftsführer von Havila Voyages
Null Emissionen in Sicht

Das Unternehmen arbeitet weiterhin an neuen Lösungen, darunter alternative Kraftstoffe und CO₂-Speicherung. Das erklärte Ziel von Havila Voyages ist es, bis 2028 Klimaneutralität für seine Flotte und ab 2030 emissionsfrei operieren zu können.
„Bis 2030 wird unsere Flotte auf der Küstenroute vollständig emissionsfrei fahren – sowohl mit den vier bestehenden Schiffen als auch mit möglichen neuen Schiffen.“
Bent Martini, Geschäftsführer von Havila Voyages
Damit unterstreicht Martini die Ambitionen des Unternehmens auf weiteres Wachstum in der nächsten Ausschreibungsrunde.
Wertschöpfung entlang der Küste
Die Transformation der Schifffahrtsbranche kann nur durch einen ganzheitlichen und kooperativen Ansatz gelingen. Deshalb setzt Havila Voyages auf starke Partnerschaften mit Küstengemeinden und regionale Wertschöpfung. Ein Beispiel dafür ist das kulinarische Konzept des Unternehmens, das fast ausschließlich auf lokale, norwegische Lieferanten setzt und Lebensmittelabfälle minimiert.
„Gemeinsam mit unseren Gästen vermeiden wir große Mengen an Lebensmittelabfällen. Damals haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Lebensmittelabfälle auf 75 Gramm pro Gast und Tag zu reduzieren. Mit einem tatsächlichen Wert von 68 Gramm (2025 und 2024) haben wir dieses Ziel erreicht. Ungeachtet unserer stetiger werdenden Etappensiege wissen wir, dass die Ziellinie noch nicht erreicht ist. Deshalb hoffen wir, dass unsere Reise andere dazu inspirieren wird, sich aktiv an diesem außerordentlich großen Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen.“
Bent Martini, Geschäftsführer von Havila Voyages
