Viking

Viking: Fincantieri erhält Auftrag für zwei neue Expeditionsschiffe

Fin­can­tieri hat von Vi­king ei­nen Auf­trag zum Bau zweier Ex­pe­di­ti­ons­schiffe er­hal­ten. Zu­sätz­lich un­ter­zeich­ne­ten die bei­den Un­ter­neh­men eine Op­ti­ons­ver­ein­ba­rung für zwei wei­tere Hoch­see­schiffe. Der Wert die­ser Ver­ein­ba­run­gen, vor­be­halt­lich der Fi­nan­zie­rung und an­de­rer üb­li­cher Be­din­gun­gen, wird von Fin­can­tieri als „sehr be­deu­tend“ ein­ge­stuft und liegt bei über zwei Mil­li­ar­den Euro.

Die bei­den Ex­pe­di­ti­ons­schiffe, de­ren Aus­lie­fe­rung für 2030 und 2031 ge­plant ist, wer­den Schwes­ter­schiffe der Vi­king Oc­tan­tis und der Vi­king Po­la­ris sein. Beide Schiffe wur­den von Fin­can­tie­ris nor­we­gi­scher Toch­ter­ge­sell­schaft Vard ge­baut und 2021 be­zie­hungs­weise 2022 aus­ge­lie­fert. Die neuen Schiffe wer­den von der Fin­can­tieri-Werft in Pa­lermo auf Si­zi­lien ge­baut und un­ter­stüt­zen Vi­kings Ex­pan­sion im Be­reich der Po­lar- und Fern­rei­sen.

Vi­king Oc­tan­tis (c) Vi­king Crui­ses

Je­des Schiff bie­tet Platz für 378 Gäste in 189 Ka­bi­nen und ist nach Po­lar­klasse 6 zer­ti­fi­ziert. Kon­zi­piert für die Na­vi­ga­tion in ab­ge­le­ge­nen Ge­bie­ten und auf dem Sankt-Lo­renz-Strom, bie­ten sie her­vor­ra­gende Ma­nö­vrier­fä­hig­keit und Sta­bi­li­tät bei rauer See. Zu den Merk­ma­len ge­hö­ren ge­rade Bug­for­men, ver­län­gerte Rümpfe und Flos­sen­sta­bi­li­sa­to­ren. Eis­ver­stärkte Struk­tu­ren er­mög­li­chen si­che­res Fah­ren auch un­ter ex­tre­men Be­din­gun­gen. U‑förmige Sta­bi­li­sa­to­ren re­du­zie­ren die Roll­be­we­gun­gen im Still­stand deut­lich. Die Schiffe wur­den von den­sel­ben er­fah­re­nen Schiffs­ar­chi­tek­ten und In­ge­nieu­ren ent­wor­fen, die auch für Vi­kings Hoch­see­flotte ver­ant­wort­lich sind. Sie ver­ei­nen skan­di­na­vi­sches De­sign, ein­la­dende Ge­mein­schafts­be­rei­che und spe­zi­ell für Ex­pe­di­ti­ons­ein­sätze kon­zi­pierte Be­rei­che.

„Diese Ver­ein­ba­rung mit Vi­king stellt eine Ent­wick­lung von ho­hem stra­te­gi­schem und in­dus­tri­el­lem Wert für un­sere Un­ter­neh­mens­gruppe dar. Die Ent­schei­dung, diese Schiffe in Pa­lermo zu bauen, fes­tigt die Rolle der Werft als voll­in­te­grier­tes Pro­duk­ti­ons­zen­trum in­ner­halb un­se­res ita­lie­ni­schen In­dus­trie­sys­tems und be­stä­tigt den in den letz­ten Jah­ren ein­ge­schla­ge­nen Wachs­tums­kurs.“

Pier­ro­berto Fol­giero, CEO und Ge­schäfts­füh­rer von Fin­can­tieri

Die bei­den zu­sätz­li­chen Hoch­see­schiffe, de­ren Aus­lie­fe­rung für 2034 ge­plant ist, wer­den im ge­ho­be­nen Pre­mi­um­seg­ment an­ge­sie­delt sein und die­selbe De­sign­phi­lo­so­phie und die­sel­ben tech­ni­schen Stan­dards wie die be­reits von Fin­can­tieri ge­bau­ten oder in den ita­lie­ni­schen Werf­ten im Bau be­find­li­chen Schiffe auf­wei­sen. Mit rund 54.300 Brut­to­raum­zahl und ei­ner Ka­pa­zi­tät für 998 Gäste in 499 Ka­bi­nen wer­den sie den neu­es­ten Um­welt- und Schiff­fahrts­vor­schrif­ten ent­spre­chen und über mo­dernste Si­cher­heits­sys­teme ver­fü­gen.

www.vikingcruises.com

Elisabeth Kapral

Als Juristin hat Elisabeth gelernt, exakt zu formulieren. Das kommt ihr jetzt zugute, wenn sie für cruise4news schreibt. Worüber sie schreibt, weiß sie dabei ganz genau, denn sie hat in den letzten 15 Jahren mehr als 80 Kreuzfahrten mit den verschiedensten Reedereien unternommen.
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"