Steuer für Kreuzfahrtpassagiere in Hawaii kommt vorerst nicht
Erst gestern haben wir geschrieben, dass ein US-Bundesrichter entschieden hat, dass eine neue Steuer in Hawaii trotz heftigen Widerstands und einer Klage der Kreuzfahrtindustrie wie geplant eingeführt werden kann. Um dies zu verhindern, hat die Cruise Lines International Association (CLIA) Klage eingereiht, die vorerst erfolgreich war.
Die Steuer in Höhe von elf Prozent für Kreuzfahrtpassagiere in Hawaii, die am 1. Jänner 2026 in Kraft treten sollte, wurde verschoben, während das Bundesgericht eine Berufung der CLIA verhandelt.

Letzte Woche erst entschied ein Richter des US-Bezirksgerichts zugunsten der Steuer für Kreuzfahrtpassagiere, die eine zusätzliche Ökosteuer in Höhe von 0,75 Prozent zu der von Hotel- und Kurzzeitmietgästen gezahlten Steuer bedeutet, wodurch sich der Gesamtbetrag auf elf Prozent beläuft. Die CLIA legte daraufhin Berufung ein, und am 31. Dezember gab das Berufungsgericht des Neunten Bezirks den Anträgen der CLIA und des US-Justizministeriums auf einstweilige Verfügungen statt, wodurch die Steuer am 1. Jänner nicht in Kraft treten kann.
Die CLIA hat sich offen gegen die zusätzlichen Steuern für Kreuzfahrtpassagiere ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass der Kreuzfahrttourismus für Hawaii einen wirtschaftlichen Gesamtumsatz von fast einer Milliarde US-Dollar generiert und Tausende von Arbeitsplätzen vor Ort sichert.
Die neue Steuerpolitik würde für Kreuzfahrtpassagiere für jeden Tag gelten, an dem sich ihr Kreuzfahrtschiff in hawaiianischen Gewässern befindet, und den lokalen Behörden die Möglichkeit geben, außerdem einen zusätzlichen Aufschlag von drei Prozent zu erheben und jährlich etwa 100 Millionen US-Dollar einbringen.





