Ein deutÂscher PasÂsaÂgier ist nach eiÂnem Sturz von der Costa SmeÂralda auf den Kai im HaÂfen von CiÂviÂtaÂvecÂchia ums LeÂben geÂkomÂmen. Der traÂgiÂsche VorÂfall erÂeigÂnete sich am früÂhen NachÂmitÂtag des 6. FeÂbruar in AnÂweÂsenÂheit von RetÂtungsÂkräfÂten und FeuÂerÂwehr, die beÂreits weÂgen eiÂnes anÂdeÂren meÂdiÂziÂniÂschen NotÂfalls vor Ort waÂren.
Ein Mann mittÂleÂren AlÂters stürzte demÂnach von der BordÂwand des SchifÂfes, wähÂrend dieÂses im HaÂfen lag, auf das Pier. VorÂläuÂfige UnÂterÂsuÂchunÂgen deuÂten darÂauf hin, dass der Sturz mögÂliÂcherÂweise abÂsichtÂlich herÂbeiÂgeÂführt wurde. Die BeÂhörÂden gaÂben späÂter beÂkannt, dass keine weiÂteÂren KonÂtrolÂlen an Bord erÂforÂderÂlich seien und das Schiff abÂleÂgen durfte.

Laut FeuÂerÂwehr wurde der Alarm geÂgen 14:00 Uhr ausÂgeÂlöst. RetÂtungsÂkräfte aus CiÂviÂtaÂvecÂchia waÂren im EinÂsatz, um mehÂrere VorÂfälle im ZuÂsamÂmenÂhang mit den widÂriÂgen WetÂterÂbeÂdinÂgunÂgen zu beÂarÂbeiÂten und unÂterÂstützÂten die LanÂdung eiÂnes RetÂtungsÂhubÂschrauÂbers an Dock 12. Der HubÂschrauÂber war einÂgeÂtrofÂfen, um eiÂnen anÂdeÂren PasÂsaÂgier zu evaÂkuÂieÂren, der an Bord erÂkrankt war. Kurz nach der LanÂdung lenkte ein lauÂter Knall die AufÂmerkÂsamÂkeit der EinÂsatzÂkräfte auf sich. Ein Mann war von der BordÂwand auf das Dock geÂstürzt. RetÂtungsÂkräfte und das meÂdiÂziÂniÂsche PerÂsoÂnal an Bord beÂganÂnen soÂfort mit WieÂderÂbeÂleÂbungsÂmaßÂnahÂmen, um sein LeÂben zu retÂten. Trotz alÂler BeÂmüÂhunÂgen war der ZuÂstand des ManÂnes von AnÂfang an kriÂtisch. Ein kurz darÂauf einÂtrefÂfenÂder NotÂarzt konnte nur noch seiÂnen Tod festÂstelÂlen.
Costa CroÂciere beÂstäÂtigte in eiÂner StelÂlungÂnahme den Tod des PasÂsaÂgiers und sprach der FaÂmiÂlie sein BeiÂleid aus. Das UnÂterÂnehÂmen teilte mit, dass der Gast nach ersÂten ErÂkenntÂnisÂsen freiÂwilÂlig auf die KaiÂmauer sprang, wähÂrend sich das Schiff im HaÂfen zu eiÂnem reÂguÂläÂren BeÂtriebsÂabÂlauf beÂfand. Die BeÂsatÂzung griff soÂfort ein und leiÂtete alle NotÂfallÂmaßÂnahÂmen ein. Die zuÂstänÂdiÂgen BeÂhörÂden wurÂden umÂgeÂhend inÂforÂmiert und führÂten die notÂwenÂdiÂgen ErÂmittÂlunÂgen durch. Der KaÂpiÂtän und das UnÂterÂnehÂmen koÂopeÂrierÂten vollÂumÂfängÂlich und boÂten der FaÂmiÂlie des GasÂtes jede erÂdenkÂliÂche UnÂterÂstütÂzung an.
SpäÂter am Abend, geÂgen 20:30 Uhr, gab Costa CroÂciere beÂkannt, dass die BeÂhörÂden ihre UnÂterÂsuÂchunÂgen an Bord abÂgeÂschlosÂsen hätÂten und das Schiff seine Reise fortÂsetÂzen könne.