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Vasco da Gama: Außerdienststellung war verantwortungsvoll

Die Au­ßer­dienst­stel­lung der Vasco da Gama von nicko crui­ses auf­grund meh­re­rer tech­ni­scher Pro­bleme war laut Ma­rio Fer­reira, CEO der Mut­ter­ge­sell­schaft Mys­tic Crui­ses, eine ver­ant­wor­tungs­volle Ent­schei­dung.

Nach­dem die Welt­reise Ende April vor­zei­tig ab­ge­bro­chen wurde, stor­nierte das Un­ter­neh­men drei wei­tere Fahr­ten des 1994 ge­bau­ten Schif­fes, um ei­nen au­ßer­plan­mä­ßi­gen Werft­auf­ent­halt zu er­mög­li­chen.

Vasco da Gama (c) nicko crui­ses

nicko crui­ses brach zu­nächst die Welt­reise des Schif­fes ab, um Zeit für die Re­pa­ra­tu­ren vor der Som­mer­sai­son in Nord­eu­ropa zu schaf­fen. Die deut­sche Ree­de­rei stor­nierte spä­ter drei Kreuz­fahr­ten an Bord der Vasco da Gama, dar­un­ter eine 14-tä­gige Reise nach Skan­di­na­vien und eine 18-tä­gige Route zu den Bri­ti­schen In­seln. 

„Die Vasco da Gama ist für uns weit mehr als nur ein Kreuz­fahrt­schiff. Sie ist ein klas­si­sches, tra­di­ti­ons­rei­ches Schiff mit Seele, Cha­rak­ter und ei­ner ganz be­son­de­ren At­mo­sphäre, die von un­se­ren Gäs­ten seit vie­len Jah­ren ge­schätzt und ge­liebt wird. Ge­rade Schiffe mit die­ser Ge­schichte ver­die­nen be­son­dere Auf­merk­sam­keit, größte Sorg­falt und ver­ant­wor­tungs­volle tech­ni­sche Be­treu­ung. Aus die­sem Grund ha­ben wir uns ent­schie­den, den Be­trieb der Vasco da Gama vor­sorg­lich zu un­ter­bre­chen, um not­wen­dige Ar­bei­ten und um­fas­sende tech­ni­sche Über­prü­fun­gen an den Ma­schi­nen- und An­triebs­sys­te­men durch­zu­füh­ren. Diese Ent­schei­dung ist uns nicht leicht ge­fal­len. Wir wis­sen sehr ge­nau, wie groß die Vor­freude un­se­rer Gäste auf ihre Reise war und ver­ste­hen die Ent­täu­schung so­wie die ent­stan­de­nen Un­an­nehm­lich­kei­ten. Den­noch gibt es für uns bei nicko crui­ses ei­nen Grund­satz, der im­mer an ers­ter Stelle steht: die Si­cher­heit und das Ver­trauen un­se­rer Gäste und un­se­rer Crew. Wir sind über­zeugt, dass ver­ant­wor­tungs­vol­les Han­deln be­deu­tet, früh­zei­tig und mit größ­ter Um­sicht zu han­deln — auch dann, wenn dies schwie­rige Ent­schei­dun­gen mit sich bringt. Die Vasco da Gama soll auch in Zu­kunft das blei­ben, was sie heute für viele Men­schen ist: ein be­son­de­res Zu­hause auf See vol­ler Er­in­ne­run­gen, Emo­tio­nen und ein­zig­ar­ti­ger Rei­se­er­leb­nisse. Un­ser ge­sam­tes Team ar­bei­tet ge­mein­sam mit den tech­ni­schen Spe­zia­lis­ten mit gro­ßem En­ga­ge­ment daran, die Vasco da Gama bald wie­der in ge­wohnt her­vor­ra­gen­dem Zu­stand will­kom­men hei­ßen zu dür­fen.“

Ma­rio Fer­reira, CEO der Mut­ter­ge­sell­schaft Mys­tic Crui­ses, auf Face­book

Die Vasco da Gama wird vor­aus­sicht­lich am 14. Juni 2026 wie­der Gäste zu ei­ner 18-tä­gi­gen Kreuz­fahrt nach Is­land be­grü­ßen. Die Reise star­tet und en­det in Kiel und um­fasst au­ßer­dem Be­su­che in Nor­we­gen, Schott­land und auf den Shet­land­in­seln.

Fer­reira be­tonte, dass die Vasco da Gama mit ei­ner Ka­pa­zi­tät von 1.270 Pas­sa­gie­ren ein Schiff mit ei­ner lan­gen und stol­zen See­fahrts­ge­schichte sei, das von vie­len Gäs­ten für seine klas­si­sche Ele­ganz, seine herz­li­che At­mo­sphäre und sein ein­zig­ar­ti­ges Kreuz­fahrt­er­leb­nis ge­schätzt werde. Die ur­sprüng­lich für die Hol­land Ame­rica Line ge­baute Vasco da Gama fuhr auch für P&O Crui­ses Aus­tra­lia und Cruise & Ma­ri­time Voy­a­ges, be­vor sie Ende 2020 von nicko crui­ses auf ei­ner Auk­tion er­wor­ben wurde.

www.nicko-cruises.de

 

Elisabeth Kapral

Als Juristin hat Elisabeth gelernt, exakt zu formulieren. Das kommt ihr jetzt zugute, wenn sie für cruise4news schreibt. Worüber sie schreibt, weiß sie dabei ganz genau, denn sie hat in den letzten 15 Jahren mehr als 80 Kreuzfahrten mit den verschiedensten Reedereien unternommen.
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