Die Meyer Werft hat die Spec­trum of the Seas offi­ziell an Royal Carib­bean Inter­na­tional über­geben. Als erstes Schiff der Quantum-Ultra-Klasse wird sie ab Juni 2019 von ihrem Hei­mat­hafen in Shanghai zu ihren ersten Kreuz­fahrten auf­bre­chen. Der Neubau ist bereits das 26. Kreuz­fahrt­schiff der Ree­derei.

„Wir haben wieder einmal ein revo­lu­tio­näres Design mit den neu­esten Tech­no­lo­gien kom­bi­niert, um ein Schiff zu prä­sen­tieren, das den chi­ne­si­schen Kreuz­fahrt­markt neu defi­nieren wird“, erklärte Michael Bayley, Pre­si­dent und CEO von Royal Carib­bean Inter­na­tional, anläss­lich der Zere­monie in Bre­mer­haven, an der auch Ber­nard Meyer als geschäfts­füh­render Gesell­schafter der Werft teil­nahm.

Über­gabe der Spec­trum of the Seas (c) Meyer Werft

Die auf­fäl­ligste Neue­rung ist sicher­lich der exklu­sive Suiten-Bereich auf den Decks 13 und 16. Die Golden- und Silver-Suiten bieten hier kom­for­table Wohl­fühl­oasen mit viel Pri­vat­sphäre. Die Gäste erhalten eine spe­zi­elle Schlüs­sel­karte, die ihnen Zugang zu einem pri­vaten Aufzug, einem eigenen Restau­rant sowie einer Lounge bietet. Zusätz­lich genießen sie den Zutritt zu „The Bal­cony“ – einem pri­vaten Rück­zugsort im Freien zum Son­nen­baden und Ent­spannen.

Für Fami­lien hält die Spec­trum of the Seas die zwei­stö­ckige „Ulti­mate Family Suite“ mit drei Schlaf­zim­mern und Platz für bis zu elf Gäste bereit. Die Kinder haben dabei ihren eigenen Raum auf der oberen Ebene mit einer Rut­sche, die sie in den dar­un­ter­lie­genden Wohn­be­reich bringt.

Spec­trum of the Seas (c) Meyer Werft

Der Spei­se­saal erstreckt sich auf drei Ebenen mit ins­ge­samt 1.844 Sitz­plätzen. Hier werden jeden Tag chi­ne­si­sche und west­liche À-la-carte-Gerichte ser­viert. Der „Wind­jammer Mar­ket­place“ bietet eben­falls eine breite Aus­wahl an chi­ne­si­schen und west­li­chen Speisen in lockerem Ambi­ente.

Neu sind das Spe­zia­li­tä­ten­re­stau­rant „Sichuan Red“ im Bereich der „Royal Espla­nade“, wo authen­ti­sche Küche aus der gleich­na­migen chi­ne­si­schen Pro­vinz warten, und der Tee- und Café-Salon „Leaf & Bean“ mit chi­ne­si­schen Tees, Kaf­fee­ge­tränken, fri­schem Gebäck und Des­serts.

Spei­se­saal der Spec­trum of the Seas (c) Meyer Werft

Dazu kommen wei­tere Restau­rants, die bereits von anderen Schiffen der Ree­derei bekannt sind – wie bei­spiels­weise das „Izumi“, das „Chops Grille“, das „Jamie´s Ita­lian“ des bri­ti­schen Star­kochs Jamie Oliver und das vom chi­ne­si­schen Koch Dong Zhenxiang gelei­tete „Wonderland’s Dadong“, das für sein gebra­tenes Enten­ge­richt berühmt ist.

Neu im Unter­hal­tungs­be­reich ist ein Karaoke-Lokal namens „Star Moment“. Im Indoor-Sport- und Enter­tain­ment-Kom­plex „Sea­Plex“ können die Gäste mit Auto­scoo­tern fahren, Roll­schuh­laufen und Bas­ket­ball spielen.

Sky-Pad auf der Spec­trum of the Seas (c) Meyer Werft

Eben­falls mit an Bord sind die Glas­kapsel „North Star“, der Sky­di­ving-Simu­lator „Rip­Cord“ von iFly und der Surf­si­mu­lator „FlowRider“, die auch schon auf den bis­he­rigen Schiffen der Quantum-Klasse zu finden sind. Auch das Bungee-Tram­polin „Sky-Pad“, bei dem die Gäste mit einem Vir­tual Rea­lity-Headset in span­nende Erleb­nis­welten ein­tau­chen, darf nicht fehlen.

Wenn die Spec­trum of the Seas am 3. Juni 2019 ihren neuen Hei­mat­hafen in Shanghai erreicht, wird sie mit 169.000 BRZ, einer Länge von 347 Metern und Platz für 4.246 Gäste sowie 1.551 Crew-Mit­glieder das größte und teu­erste Kreuz­fahrt­schiff Asiens sein. Zuvor tritt sie aber noch eine ein­ma­lige Reise von ins­ge­samt 46 Nächten an, die sie ab 18. April von Bar­ce­lona bis nach China führt.

Brücke der Spec­trum of the Seas (c) Meyer Werft

In der Meyer Werft in Papen­burg wurden zuvor auch schon alle drei Schiffe der Quantum-Klasse gebaut – die Quantum of the Seas, die Anthem of the Seas und die Ova­tion of the Seas. Ins­ge­samt ist die Spec­trum of the Seas der achte Neubau von Royal Carib­bean Inter­na­tional, der in Deutsch­land ent­standen ist – und der Bau des zweiten Exem­plars der Quantum-Ultra-Klasse beginnt noch in diesem Jahr: Die Odyssey of the Seas soll 2020 an die Ree­derei aus­ge­lie­fert werden.