Blue Lagoon Cruises: MV Fiji Princess wird nicht mehr betrieben
Blue Lagoon Cruises hat bestätigt, dass die MV Fiji Princess nach einem Vorfall Anfang April, bei dem das Schiff erheblich beschädigt wurde, nicht wieder in Betrieb genommen wird.
Am 4. April lief das 55 Meter lange Schiff in der Nähe der Insel Monuriki, etwa 48 Kilometer von Nadi entfernt, auf ein Riff auf. Laut Behördenangaben löste eine plötzliche Windböe den Anker des Schiffes und trieb es auf das Riff. Das Schiff erlitt erhebliche Schäden und nahm Wasser auf, es wurden jedoch keine Verletzten an Bord gemeldet.
Eine Fähre legte an, um die 30 Gäste zu evakuieren, die später auf der Insel Denarau von Bord gingen. Das Schiff befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf einer siebentägigen Reise. Ein australisches Bergungsteam unterstützte die Bergungsaktion. Mehr als 20.000 Liter Treibstoff wurden aus dem Schiff entfernt, um eine mögliche Verschmutzung des Riffsystems zu verhindern. Die Behörden meldeten keine Anzeichen für ein Leck im Treibstofftank.
„Mit großem Bedauern und nach ersten Bemühungen um eine Bergung haben wir die schwierige Entscheidung getroffen, die MV Fiji Princess nach einem Vorfall am 4. April außer Dienst zu stellen.“
Blue Lagoon Cruises in einer Erklärung in den sozialen Medien
Die Reederei hat die Rückerstattungen für Buchungen im April bearbeitet. Die Kreuzfahrten an Bord der MV Yasawa Princess II, die planmäßig Ende des Monats in Dienst gestellt wird, finden weiterhin statt. Das Schiff verfügt über 22 Gästekabinen. Die Schifffahrtsbehörde von Fiji leitet die laufenden Ermittlungen zu dem Vorfall. Ein Zeitplan für die Veröffentlichung des Abschlussberichts wurde noch nicht bekannt gegeben. Die MV Fiji Princess war zum Zeitpunkt des Vorfalls bereits über 20 Jahre im Pazifik im Einsatz.






