Carnival Sensation (c) Andy Newman / Carnival Cruise Line

Carnival Corporation verkauft noch zwei weitere Kreuzfahrtschiffe

Dass sich die Car­ni­val Cor­po­ra­tion von 13 Kreuz­fahrt­schif­fen ih­rer ver­schie­de­nen Mar­ken tren­nen wird, ha­ben wir be­reits am 11. Juli 2020 be­rich­tet. Nun hat das Un­ter­neh­men den Ver­kauf von zwei wei­te­ren Schif­fen ver­kün­det. Da­mit wolle man die Flotte an den er­war­te­ten schritt­wei­sen Neu­start an­pas­sen und gleich­zei­tig Kos­ten­ein­spa­run­gen er­zie­len, heißt es.

Die Na­men der bei­den Schiffe und die be­trof­fe­nen Mar­ken will die Car­ni­val Cor­po­ra­tion al­ler­dings nicht ver­ra­ten. Auch über die Zu­kunft der bei­den Schiffe ist nichts be­kannt. Sie könn­ten an eine an­dere Ree­de­rei ver­kauft oder auch ver­schrot­tet wer­den – wie es bei der Car­ni­val Fan­tasy und der Car­ni­val In­spi­ra­tion be­reits der Fall ist. Fest steht nur, dass die Gruppe da­mit ihre Flotte um 15 Kreuz­fahrt­schiffe re­du­zie­ren wird.

Al­ler­dings könnte sich die Car­ni­val Cor­po­ra­tion nicht nur von ein­zel­nen Schif­fen tren­nen, son­dern auch von gan­zen Mar­ken: Wie die Web­site Cruise Hive be­rich­tet, kur­siert in den USA der­zeit das Ge­rücht, das Un­ter­neh­men wolle die bri­ti­sche Cu­nard Line und die Lu­xus­ree­de­rei Sea­bourn ver­kau­fen.

Vie­les würde da­von ab­hän­gen, wann die Kreuz­fahr­ten wie­der auf­ge­nom­men wer­den kön­nen und wie sich die fi­nan­zi­el­len Er­träge an­ge­sichts deut­lich re­du­zier­ter Ka­pa­zi­tä­ten ent­wi­ckeln wer­den, schreibt Cruise Hive. Car­ni­val brau­che je­den­falls drin­gend hö­here Ren­di­ten, die sich bei die­sen haupt­säch­lich auf ein äl­te­res Pu­bli­kum aus­ge­rich­te­ten Mar­ken mög­li­cher­weise auf Jahre hin­aus nicht rea­li­sie­ren las­sen wür­den.