AmaRudi c AmaWaterways

AmaWaterways: Flotte soll bis 2032 auf über 50 Schiffe anwachsen

Ama­Wa­ter­ways ar­bei­tet am Aus­bau sei­ner Flotte auf mehr als 50 Schiffe bis zum Jahr 2032. Ge­plant sind Neu­bau­ten für den Nil, den Me­kong, die Do­nau, den Rhein und den Douro, dar­un­ter ein Schiff mit dop­pel­ter Breite, das zum größ­ten Fluss­kreuz­fahrt­schiff Eu­ro­pas wer­den soll.

Wie Ca­the­rine Powell, CEO von Ama­Wa­ter­ways, er­klärt, plant Ama­Wa­ter­ways eine wohl­über­legte Ex­pan­sion in neue Märkte au­ßer­halb Eu­ro­pas und möchte bis 2032 mehr als 50 Schiffe be­trei­ben. Herz­stück des Pro­gramms für 2027 ist die Ama­Rudi, das zweite Schiff der Ree­de­rei mit dop­pel­ter Breite, nach dem Vor­bild der Ama­Ma­gna. Mit 98 Ka­bi­nen für 196 Gäste ist sie auch das erste Schiff der Flotte, das nach ei­nem Mann be­nannt wurde, Mit­be­grün­der und Vor­sit­zen­der Rudi Schrei­ner.

AmaRudi Reception c AmaWaterways
Ama­Rudi /​ Re­cep­tion (c) Ama­Wa­ter­ways

Laut Powell wird die zu­sätz­li­che Breite nicht für wei­tere Ka­bi­nen ge­nutzt, son­dern kommt den öf­fent­li­chen Be­rei­chen zu­gute. Es gibt mehr Raum zum Ent­span­nen, ein grö­ße­res gas­tro­no­mi­sches An­ge­bot, aus­ge­baute Well­ness-Ein­rich­tun­gen so­wie ein­la­dende Ge­mein­schafts­be­rei­che, die so­wohl für ru­hige Mo­mente als auch für ge­sel­lige Zu­sam­men­künfte kon­zi­piert sind. Au­ßer­dem wird das Schiff über ei­nen ei­ge­nen Ver­an­stal­tungs­be­reich für Un­ter­hal­tung so­wie ein voll­wer­ti­ges Pick­leball-Spiel­feld auf dem Son­nen­deck ver­fü­gen. Auf­grund ih­rer Größe wird die Ama­Rudi auf der Do­nau ein­ge­setzt. Die Do­nau ist ei­ner der be­rühm­tes­ten Flüsse Eu­ro­pas und bie­tet die per­fekte Ku­lisse für ein Schiff wie die Ama­Rudi.

Die der­zeit be­kann­ten Auf­träge des Un­ter­neh­mens rei­chen bis ins Jahr 2028. Die Ama­Nu­bia wird auf dem Nil mit 38 Ka­bi­nen in Dienst ge­stellt, er­gänzt durch die Ama­Cleo, die die Ka­pa­zi­tä­ten in Ägyp­ten wei­ter er­höht. Im Jahr 2027 folgt die Ama­Maya auf dem Me­kong mit 60 Ka­bi­nen, wäh­rend die Ama­Fiora mit 76 Ka­bi­nen auf dem Rhein zum Ein­satz kommt. Für 2028 sind au­ßer­dem die Ama­Ma­ria für die Do­nau so­wie die Ama­Gaia für den Douro ge­plant.

AmaNubia c AmaWaterways
Ama­Nu­bia (c) Ama­Wa­ter­ways

Laut Ca­the­rine Powell ent­wi­ckeln sich exo­ti­sche Rei­se­ziele wie der Nil, der Me­kong, der Chobe und der Mag­da­lena be­son­ders gut, auch wenn Eu­ropa wei­ter­hin das Herz­stück des Ge­schäfts bil­det. Die Ree­de­rei hat auch ihre Sai­son aus­ge­wei­tet. Auf ei­ni­gen Rou­ten ent­lang von Rhein und Do­nau wur­den Ab­fahr­ten im Fe­bruar hin­zu­ge­fügt, und in Por­tu­gal wur­den die Fahr­ten bis in den De­zem­ber hin­ein ver­län­gert, ein­schließ­lich Rei­sen über die Fei­er­tage und zum Jah­res­wech­sel. Wäh­rend Nord­ame­rika der größte Markt bleibt, ver­zeich­net das Un­ter­neh­men laut Powell Wachs­tum aus Groß­bri­tan­nien und Aus­tra­lien.

Zu­dem gibt es ei­nen An­stieg bei Erst­kreuz­fah­rern, jün­ge­ren Gäs­ten, Rei­sen­den in Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­grup­pen so­wie Al­lein­rei­sen­den. An­ge­sichts des zu­neh­men­den Wett­be­werbs und der Über­las­tung in Hä­fen ver­wies sie auf Al­ter­na­ti­ven, wie etwa das An­le­gen in Za­an­dam an­stelle des Zen­trums von Ams­ter­dam.

„Für un­sere Gäste ist der Trans­fer nur kurz, doch es trägt dazu bei, Über­las­tun­gen zu ver­rin­gern – und die Gäste ler­nen ein Ziel ken­nen, das sie an­dern­falls viel­leicht nie be­sucht hät­ten. Wachs­tum steht hin­ter der Un­ter­neh­mens­kul­tur zu­rück. Schiffe al­lein ma­chen eine Reise nicht un­ver­gess­lich. Das tun die Men­schen.“

Ca­the­rine Powell, CEO von Ama­Wa­ter­ways

www.amawaterways.com

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