Arktis Tours und SELAR mit Expeditionsschiff Captain Arctic

Seit 1976 steht Ark­tis Tours für Rei­sen, die durch Qua­li­tät und Tiefe be­geis­tern und gilt im deutsch­spra­chi­gen Raum als füh­ren­der An­bie­ter von Ex­pe­di­ti­ons­kreuz­fahr­ten auf klei­nen Schif­fen. Mit die­ser Per­spek­tive star­tet Ark­tis Tours nun eine Ko­ope­ra­tion, die nicht nur ein neues Pro­dukt bringt, son­dern ei­nen Stan­dard setzt und die Zu­kunft der Ex­pe­di­ti­ons­kreuz­fahr­ten de­fi­niert. Es ist eine ex­klu­sive Part­ner­schaft mit der fran­zö­si­schen Ex­pe­di­ti­ons­ree­de­rei SELAR und de­ren vi­sio­nä­rem Schiff Cap­tain Arc­tic. 

Die Ver­ein­ba­rung gilt für Deutsch­land und Ös­ter­reich und be­ginnt mit Ex­pe­di­tio­nen nach Spitz­ber­gen oder Sval­bard und Grön­land.

Cap­tain Arc­tic /​ Ka­bine (c) SELAR

Es gibt Au­gen­bli­cke im Pack­eis, in de­nen je­des große Wort über­flüs­sig wird, wenn das Licht flach über die See streicht, ein Wal aus­at­met und das Schiff fast laut­los drif­tet, weil Wind und Be­din­gun­gen den Kurs vor­ge­ben. In sol­chen Mo­men­ten wird klar, was die Po­lar­re­gio­nen heute ver­lan­gen, we­ni­ger Lärm, we­ni­ger Masse, we­ni­ger Ein­griff und mehr Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein, das nicht nur ver­spro­chen, son­dern ge­baut ist.

„Don’t tra­vel. Ex­plore. – Tog­e­ther for a bet­ter life. Das ist un­sere Vi­sion und Maß­stab. Wir glau­ben, dass die Zu­kunft der Ex­pe­di­ti­ons­kreuz­fahr­ten nicht in Größe liegt, son­dern in Kon­se­quenz: we­ni­ger Im­pact, mehr Qua­li­tät – und ech­ter Ver­ant­wor­tung für die Po­lar­re­gio­nen. Ge­nau des­halb ge­hen wir diese ex­klu­sive Part­ner­schaft mit SELAR ein.“

Ingo Os­wald, Ge­schäfts­füh­rer Ark­tis Tours

Ark­tis Tours bringt die Er­fah­rung ei­nes Ex­pe­di­ti­ons­pio­niers in die Part­ner­schaft, mit tie­fem  Rou­ten­ver­ständ­nis, ku­ra­tier­ter Rei­se­ge­stal­tung und dem An­spruch, dass Po­lar­rei­sen mehr sein müs­sen als ein Pro­gramm auf See, näm­lich echte Nähe zur Na­tur, Wis­sen und Ver­ant­wor­tung.

SELAR er­gänzt diese Hal­tung mit ei­nem neu ge­dach­ten Schiffs­kon­zept ent­wi­ckelt aus ope­ra­ti­ver Po­lar-See­fahrt her­aus und ge­tra­gen von ei­nem Team, das Ex­pe­di­tion nicht theo­re­ti­siert, son­dern be­geis­tert lebt. Dazu ge­hört So­phie Gal­va­gnon, Co-Foun­de­rin von SELAR und er­fah­rene Ka­pi­tä­nin in Eis­re­gio­nen, de­ren Pra­xis­be­zug den tech­ni­schen An­spruch des Pro­jekts er­det.

Cap­tain Arc­tic /​ Lounge (c) SELAR

Im Zen­trum der Part­ner­schaft steht ein in­no­va­ti­ves Schiff, das be­wusst ge­gen den Trend zur Größe ge­baut wurde, die 70 Me­ter lange Cap­tain Arc­tic bie­tet Ka­pa­zi­tät für 36 Pas­sa­giere und 24 Crew­mit­glie­der. Ge­baut für Ex­pe­di­tio­nen in sen­si­blen Re­gio­nen, klein, fle­xi­bel, ohne feste Itin­er­aries und mit kon­se­quen­tem Low-Im­pact-An­satz. Es ist ein Schiff, das Ver­ant­wor­tung über­nimmt. Die Cap­tain Arc­tic ist kein Green­wa­shing, son­dern ein tech­ni­scher Mei­len­stein. SELAR ent­wi­ckelt sie als ers­tes Po­lar So­lar-Sai­ling Ship. Herz­stück sind fünf 35 Me­ter hohe So­lar Sails, ein­zieh­bar und für ex­treme Be­din­gun­gen kon­stru­iert, be­stückt mit rund 2.000 Qua­drat­me­tern So­lar­pa­nels. Das Er­geb­nis ist eine Emis­si­ons­re­duk­tion um bis zu 90 Pro­zent ge­gen­über vie­len Schif­fen der Re­gion.

