Oceania Cruises hat bei der ita­lie­ni­schen Werft Fin­can­tieri S.p.A. den Bau von zwei neuen Kreuz­fahrt­schiffen in Auf­trag gegeben. Sie werden einer neuen Schiffs­klasse namens „Allura“ ange­hören und sollen in den Jahren 2022 und 2025 aus­ge­lie­fert werden.

„Diese neue Schiffs­klasse ist eine Wei­ter­ent­wick­lung des Oceania-Erleb­nisses mit all den Ele­menten, die unsere Gäste schätzen – ein warmer, indi­vi­du­eller, wohn­li­cher Stil, die geräu­migsten Stan­dard­ka­binen auf See, beein­dru­ckende Suiten sowie natür­lich die feinste Küche auf See“, erklärt Bob Binder, Pre­si­dent und CEO von Oceania Cruises.

MS Riviera (c) Oceania Cruises

Bei einer Größe von 67.000 BRZ werden die beiden Neu­bauten Platz für jeweils rund 1.200 Gäste bieten und damit in Dimen­sion und Kapa­zität fast iden­tisch mit den zuletzt in Dienst gestellten Oceania-Schiffen sein: Die MS Marina (Bau­jahr 2010) und die MS Riviera (Bau­jahr 2011) kommen jeweils auf 66.000 BRZ und 1.250 Pas­sa­giere.

Die neue Genera­tion wird laut Oceania Cruises auch das „warme Ambi­ente sowie die beliebten Desi­gnele­mente und Annehm­lich­keiten“ der mehr­fach aus­ge­zeich­neten Schwes­ter­schiffe bei­be­halten. Gleich­zeitig soll sie Schiffe den Gästen aber noch mehr Kom­fort und zahl­reiche neue Aus­stat­tungs­ele­mente bieten.

MS Marina (c) Oceania Cruises

Der Auf­trags­wert für jedes der beiden Schiffe beläuft sich auf rund 575 Mil­lionen Euro. Das Unter­nehmen hat eine Export­kredit-Finan­zie­rung zu güns­tigen Kon­di­tionen für 80 Pro­zent des Ver­trags­preises pro Schiff erhalten – vor­be­halt­lich einiger Geneh­mi­gungen durch die ita­lie­ni­sche Regie­rung.

Die Flotte von Oceania Cruises umfasst der­zeit vier luxu­riöse Kreuz­fahrt­schiffe für jeweils 684 sowie die MS Marina und die MS Riviera für jeweils 1.250 Gäste. Sie sind zu mehr als 450 Zielen in der ganzen Welt unter­wegs – dar­unter in Europa, Alaska, Asien, Afrika, Aus­tra­lien, Neu­see­land, Kanada, Ber­muda, in der Karibik und im Süd­pa­zifik. Auch 180-tägige Welt­reisen finden sich im Pro­gramm.