Vasco da Gama wegen weiterer Probleme zurück in der Werft
Die Vasco da Gama von nicko cruises ist schon wieder zurück in der Werft in Brest in der Bretagne – genau dort, wo sie bereits die letzten Wochen wegen technischer Probleme mit dem Verstellpropeller an der Steuerbordseite verbracht hatte.
Wie bereits berichtet, musste nicko cruises die Weltreise der Vasco da Gama vorzeitig beenden und zwei folgende Kreuzfahrten absagen, damit sich das Schiff für die dringend notwendigen Reparaturen in eine Werft begeben konnte. Diese dauerten zwar etwas länger als geplant, aber am 23. Mai konnte die Vasco da Gama dann doch Brest verlassen und nach Hamburg aufbrechen, wo sie den regulären Kreuzfahrtbetrieb wieder aufnehmen sollte.

Doch schon nach einigen Seemeilen im Ärmelkanal musste das Schiff die Überstellungsfahrt abbrechen und in die Werft nach Brest zurückkehren. Inzwischen wurde auch die Kreuzfahrt, die am 26. Mai von Hamburg in Richtung Nordkap starten sollte, abgesagt. In dem entsprechenden Schreiben an die betroffenen Passagiere, das cruise4news vorliegt, betont nicko cruises allerdings, dass die „nun aufgetretenen technischen Probleme in keinem Zusammenhang mit den kürzlich erfolgten Reparaturarbeiten am steuerbordseitigen Propeller stehen“.
Es handle es sich vielmehr um „ein Problem mit einer der Hauptmaschinen“, heißt es in der Mitteilung. Nach sorgfältiger Abwägung habe man sich entschieden, „nach Brest zurückzukehren, um die Ursache umfassend zu prüfen und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten“. Die neuerlichen technischen Probleme der Vasco da Gama und die einer weiteren Kreuzfahrt treffen nicko cruises und die Besatzung an Bord jedenfalls auf das Härteste.