Da­mit Ver­ant­wor­tung nicht an Wet­ter­be­din­gun­gen schei­tert, be­schreibt SELAR ein Sys­tem, das
Aut­ar­kie mit­denkt. En­er­gie kann über zwei Pro­pel­ler­wel­len er­zeugt wer­den, die als Hy­dro-Tur­bi­nen wir­ken, Frisch­was­ser ent­steht über Re­verse Os­mo­sis, ge­heizt wird per Pel­let­kes­sel mit re­cy­cel­ten Holz­ab­fäl­len, und eine Zero-Waste-Po­licy soll Ab­fall- und Was­ser­ströme so auf­be­rei­ten, dass dar­aus wie­der nutz­bare Res­sour­cen wer­den.

„Wir bauen die Cap­tain Arc­tic, um Ex­pe­di­tio­nen in sen­si­blen Po­lar­re­gio­nen neu zu de­fi­nie­ren: Wind und Sonne als Fun­da­ment, ein Bord­kon­zept, das Res­sour­cen schont – und ein Ex­pe­di­ti­ons­er­leb­nis, das auf ma­xi­ma­ler Fle­xi­bi­li­tät be­ruht. Ark­tis Tours ist der rich­tige Part­ner, der diese Hal­tung im deutsch­spra­chi­gen Markt kon­se­quent um­setzt.“

So­phie Gal­va­gnon, Co-Foun­der SELAR

Nach­hal­tig­keit en­det für beide Part­ner nicht beim An­trieb. Ein zen­tra­ler Bau­stein der Ko­ope­ra­tion ist da­her SEL­ARs Bey­ond Tou­rism-An­satz. Ab 2027 ist ge­mein­sam mit „Clean Up Sval­bard“ ein Was­te­Rem­oval-Pro­gramm ge­plant, mit dem Ziel, jähr­lich min­des­tens fünf Ton­nen Plas­tik von Spitz­ber­gens Küs­ten zu ent­fer­nen.

Zu­sätz­lich ist an Bord ein Sci­ence Lab vor­ge­se­hen, um in­ter­na­tio­nale Wis­sen­schaf­ter zu un­ter­stüt­zen, und SELAR nennt den Sta­tus als „ship of op­por­tu­nity“ für das Fran­zö­si­sche Po­lar­in­sti­tut Paul-Émile Vic­tor.

Cap­tain Arc­tic (c) SELAR

Was Ark­tis Tours dar­aus macht sind ku­ra­tierte Ex­pe­di­tio­nen und Ex­klu­siv-Char­ter. Ark­tis Tours wird die Cap­tain Arc­tic im deutsch­spra­chi­gen Markt als ku­ra­tierte Ex­pe­di­ti­ons­platt­form eta­blie­ren, für In­di­vi­dual-Gäste, für Grup­pen und als Op­tion für Ex­klu­siv-Char­ter im B2B- und B2CSegment. Rou­ten, In­halte und Er­leb­nisse kön­nen da­bei ge­zielt nach Kun­den­wün­schen de­fi­niert wer­den, zum Bei­spiel Na­tur­fo­to­gra­fie, Wis­sen­schaft, Na­tur­kunde, Lea­der­ship-For­mate, in­ner­halb re­gio­na­ler Vor­ga­ben und Si­cher­heits­stan­dards.

Ge­rade in Spitz­ber­gen und Grön­land ist Mas­sen­tou­ris­mus kein Kom­fort­thema, son­dern ein Wir­kungs­pro­blem. Er ver­än­dert Orte, über­for­dert sen­si­ble An­lan­de­plätze und ver­schiebt den Fo­kus weg vom Ei­gent­li­chen. Kleine Ex­pe­di­ti­ons­schiffe set­zen hier das pas­sende Ge­gen­mo­dell, nicht als Life­style, son­dern als Vor­aus­set­zung für Qua­li­tät, Re­spekt und echte Ex­pe­di­tion.

  • Fle­xi­bi­li­tät statt Fahr­plan – Kurs und Ti­ming fol­gen Eis, Wet­ter und Na­tur
  • Mehr Zeit an Land – we­ni­ger Lo­gis­tik, mehr An­lan­dun­gen, mehr Na­tur­be­ob­ach­tung
  • We­ni­ger Druck auf sen­si­ble Orte – klei­nere Grup­pen, ge­rin­gere Be­las­tung
  • Mehr Nähe zum Ex­pe­di­ti­ons­team – Ech­ter Aus­tausch statt En­ter­tain­ment
  • Per­sön­li­che At­mo­sphäre an Bord – Ge­sprä­che auf Au­gen­höhe, ein klei­ner Kreis Gleich­ge­sinn­ter und echte Ex­klu­si­vi­tät statt an­ony­mer Masse.

Am Ende geht es um eine klare Mis­sion. Die Po­lar­re­gio­nen ver­die­nen Rei­sen, die ih­nen ge­recht wer­den, lei­ser, klei­ner und ver­ant­wor­tungs­vol­ler. Don’t tra­vel. Ex­plore.

www.arktis-tours.de, www.selar.cc

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